Produkt: Sonderheft: Fahrzeuge Spezial 2017
Sonderheft: Fahrzeuge Spezial 2017
Alles, was Sie über Feuerwehr-Fahrzeuge wissen müssen – dieses 132 Seiten starke Sonderheft liefert Antworten!
Der Unimog in der Feuerwehr

38 Jahre und immer noch fit

Südkampen (NI) – Ein schöner Alter Schatz steht im neuen Feuerwehrhaus der FF Südkampen (Heidekreis): ein TLF 8 (W) auf Unimog U 1300 mit feuerwehrtechnischem Aufbau der Firma Schlingmann aus Dissen a.T.W. „Das Fahrzeug wurde 1981 in Dienst gestellt und hat uns schon bei vielen Einsätzen, insbesondere in Wald- und Heidegebieten, außerordentlich wertvolle Dienste geleistet“, betont Südkampens stellvertretender Ortsbrandmeister Dirk Becker.

Dieses TLF 8 (W) ist mit 38 Jahren ein Alter Schatz und dennoch eine riesige Stütze im Einsatzdienst der FF Südkampen in der Lüneburger Heide.Foto: Köhlbrandt

Ein Dieselmotor mit 130 PS bringt dieses an ein TLF 8/18 angelehnte TLF 8 (W) – Sonderausführung Waldbrandbekämpfung nach Technischer Weisung Niedersachsen Nummer 3 – voran. Der Löschwasserbehälter umfasst 1.800 Liter, im Heck fördert die Feuerlöschkreiselpumpe FP 8/8 nach Norm 800 l/min bei 8 bar. Das TLF 8 (W) ist ausschließlich für die Brandbekämpfung ausgerüstet mit Strahlrohren, Druckschläuchen B, C und D, Saugschläuchen, Atemschutzgeräten und feuerwehrtechnischen Armaturen.

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Das Fahrzeug ist ausschließlich zur Brandbekämpfung – und hier überwiegend für Wald- und Flächenbrände – ausgerüstet. Foto: Köhlbrandt

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Atemschutz für die zwei Mann Besatzung gehörte Ende 1976 bei Inkrafttreten der Weisung nicht zur Beladung. Nur ein halbes Jahr später ergänzte das Innenministerium die Geräte jedoch und erhöhte die Besatzung auf 1/2. Die 2002 zurückgezogene Technische Weisung sah vor, dass das TLF 8 (W) in bebauten Gebieten oder bei Unfällen immer zusammen mit einem Löschgruppenfahrzeug eingesetzt werden sollte.

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Fahrzeug-Vorstellung: TLF 3000 und GW-L1 der Feuerwehr Ratingen auf Mercedes Unimog.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Bei uns Werkstatt war mal ein Feuerwagen mit Durchrostungen am Aufbau, die Koression betraf Verbindungen unten am Aluminiumrolladen und Stahlrahmenprofilen. Nach Verschweissen von neuen Stahlprofilen, grundieren, lackieren und verschrauben aller Rollläden ging das Feuerwehrauto zurück ins Feuerwehrhaus.

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  2. Auch in Rommerskirchen-Widdeshoven steht so ein Fahrzeug aus den 80ern.

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  3. Das traurige daran ist, es gibt hier noch ältere Fahrzeuge. Sowas gehört in ein Museum und nicht in den Einsatz.

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