Produkt: Sonderheft: Katalog 2018
Sonderheft: Katalog 2018
Der neue Feuerwehr-Magazin-Katalog 2018: Ein unentbehrliches Nachschlagewerk für Feuerwehrleute und Beschaffer!
Eure Meinung zählt

Umfrage: Feuerwehr-Probleme 2019

Bremen – Die Redaktion des Feuerwehr-Magazins möchte von Euch wissen, was Eure Probleme in der Feuerwehr sind. Hierbei sind Eure persönlichen Meinungen und Empfindungen gefragt.

Um möglichst repräsentative Ergebnisse zu bekommen, wünschen wir uns möglichst viele Teilnehmer. Die Abstimmung dauert jeweils nur Sekunden. Die Zwischenergebnisse sind sofort offen für jeden Teilnehmer ersichtlich. Die Ergebnisse lassen sich bestimmt vielfach auch für die Arbeit vor Ort nutzen.

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Gewalt gegen Einsatzkräfte gehörte 2019 zumindest medial zu den größten Problemen der Feuerwehr. Aber war das wirklich so? Unsere Umfrage wird es zeigen. Foto: Rüffer

In unserer Umfrage möchten wir Euch bitten, einen Blick zurück zu werfen: Was waren im  Jahr 2019 die größten Probleme für die Feuerwehr im deutschsprachigen Raum? Wir haben mehrere Probleme aufgelistet, die im vergangenen Jahr die Feuerwehrleute beschäftigt haben. Darunter sind natürlich Gaffer, die Rettungsgasse und Gewalt gegen Einsatzkräfte. Themen, die 2019 auch einige mediale Aufmerksamkeit erfahren haben.

Problem-Dauerbrenner für Feuerwehren

Wir haben aber auch ein paar Problem-Dauerbrenner wie die Anzahl der Einsätze (in der Regel dürfte es sich um zu viele Einsätze handeln, beispielsweise durch die zunehmende Anzahl an Unwetterlagen), bauliche Mängel am Feuerwehrhaus/Feuerwache oder überalterte Einsatzfahrzeuge mit aufgenommen. Und natürlich darf bei einer solchen Umfrage der Nachwuchsmangel an Einsatzkräften nicht fehlen. 

Von den gelisteten Problemen darf maximal eines ausgewählt werden. Falls Euch etwas auf dem Herzen liegt, das nicht in der Liste auftaucht, könnt Ihr es einfach in die Kommentare schreiben. Herzlichen Dank für Eure Teilnahme.

Feuerwehr-Probleme 2019

Gaffer behindern Einsätze: 7%
Fehlende Rettungsgassen: 4%
Gewalt gegen Feuerwehrleute: 8%
Tagesalarmsicherheit in Gefahr: 22%
Einsatzfahrzeuge zu alt: 7%
Mängel am Feuerwehrhaus: 10%
Nachwuchsprobleme: 8%
Zu hohes Einsatzaufkommen: 1%
Schlechte Schutzausrüstung: 2%
Fehlende Lehrgangsplätze: 7%
Ungeeignete Führungskräfte: 9%
Unfälle von Feuerwehrleuten: 0%
Diebstahl: 0%
Einsätze ohne Feuerwehrbezug/Amtshilfen: 2%
Streitigkeiten in der Wehr: 6%
Mangelnde Kooperation mit anderen Einheiten/HiOrgs: 1%
Klimabedingte Schwierigkeiten (Hitzestress, keine Ausrüstung für Waldbrände etc.): 3%
Andere (bitte in die Kommentare schreiben): 3%
Die Abstimmung wurde beendet am 01.02.2020

 

Weiterführende Artikel zum Thema “Probleme bei der Feuerwehr” auf Feuerwehrmagazin.de:

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Ich finde ein großes Problem in allen Wehren und auch beim Land ist Inklusion mit den schwerbehinderten Leute nimmt sie auf wenn sie es wollen lässt sie nicht abblitzen Die behinderten sind manchmal mehr wert als eine normale Kraft ohne Behinderung zb ein Autist macht die Arbeit sehr gut auch wenn es schwer vorzustellen ist aber ich selber bin behindert und werde nicht in die ff aufgenommen das nur dazu

