Endlich auch mit Atemschutz an Bord

Tragkraftspritzenfahrzeug von BTG

Stein (BY) – Ausgebildete Atemschutzgeräteträger hatte die FF Bertelsdorf-Eckershof (Kreis Fürth) bereits in ihren Reihen. Bisher unterstützten die Kameraden jedoch nur andere Wehren im Stadtgebiet und nutzten dabei deren Geräte. Auf dem eigenen Fahrzeug, einem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF, Baujahr 2003), waren keine Geräte verlastet. Diese Zeiten sind jetzt vorbei. Im Gerätehaus in Bertelsdorf steht jetzt ein neues TSF-W mit 800-Liter-Tank.

Jetzt auch mit Atemschutzgeräten: TSF-W der FF Bertelsdor-Eckersof auf einem Iveco Daily 70-180 mit BTG-Aufbau. Foto: A. Müller

Vier Pressluftatmer von Auer haben ihren Platz auf einem Auszug in G2 auf der rechten Fahrzeugseite in einem klassischen Gerätekoffer. Gefertigt wurde er von Brandschutztechnik Görlitz (BTG). Weiter sind auf der rechten Seite noch eine Motorsäge mit Zubehör, drei Euro-Blitz-Warnlampen, Pylonen und Schlauchmaterial zu finden. Links in den Geräteräumen 1 und 3 ist Platz für einen Stromerzeuger BSKA 6,5 E von Eisemann, eine Lichtbrücke mit zwei LED-Scheinwerfern, eine Schaufeltrage, einen Notfallrucksack, einen Wassersauger mit Zubehör, den mobilen Rauchverschluss und die Schlauchtragekörbe C.

Im Heck die quer eingeschobene Tragkraftspritze mit Anschluss an den 800-Liter-Tank sowie einem freien A-Sauganschluss. Im G1 ist zudem Platz für einen 6,5-kVA-Stromerzeuger. Foto: A. Müller

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Im Traversenkasten lagert eine Tauchpumpe, auf dem Gerätekoffer sind vier Steckleiterteile verlastet. Für zusätzliches Licht sorgt der am vorderen Ende des Aufbaus montierte Lichtmast von Teklite, der mit zwei LED-Scheinwerfern bestückt ist. Die im Heck eingeschobene PFPN 10-1000 Ultra Power 4 von Ziegler stammt aus dem Jahr 2017. Fahrgestell des TSF-W ist ein Iveco Daily 70-180 mit einer Motorleistung von 179 PS und einer zulässigen Gesamtmasse von 7.000 Kilogramm. Es besitzt Straßenantrieb und ein Schaltgetriebe. Die Besatzung findet ihre Plätze in einer serienmäßigen Staffelkabine.

Die vier Atemschutzgeräte werden auf einem Auszug in G2 mitgeführt. Somit ist die Feuerwehr nicht mehr auf Geräte anderer Einheiten angewiesen. Foto: A. Müller

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