Schlingmann liefert MAN TGL 8.180 nach Föhr

TSF-W für’s Friesendorf

Oevenum (SH) – Die FF Oevenum war die letzte der zehn Wehren auf der nordfriesischen Insel Föhr (Kreis Nordfriesland), die noch kein wasserführendes Fahrzeug besaß. Das ist endlich vorbei. Ein neues TSF-W von Schlingmann in Dissen löst in dem beschaulichen Friesendorf mit seinen vielen Reetdachhäusern ein LF 8 von Magirus aus dem Jahr 1985 ab.

Fahrgestell des neuen TSF-W der FF Oevenum ist ein MAN TGL 8.180 4×2 BB mit einer zulässigen Gesamtmasse von 7.490 Kilogramm. Der Aufbau stammt von Schlingmann. Foto: A. Müller

Fahrgestell ist ein MAN TGL 8.180 4×2 BB mit einer zulässigen Gesamtmasse von 7.490 Kilogramm. Mit einem Radstand von 3.300 Millimetern und einer Länge von 6.200 Millimetern ist das Fahrzeug noch wendig genug, um auch in den engen Gassen des Dorfes Platz zu haben.

Als Feuerlöschkreiselpumpe dient eine Tragkraftspritze ZL 1500 von Jöhstadt. Der Wassertank des TSF-W hat ein Fassungsvermögen von 750 Litern. Foto: A. Müller

Wichtig war es der Feuerwehr auch, eine herausnehmbare Pumpe zur Verfügung zu haben. Daher fiel die Entscheidung auch auf ein TSF-W. Diese Pumpe ist eine Tragkraftspritze ZL 1500 von Jöhstadt. Der Wassertank des TSF-W hat ein Fassungsvermögen von 750 Litern. Zur Beladung gehören unter anderem eine Motorkettensäge mit Zubehör, ein Beleuchtungssatz mit zwei LED-Scheinwerfern und ein 1,6-kVA-Stromerzeuger.

Von den vier auf dem TSF-W verlasteten Atemschutzgeräten befinden sich zwei in G 1. Der Lichtmast ist mit vier LED-Scheinwerfern ausgestattet. Foto: A. Müller

Als Schnellangriff wird ein in Buchten gelegter C-Schlauch mit gekuppeltem Hohlstrahlrohr genutzt, der in G 4 seinen Platz hat. Von den vier auf dem TSF-W verlasteten Atemschutzgeräten befinden sich zwei in der Mannschaftskabine und zwei in G 1. Weiter ist das Fahrzeug noch mit einem Lichtmast ausgerüstet, der mit vier LED-Scheinwerfern bestückt ist.

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