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  2. Ich finde ein großes Problem in allen Wehren und auch beim Land ist Inklusion mit den schwerbehinderten Leute nimmt sie auf wenn sie es wollen lässt sie nicht abblitzen Die behinderten sind manchmal mehr wert als eine normale Kraft ohne Behinderung zb ein Autist macht die Arbeit sehr gut auch wenn es schwer vorzustellen ist aber ich selber bin behindert und werde nicht in die ff aufgenommen das nur dazu

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  3. Letztendlich geht es doch immer nur um das Liebe Geld. Jede Stadt, das Land, die Kommune etc. hat für “alles und jeden Geld”, aber nicht für die Feuerwehr; so kommt es einem zumindest vor.
    Das man stellenweise durch mangelnde Ausrüstung, Fahrzeuge, Ausbildung etc. als Ehrenamtler sein eigenes Leben riskiert um anderen zu Helfen, scheint in manchen (politischen) Köpfen noch nicht angekommen zu sein.

    Streitigkeiten in der Wehr:
    Viele Streitigkeiten würden garnicht entstehen wenn genug GELD da wäre und dadurch nicht der ein oder andere das Gefühl hat benachteiligt zu werden und somit ein “Neidverhältnis” entsteht.

    Gaffer behindern Einsätze:
    z.B. durch “Gafferwände” kann man hier zumindest teilweise Abhilfe schaffen. Allerdings kosten diese GELD

    Tagesalarmsicherheit in Gefahr:
    Viele Firmen wandern aus, da sie sich die teuren Steuern in unserem Land nicht mehr leisten können. Dadurch sind die aktiven Mitglieder oft gezwungen ihre Arbeitsstelle in andere Regionen/nach außerhalb des Ausrückebereichs zu verlegen. Außerdem könnte man mit etwas GELD (zB “Ehrenamtsrente”) das Ehrenamt attraktiver gestalten und somit mehr Leute zum Ehrenamt motivieren.

    Einsatzfahrzeuge zu alt:
    Hierzu gibt es nicht viel zu sagen; überall fehlt das GELD. Würden sich mal alle Wehren an die Normen halten und man könnte zB ein Standart-LF10 als Massenware günstig erwerben, wäre vielen schon geholfen.

    Mängel am Feuerwehrhaus:
    Selbiges wie bei den Einsatzfahrzeugen. Kein GELD = kein vernünftiges Feuerwehrhaus

    Nachwuchsprobleme:
    Selbiges wie bei der Tagesalarmsicherheit; mit GELD das Ehrenamt attraktiver gestalten

    Schlechte Schutzausrüstung:
    Reine GELDfrage. Der Markt gibt vernünftige Schutzkleidung her. Sie muss nur beschafft werden.

    Fehlende Lehrgangsplätze:
    Durch mehr Lehrkräfte und einem evtl. Ausbau der Feuerwehrschulen, könnte hier Abhilfe geschaffen werden. Aber es kostet eben GELD eine gut ausgebildete Feuerwehr zu haben/zu betreiben.

    Ungeeignete Führungskräfte:
    Selbiges wie bei den fehlenden Lehrgangsplätzen; wenn mehr Lehrkräfte und somit mehr Lehrgänge und Seminare zur Verfügung stehen würden, könnten sich die Führungskräfte auch regelmäßig aus- und fortbilden. Aber das kostet GELD

    Klimabedingte Schwierigkeiten (Hitzestress, keine Ausrüstung für Waldbrände etc.):
    Hier müsste man mal gemeinsame Konzepte erarbeiten und daraus Beschaffungen ableiten; was natürlich GELD kostet

    GELD regiert die Welt. Leider priorisieren die politischen Gremien meines Erachtens falsch.

