Papenburg (NI)/Laufenburg (BW) – Innerhalb von zwei Tagen haben sich in Papenburg (Kreis Emsland) und Laufenburg/Baden (Kreis Waldshut) zwei Verkehrsunfälle mit Feuerwehrfahrzeugen ereignet. Dabei starb eine Frau. Fünf weitere Personen erlitten Verletzungen, drei davon schwere.
Bei zwei Unfällen mit Feuerwehrfahrzeugen sind insgesamt eine Person getötet und fünf weitere verletzt worden, davon drei schwer (Symbolfoto).
In Papenburg kam es am Donnerstag, 12. März 2026, in einem Kreuzungsbereich zu einem Zusammenstoß zwischen einem Rettungswagen (RTW) auf MAN TGE und einem erst kürzlich in Dienst gestellten Mehrzweckfahrzeug (MZF) auf VW Crafter der FF Papenburg-Unterende. Laut Polizei war die 25 Jahre alte Fahrerin des RTW mit Blaulicht und Einsatzhorn unterwegs zu einem Krankenhaus. Im MZF saß ein 40-jähriger Feuerwehrmann.
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Die Sanitäterin fuhr mit dem RTW vermutlich über eine rote Ampel in die Kreuzung ein. Für den MZF-Maschinisten soll die Ampel Grün gezeigt haben. Bei dem Unfall verletzten sich der 34-jährige Notarzt und ein 50 Jahre alter Notfallsanitäter im RTW schwer. Leichte Verletzungen erlitten die Fahrerin sowie der Maschinist des Feuerwehrfahrzeugs. Alle Beteiligten kamen in umliegende Krankenhäuser.
Ebenfalls im Rettungswagen befand sich ein 41-jähriger Patient, der bereits vor dem Unfall in kritischem Zustand gewesen sein soll. Ob sich sein Gesundheitszustand durch die Kollision verändert hat, ist bislang nicht bekannt.
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Nur einen Tag später, am 13. März 2026, verunglückte in Laufenburg/Baden nach Angaben der Stadt eine Drehleiter der Feuerwehr während einer Einsatzfahrt. Der Maschinist der DLAK 23/12 (MAN/Metz) war mit Sondersignal auf dem Weg zu einer Einsatzstelle, als er mit einem zivilen Pkw kollidierte.
Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, kam für eine 80-jährige Pkw-Insassin trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen jede Hilfe zu spät: Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Einen 77-jährigen Mann musste die Crew eines Rettungshubschraubers in eine Klinik fliegen.
Die Stadt teilte mit, dass die Feuerwehrleute aus dem Einsatzfahrzeug betreut werden. Zum genauen Hergang machte sie mit Verweis auf die laufenden polizeilichen Ermittlungen keine weiteren Angaben.