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Eure Meinung zählt

Umfrage: Feuerwehr-Probleme 2018

Bremen – Die Redaktion des Feuerwehr-Magazins möchte von Euch wissen, was Eure Probleme in der Feuerwehr sind. Hierbei sind Eure persönlichen Meinungen und Empfindungen gefragt.

Um möglichst repräsentative Ergebnisse zu bekommen, wünschen wir uns möglichst viele Teilnehmer. Die Abstimmung dauert jeweils nur Sekunden. Die Zwischenergebnisse sind sofort offen für jeden Teilnehmer ersichtlich. Die Ergebnisse lassen sich bestimmt vielfach auch für die Arbeit vor Ort nutzen.

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Gewalt gegen Einsatzkräfte gehörte 2018 zumindest medial zu den größten Problemen der Feuerwehr. Aber war das wirklich so? Unsere Umfrage wird es zeigen. Foto: Rüffer

In unserer ersten Umfrage 2018 möchten wir Euch bitten, einen Blick zurück zu werfen: Was waren im  Jahr 2018 die größten Probleme für die Feuerwehr im deutschsprachigen Raum? Wir haben mehrere Probleme aufgelistet, die im vergangenen Jahr die Feuerwehrleute beschäftigt haben. Darunter sind natürlich Gaffer, die Rettungsgasse und Gewalt gegen Einsatzkräfte. Themen, die 2018 auch einige mediale Aufmerksamkeit erfahren haben.

Problem-Dauerbrenner für Feuerwehren

Wir haben aber auch ein paar Problem-Dauerbrenner wie die Anzahl der Einsätze (in der Regel dürfte es sich um zu viele Einsätze handeln, beispielsweise durch die zunehmende Anzahl an Unwetterlagen), bauliche Mängel am Feuerwehrhaus/Feuerwache oder überalterte Einsatzfahrzeuge mit aufgenommen. Und natürlich darf bei einer solchen Umfrage der Nachwuchsmangel an Einsatzkräften nicht fehlen. 

Von den gelisteten Problemen darf maximal eines ausgewählt werden. Falls Euch etwas auf dem Herzen liegt, das nicht in der Liste auftaucht, könnt Ihr es einfach in die Kommentare schreiben. Herzlichen Dank für Eure Teilnahme.

Feuerwehr Probleme 2018

Gaffer behindern Einsätze: 6%
Fehlende Rettungsgassen: 4%
Gewalt gegen Feuerwehrleute: 5%
Tagesalarmsicherheit in Gefahr: 24%
Einsatzfahrzeuge zu alt: 10%
Mängel am Feuerwehrhaus: 11%
Nachwuchsprobleme: 8%
Zu hohes Einsatzaufkommen: 1%
Schlechte Schutzausrüstung: 3%
Fehlende Lehrgangsplätze: 7%
Ungeeignete Führungskräfte: 8%
Unfälle von Feuerwehrleuten: 0%
Diebstahl: 0%
Einsätze ohne Feuerwehrbezug/Amtshilfen: 2%
Streitigkeiten in der Wehr: 7%
Mangelnde Kooperation mit anderen Einheiten/HiOrgs: 1%
Klimabedingte Schwierigkeiten (Hitzestress, keine Ausrüstung für Waldbrände etc.): 1%
Andere (bitte in die Kommentare schreiben): 1%
Die Abstimmung wurde beendet am 31.01.2019

 

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Das Einzige was wir alle gemeinsam haben, ist das Wort Feuerwehr. Ansonsten ist Feuerwehr ein deutschlandweit bunt gemischter Haufen geworden. Die Bundesländer-Feuerwehren unterscheiden sich zum Teil erheblich in Ausbildung, Aufgaben, Zuständigkeiten und Befugnissen. Hinzu kommen erhebliche Unterschiede in Ausstattung, Aussehen und Darstellung in der Öffentlichkeit. Helme in sämtlichen Formen und Farben. Einsatzkleidung, je bunter je besser. Fahrzeuge von rot mit gelb, gelb mit rot, tagesleuchtrot mit gelb, grün und blau, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Funktionswesten ebenfalls in sämtlichen Farben und Bedeutungen, sogar zum Teil in angrenzenden Nachbarstädten festzustellen. Ein Wunder, dass das Blaulicht noch blau ist. Kompetenzgerangel in den Führungsspitzen und Personalprobleme in Haupt- und Ehrenamt. Förderung im Ehrenamt, in manchen Städten ist noch gar nicht angekommen, was das eigentlich bedeutet. Bei den hauptamtlichen kommen zum Teil erhebliche Unterschiede in der Bezahlung bei den Einsatzdienstbeamten trotz gleicher Qualifikation. Dank zahlreicher Gewerkschaften, welche alle gemeinsam nur ein Ziel verfolgen, sicher auch kein Problem. Problem-Dauerbrenner? Gibt es doch eigentlich nicht, oder? Vor rund dreißig Jahren gab es noch rote Feuerwehrautos, den guten alten DIN-Helm, der bis heute noch selbst bei Großstadtfeuerwehren seinen Dienst versieht und der blaue Rock . Ach ja, den hat ja heute die Polizei…

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  2. Was soll denn dieses mit dem langen Namen. Das nimmt kein Browser auf. WEie heißt es so schön: “In der Kürze liegt die Würze”!

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  3. Ich denke das eine Große Problem ist der Nachwuchs und daraus resultiert natürlich auch die Tagesalarmbereitschaft usw

    Klar Schwarz Weiß Trennung, Ausrüstung usw gibt es auch als Thema aber da sehe ich kein so großes Problem denn die würden sich mit Förderprogrammen usw lösen lassen.

    Das Konzept der FFW’s bietet in Katastrophenfällen einfach den Rückhalt von sehr vielen Kräften das bekommt man mit BF’s nicht so hin.