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  4. Schwarz weiß Trennung. Umziehen neben den Fahrzeugen

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  5. Das VORSCHRIFTEN-“WIRR WARR”

    Es wird immer komplizierter, immer mehr Formalitäten und Vorschriften.
    Man denkt selbst schon stets, “wie soll ich das nun machen, damit mir hinterher keiner an’s Bein p… kann”, ob im Einsatz, beim Dienst oder sonstigen Handlungen/Veranstaltungen.

    P.S. Deutschland lähmt sich selbst.

    (Und immer weniger Leute haben Bock darauf, sich diesem Sch… zu unterwerfen und treten dann aus).

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  6. Die ganzen FFler die hier klagen……..sicher zum Teil berechtigt. Aber wenn es nicht besser wird, austreten! Anders merken es die Politiker nicht!

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  7. Ich kann es nicht mehr hören. Gewalt gegen Einsatzkräfte und dann die Kampagnen um nach Respekt zu betteln! Respekt verdient man sich und wenn der Honk auf der Strase das nicht rafft, verschafft man sich den!!! Aber man bettelt nicht danach.
    Bin jetzt über 25 Jahre beruflich dabei. Ich weiß wo es hakt, aber wenn man das sagt ist man ja direkt Nazi!

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  8. Dem kann man sich nur anschließen.

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  9. In der Gemeinde Zeithain gibt es einen Bürgermeister und einen Gemeindewehrleiter die denken sich über alle Vorschriften hinwegsetzen zu können. Die vom Gemeinderat beschlossene Feuerwehrsatzung gilt für sie nur, wenn sie ihnen nützt. Ansonsten scheinen sie sie nicht zu kennen.

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  10. Tastsächlich war für mich das schlimmste die art und weise wie sich der Deutsche Feuerwehr Verband selbst demontiert hat. Bei uns sind einige Verdienstabzeichen zurück gegeben worden, da man sich mit diesem Verband nicht mehr identifizieren kann. Egal wo jetzt die Verantwortung für diese Misere liegt. Der Ton mscht die Musik und die Musik was unter aller Kanone.

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  11. Wennig Gemeinschaft in der Wehr. Leider ist fast kein zusammenhalt da und es wird mehr übereinander als mit einander geredet. Stützpunkt 45 Aktive.

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  12. Unser grösstes Problem ist die Ausrüstung. Schon bei Ersatzbeschaffungen kommt man sich vor wie ein Bittsteller, damit defekte Ausrüstungsgegenstände überhaupt ersetzt werden.

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  13. Das größte Problem war die Feuerwehr selbst. Machtgeile „Vizepräsidenten“ die öffentlich eine Debatte lostreten und dann nicht mal die Eier in der Hose zu haben und sich öffentlich dazu äußern. Verbände gründen ihre eigenen Verbände und die Basis (die den Arsch hinhalten sowohl im Einsatz als auch gegenüber der Bevölkerung) wird noch nicht mal gefragt bzw einbezogen.

    Auch dieser Beisreflex den viele Kameraden an den Tag legen, wenn mal wieder irgendwo in Deutschland ein Pressevertreter sich erdreistet und etwas kritisches über die Feuerwehr schreibt.

    Beides zusammen macht uns als Feuerwehr die Arbeit schwer.

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  14. Die unterschiedlichen Regelungen zum Feuerwehrwesen in den Bundesländern, die z.B. dazu führen, dass Qualifikationen länderübergreifend nicht anerkannt werden, wenn Kameraden umziehen und in einem anderen Bundesland in eine FW eintreten wollen.

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  15. Anhäufung der Bürokratie, fehlende Unterstützung durch Kreis, Land und Bund. Im Gegenteil: Massiver Aufbau der Bürokratie durch Vorgenannte, Verfahren in der Zusammenarbeit mit genannten Institutionen wird nicht vereinfacht, sondern komplizierter gestaltet.

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  16. Uns wurde im gesamten Stadtverband (alle 6 FF sowie der Regieeinheit) in Neumünster, die Nutzung von Facebook untersagt. Obwohl dies unser Hauptzugangspunkt für Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliederwerbung und Informationen für den Statdteil war.
    Sehr sehr Schade. Ach ja, Twitter wäre OK!

