Eure Meinung zählt

Neue Umfrage: Feuerwehr-Probleme 2017

Bremen – Die Redaktion des Feuerwehr-Magazins wird hier 2018 alle zwei Wochen eine neue Umfrage starten. Hierbei sind Eure persönlichen Meinungen und Empfindungen gefragt. Um möglichst repräsentative Ergebnisse zu bekommen, wünschen wir uns möglichst viele Teilnehmer. Die Abstimmung dauert jeweils nur Sekunden. Die Zwischenergebnisse sind sofort offen für jeden Teilnehmer ersichtlich. Die Ergebnisse lassen sich bestimmt vielfach auch für die Arbeit vor Ort nutzen.

Gewalt gegen Einsatzkräfte gehörte 2017 zumindest medial zu den größten Problemen der Feuerwehr. Aber war das wirklich so? Unsere Umfrage wird es zeigen. Foto: Rüffer

In unserer ersten Umfrage 2018 möchten wir Euch bitten, einen Blick zurück zu werfen: Was waren im  Jahr 2017 die größten Probleme für die Feuerwehr im deutschsprachigen Raum? Wir haben zwölf Probleme aufgelistet, die im vergangenen Jahr die Feuerwehrleute beschäftigt haben. Darunter sind natürlich Gaffer, die Rettungsgasse und Gewalt gegen Einsatzkräfte. Drei Themen, die in 2017 auch einige mediale Aufmerksamkeit erfahren haben.

Problem-Dauerbrenner für Feuerwehren

Wir haben aber auch ein paar Problem-Dauerbrenner wie die Anzahl der Einsätze (in der Regel dürfte es sich um zu viele Einsätze handeln, beispielsweise durch die zunehmende Anzahl an Unwetterlagen), bauliche Mängel am Feuerwehrhaus/Feuerwache oder überalterte Einsatzfahrzeuge mit aufgenommen. Und natürlich darf bei einer solchen Umfrage der Nachwuchsmangel an Einsatzkräften nicht fehlen.

Von den zwölf gelisteten Problemen dürfen maximal drei ausgewählt werden. Herzlichen Dank für Eure Teilnahme.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die Probleme sind ja nicht neu , Gebietsreform und demographischer Wandel fügt vielen Feuerwehren stark zu . Probleme werden in Verwaltungen ausgesessen. In der Öffentlichkeit,, ein Hoch auf die Ehrenamtlichen ” und die Anträge auf dem Schreibtisch stapeln. Sicherlich holt uns die Wiedervereinigung ein , was damal neu angeschafft wurde ist jetzt schon wieder alt und kommt zu einen Berg von Investitionen.

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  2. Die Probleme offenbaren, dass wir eine zu intensive Bürokratie und ein Beschaffungswesen haben, dass künftig keine Existenzberechtigung mehr haben wird. Schon heute kann sich nicht jede Kommune Ersatz- oder gar Neuanschaffungen leisten. Es ist immer von Fördergeldern die Rede, die in solchen Projekten einfließen. Da können die Innenministerium die Beschaffung gleich komplett übernehmen und so einiges an Bürokratie sparen. Dafür zahlen die Kommunen einen Beitrag und idealerweise wir Bürger und Unternehmen auch, etwa in Form einer geschlechtsunabhängigen Brandschutzabgabe, mit der Feuerwehren mit Fahrzeugen, Schutzausrüstung und Co. ausgestattet werden. Wenn man die finanzielle Last auf viele Schultern verteilt (nennt sich Solidarität), sind am Ende auch die Belastungen für den Einzelnen niedriger. Wäre ja zumindest denkbar.

    Die Nachwuchsprobleme wird man ohnehin nicht lösen können. Langfristig wird es die FF nicht mehr geben. Stattdessen wird es auf ein System mit hauptamtlichen Wehren à la Norwegen hinauslaufen. Vorausgesetzt, man will es sich leisten seine Mitbürger zu schützen. Die Urbanisierung und der demografische Wandel schreiten gnadenlos voran. Die sächsische Gemeinde Burkau ist doch nur exemplarisch für die sinkende Tageseinsatzbereitschaft. Im gesamten Landkreis Bautzen sieht es mehr als schlecht aus. Auch im benachbarten Landkreis Görlitz, ja sogar bundesweit findet man Wehren mit nahezu identischen Sorgen.

    Es braucht ein Systemwechsel im Feuerwehr- und Katastrophenschutzwesen. Ein Vorschlag: Auflösung des THWs, um sie danach in die Feuerwehr zu integrieren. Steigert die Effektivität und Flexibilität, senkt Bürokratie und Kosten für die Unterhaltung.

    Ach, ich könnte noch so viele Vorschläge machen…

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  3. “Mängel am Gerätehaus”? Unseres existiert gar nicht mehr. Es wurde vor 601 Tagen abgerissen, mit dem Neubau wird auch in 2018 definitiv nicht begonnen. Und das Ganze nicht in einem Dorf, sondern mitten in einer Stadt mit mehr als 260.000 Einwohnern. Neben den offensichtlichen Problemen, die das mit sich bringt, sind Themen wie Nachwuchsprobleme natürlich auch auf der Tagesordnung. Wer will denn zu einer FF, die zwar mehr als 100 Einsätze pro Jahr fährt, aber nichmal eine Wache besitzt?

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