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  4. mit dem Gesetzt zur Förderung des Ehrenamtes wurde in manchen Feuerwehren eine Zweiklassengesellschaft geschaffen (Ehrenbeamte- und ” Hobbyfeuerwehrleute”).. das zeigt dass man in der Politik – und den Verwaltungen keine Ahnung von unserem Dienst hat.
    Folge: immer öfter suchen ” Hobbyfeuerwehrleute” sich aus ob sie gerade Lust haben auf GMA-Einsätze, Straßenabsperrung.
    Das wird irgendwann teuer!!!!

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  5. Großes Problem ist die Bereitschaft der Arbeitgeber, bezüglich Freistellung für Einsätze und Übungen

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  6. Kein oder nur wenig Verständnis für unsere Arbeit von der Bevölkerung und vor allem von der Gemeinde/Stadt. Die Feuerwehr ist zwar eine Pflichtaufgabe, was der Bürgermeister auch weiß, dennoch sind wir ein notwendiges Übel da wir nur Kosten verursachen. Kein Rückhalt von Bürgermeister/Verwaltung/Gemeinderat… Richtig schwieriges Arbeiten…
    Bei jeder Ausgabe denkt man wir machen es zum Eigennutz …Wir haben fast 7 Jahre für einen neuen MTW gekämpft, nun haben wir endlich unser neues “Spielzeug” diese Investition muss jetzt erstmal für Jahre reichen… Das geht nur so….

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  7. Das große Thema 2018/2019 ist/wird bei uns die Einsatzstellenhygiene sein. Hierfür wird gerade ein Konzept erarbeitet und 2019 forgen dann Umbauten auf der Feuerwache. Das Thema bleibt für die Zukunft auf jeden Fall spannend.

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  8. Ich könnte so viel schreiben.
    Mal ein kleiner Auszug….
    – Unfähige / Unzuverlässige Führungskräfte
    – Unverständliche Zuteilung von neuen Fahrzeugen an Löschgruppen, wenn es denn mal welche gibt.
    – Ein Gerätehaus das zum einen zu klein ist und zum anderen auseinander fällt.
    – Zwist unter Kameraden
    – Alarmierungen zu innerörtlichen Ölspuren, statt den Bauhof zu schicken.
    – Alarmierung der ganzen LG inklusive. DL zur Türöffnung im Gebiet der Nachbar Lg und das Nachts , ach ja die Nachbar Lg war natürlich auch da und hatte die Tür schon auf als wir eintrafen.

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  9. “Mängel am Gerätehaus”? Unseres existiert gar nicht mehr. Es wurde vor 601 Tagen abgerissen, mit dem Neubau wird auch in 2018 definitiv nicht begonnen. Und das Ganze nicht in einem Dorf, sondern mitten in einer Stadt mit mehr als 260.000 Einwohnern. Neben den offensichtlichen Problemen, die das mit sich bringt, sind Themen wie Nachwuchsprobleme natürlich auch auf der Tagesordnung. Wer will denn zu einer FF, die zwar mehr als 100 Einsätze pro Jahr fährt, aber nichmal eine Wache besitzt?

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  10. Die Probleme offenbaren, dass wir eine zu intensive Bürokratie und ein Beschaffungswesen haben, dass künftig keine Existenzberechtigung mehr haben wird. Schon heute kann sich nicht jede Kommune Ersatz- oder gar Neuanschaffungen leisten. Es ist immer von Fördergeldern die Rede, die in solchen Projekten einfließen. Da können die Innenministerium die Beschaffung gleich komplett übernehmen und so einiges an Bürokratie sparen. Dafür zahlen die Kommunen einen Beitrag und idealerweise wir Bürger und Unternehmen auch, etwa in Form einer geschlechtsunabhängigen Brandschutzabgabe, mit der Feuerwehren mit Fahrzeugen, Schutzausrüstung und Co. ausgestattet werden. Wenn man die finanzielle Last auf viele Schultern verteilt (nennt sich Solidarität), sind am Ende auch die Belastungen für den Einzelnen niedriger. Wäre ja zumindest denkbar.

    Die Nachwuchsprobleme wird man ohnehin nicht lösen können. Langfristig wird es die FF nicht mehr geben. Stattdessen wird es auf ein System mit hauptamtlichen Wehren à la Norwegen hinauslaufen. Vorausgesetzt, man will es sich leisten seine Mitbürger zu schützen. Die Urbanisierung und der demografische Wandel schreiten gnadenlos voran. Die sächsische Gemeinde Burkau ist doch nur exemplarisch für die sinkende Tageseinsatzbereitschaft. Im gesamten Landkreis Bautzen sieht es mehr als schlecht aus. Auch im benachbarten Landkreis Görlitz, ja sogar bundesweit findet man Wehren mit nahezu identischen Sorgen.

    Es braucht ein Systemwechsel im Feuerwehr- und Katastrophenschutzwesen. Ein Vorschlag: Auflösung des THWs, um sie danach in die Feuerwehr zu integrieren. Steigert die Effektivität und Flexibilität, senkt Bürokratie und Kosten für die Unterhaltung.

    Ach, ich könnte noch so viele Vorschläge machen…

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  11. Die Probleme sind ja nicht neu , Gebietsreform und demographischer Wandel fügt vielen Feuerwehren stark zu . Probleme werden in Verwaltungen ausgesessen. In der Öffentlichkeit,, ein Hoch auf die Ehrenamtlichen ” und die Anträge auf dem Schreibtisch stapeln. Sicherlich holt uns die Wiedervereinigung ein , was damal neu angeschafft wurde ist jetzt schon wieder alt und kommt zu einen Berg von Investitionen.

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