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  17. Das Einzige was wir alle gemeinsam haben, ist das Wort Feuerwehr. Ansonsten ist Feuerwehr ein deutschlandweit bunt gemischter Haufen geworden. Die Bundesländer-Feuerwehren unterscheiden sich zum Teil erheblich in Ausbildung, Aufgaben, Zuständigkeiten und Befugnissen. Hinzu kommen erhebliche Unterschiede in Ausstattung, Aussehen und Darstellung in der Öffentlichkeit. Helme in sämtlichen Formen und Farben. Einsatzkleidung, je bunter je besser. Fahrzeuge von rot mit gelb, gelb mit rot, tagesleuchtrot mit gelb, grün und blau, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Funktionswesten ebenfalls in sämtlichen Farben und Bedeutungen, sogar zum Teil in angrenzenden Nachbarstädten festzustellen. Ein Wunder, dass das Blaulicht noch blau ist. Kompetenzgerangel in den Führungsspitzen und Personalprobleme in Haupt- und Ehrenamt. Förderung im Ehrenamt, in manchen Städten ist noch gar nicht angekommen, was das eigentlich bedeutet. Bei den hauptamtlichen kommen zum Teil erhebliche Unterschiede in der Bezahlung bei den Einsatzdienstbeamten trotz gleicher Qualifikation. Dank zahlreicher Gewerkschaften, welche alle gemeinsam nur ein Ziel verfolgen, sicher auch kein Problem. Problem-Dauerbrenner? Gibt es doch eigentlich nicht, oder? Vor rund dreißig Jahren gab es noch rote Feuerwehrautos, den guten alten DIN-Helm, der bis heute noch selbst bei Großstadtfeuerwehren seinen Dienst versieht und der blaue Rock . Ach ja, den hat ja heute die Polizei…

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  18. Was soll denn dieses mit dem langen Namen. Das nimmt kein Browser auf. WEie heißt es so schön: “In der Kürze liegt die Würze”!

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  19. Ich denke das eine Große Problem ist der Nachwuchs und daraus resultiert natürlich auch die Tagesalarmbereitschaft usw

    Klar Schwarz Weiß Trennung, Ausrüstung usw gibt es auch als Thema aber da sehe ich kein so großes Problem denn die würden sich mit Förderprogrammen usw lösen lassen.

    Das Konzept der FFW’s bietet in Katastrophenfällen einfach den Rückhalt von sehr vielen Kräften das bekommt man mit BF’s nicht so hin.

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  20. mit dem Gesetzt zur Förderung des Ehrenamtes wurde in manchen Feuerwehren eine Zweiklassengesellschaft geschaffen (Ehrenbeamte- und ” Hobbyfeuerwehrleute”).. das zeigt dass man in der Politik – und den Verwaltungen keine Ahnung von unserem Dienst hat.
    Folge: immer öfter suchen ” Hobbyfeuerwehrleute” sich aus ob sie gerade Lust haben auf GMA-Einsätze, Straßenabsperrung.
    Das wird irgendwann teuer!!!!

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  21. Großes Problem ist die Bereitschaft der Arbeitgeber, bezüglich Freistellung für Einsätze und Übungen

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  22. Kein oder nur wenig Verständnis für unsere Arbeit von der Bevölkerung und vor allem von der Gemeinde/Stadt. Die Feuerwehr ist zwar eine Pflichtaufgabe, was der Bürgermeister auch weiß, dennoch sind wir ein notwendiges Übel da wir nur Kosten verursachen. Kein Rückhalt von Bürgermeister/Verwaltung/Gemeinderat… Richtig schwieriges Arbeiten…
    Bei jeder Ausgabe denkt man wir machen es zum Eigennutz …Wir haben fast 7 Jahre für einen neuen MTW gekämpft, nun haben wir endlich unser neues “Spielzeug” diese Investition muss jetzt erstmal für Jahre reichen… Das geht nur so….

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  23. Das große Thema 2018/2019 ist/wird bei uns die Einsatzstellenhygiene sein. Hierfür wird gerade ein Konzept erarbeitet und 2019 forgen dann Umbauten auf der Feuerwache. Das Thema bleibt für die Zukunft auf jeden Fall spannend.

