Rellingen (SH) – Erstmals in ihrer Geschichte hat die Freiwillige Feuerwehr Rellingen (Kreis Pinneberg) eine Drehleiter mit Rettungskorb DLK 23-12 in Dienst gestellt. Die neue DLK basiert auf einem MB-Atego-1630-F-Fahrgestell, die Firma Rosenbauer baute den Leitersatz L32A-XS 3.2 auf den Aufbau.
Rosenbauer baute einen Leitersatz L32A-XS 3.2 auf einem MB-Atego-1630-F-Fahrgestell für die erste DLK in der Geschichte der FF Rellingen auf. (Bild: Köhlbrandt)
Die DLK besitzt eine Motorleistung von 300 PS und verfügt über ein vollautomatisches von Allison. Als Rettungskorb der DLK dient der HF 500 mit einer maximalen Tragkraft von 500 Kilogramm. Im Korb befindet sich eine Multifunktionssäule. Diese ist entnehmbar, so dass der Korb vier Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten hat.
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Auf der Säule befindet sich eine Krankentragenhalterung. Auffällig ist die umfangreiche Beleuchtung in LED-Technik. Sowohl am fünfteiligen Leitersatz als auch am Rettungskorb befinden sich leistungsstarke LED-Strahler, die eine perfekte Arbeit auch in Dunkelheit ermöglichen. Zudem verfügt die DLK noch über einen Beleuchtungssack in LED-Technik, der am Leiterpark eingehängt werden kann.
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An weiteren Ausrüstungsmerkmalen verfügt die DLK unter anderem über einen Stromerzeuger RTE PX 14 von Rosenbauer, einen Hochleistungslüfter, einen per Fernsteuerung bedienbaren Wasserwerfer RM 8 mit einer Wurfleistung von 2000 Litern/Minute, einen Windmesser, eine Schwerlasttrage mit einer Kapazität bis zu 300 Kilogramm sowie eine Waldarbeiterausrüstung samt diverser Akkukettensägen und Abseilgerätschaften.