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  24. Ich könnte so viel schreiben.
    Mal ein kleiner Auszug….
    – Unfähige / Unzuverlässige Führungskräfte
    – Unverständliche Zuteilung von neuen Fahrzeugen an Löschgruppen, wenn es denn mal welche gibt.
    – Ein Gerätehaus das zum einen zu klein ist und zum anderen auseinander fällt.
    – Zwist unter Kameraden
    – Alarmierungen zu innerörtlichen Ölspuren, statt den Bauhof zu schicken.
    – Alarmierung der ganzen LG inklusive. DL zur Türöffnung im Gebiet der Nachbar Lg und das Nachts , ach ja die Nachbar Lg war natürlich auch da und hatte die Tür schon auf als wir eintrafen.

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  25. “Mängel am Gerätehaus”? Unseres existiert gar nicht mehr. Es wurde vor 601 Tagen abgerissen, mit dem Neubau wird auch in 2018 definitiv nicht begonnen. Und das Ganze nicht in einem Dorf, sondern mitten in einer Stadt mit mehr als 260.000 Einwohnern. Neben den offensichtlichen Problemen, die das mit sich bringt, sind Themen wie Nachwuchsprobleme natürlich auch auf der Tagesordnung. Wer will denn zu einer FF, die zwar mehr als 100 Einsätze pro Jahr fährt, aber nichmal eine Wache besitzt?

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  26. Die Probleme offenbaren, dass wir eine zu intensive Bürokratie und ein Beschaffungswesen haben, dass künftig keine Existenzberechtigung mehr haben wird. Schon heute kann sich nicht jede Kommune Ersatz- oder gar Neuanschaffungen leisten. Es ist immer von Fördergeldern die Rede, die in solchen Projekten einfließen. Da können die Innenministerium die Beschaffung gleich komplett übernehmen und so einiges an Bürokratie sparen. Dafür zahlen die Kommunen einen Beitrag und idealerweise wir Bürger und Unternehmen auch, etwa in Form einer geschlechtsunabhängigen Brandschutzabgabe, mit der Feuerwehren mit Fahrzeugen, Schutzausrüstung und Co. ausgestattet werden. Wenn man die finanzielle Last auf viele Schultern verteilt (nennt sich Solidarität), sind am Ende auch die Belastungen für den Einzelnen niedriger. Wäre ja zumindest denkbar.

    Die Nachwuchsprobleme wird man ohnehin nicht lösen können. Langfristig wird es die FF nicht mehr geben. Stattdessen wird es auf ein System mit hauptamtlichen Wehren à la Norwegen hinauslaufen. Vorausgesetzt, man will es sich leisten seine Mitbürger zu schützen. Die Urbanisierung und der demografische Wandel schreiten gnadenlos voran. Die sächsische Gemeinde Burkau ist doch nur exemplarisch für die sinkende Tageseinsatzbereitschaft. Im gesamten Landkreis Bautzen sieht es mehr als schlecht aus. Auch im benachbarten Landkreis Görlitz, ja sogar bundesweit findet man Wehren mit nahezu identischen Sorgen.

    Es braucht ein Systemwechsel im Feuerwehr- und Katastrophenschutzwesen. Ein Vorschlag: Auflösung des THWs, um sie danach in die Feuerwehr zu integrieren. Steigert die Effektivität und Flexibilität, senkt Bürokratie und Kosten für die Unterhaltung.

    Ach, ich könnte noch so viele Vorschläge machen…

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  27. Die Probleme sind ja nicht neu , Gebietsreform und demographischer Wandel fügt vielen Feuerwehren stark zu . Probleme werden in Verwaltungen ausgesessen. In der Öffentlichkeit,, ein Hoch auf die Ehrenamtlichen ” und die Anträge auf dem Schreibtisch stapeln. Sicherlich holt uns die Wiedervereinigung ein , was damal neu angeschafft wurde ist jetzt schon wieder alt und kommt zu einen Berg von Investitionen.

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