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Kinder unter Beschuss - die Hitlerjugend-Feuerwehr im Zweiten Weltkrieg.
175 Jahre Metz – Aufstieg und Fall einer Marke

Alter Schatz: SW 2000 Tr

Karlsruhe – Am 2. November 1842 gründete Carl Metz seine Feuerwehrgerätefabrik. Damit wäre das Unternehmen in diesem Jahr 175 Jahre alt geworden. Doch im Zuge der Übernahme durch die Firma Rosenbauer verschwand im Jahr 2015 die Marke Metz endgültig vom Markt. Wir haben den Werdegang des Unternehmens in Heft 11/2017 nachgezeichnet.

Alter Schatz: Schlauchwagen von 1979

Bei der FF Bremerhaven-Lehe ist noch ein Schlauchwagen (SW) 2000 Tr in Dienst. Metz baute das Fahrzeug auf einem Mercedes Kurzhauber vom Typ LAF 1113 B mit Allradantrieb. Seine Motorleistung liegt bei 124 kW. Dies beschleunigt den SW 2000 auf 85 km/h. Die zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs liegt bei 11.000 Kilogramm, seine Leermasse bei nur 6.160 Kilogramm. Insgesamt sind auf dem SW 81 B-Druckschläuche verladen. Damit kann eine 1.620 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden. Zur Ausstattung gehört auch ein Verteiler A mit Sammelstück A-4B. Dieses wird für Schlauchleitungen genutzt, die von den Löschschleppern „Geeste“ und „Bugsier IV“ gelegt werden. Der Betriebsdruck liegt dann bei 16 bar. Im Normalfall erfolgt die Löschwasserentnahme mit einer TS 8/8 und einem Betriebsdruck von 8 bar.

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Schon ein Alter Schatz ist dieser SW 2000 Tr der FF Bremerhaven-Lehe. Metz baute das Fahrzeug auf einem Mercedes Kurzhauber LAF 1113 B. Foto: Boas

Ein GW-G von Metz und Schmitz

Zusammen mit der Firma Hermann Schmitz KG aus Wilnsdorf bei Siegen (NW) fertigte die Metz Feuerwehrgerätefabrik GmbH im Jahr 1988 zur Interschutz – Der Rote Hahn einen damals neuartigen Gerätewagen Gefahrgut (GW-G). Es war nicht nur neu, sondern damals auch das bisher größte fertiggestellte Fahrzeug dieser Art, so die Aussage der beiden Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Beeindruckendes Gespann: Gerätewagen Gefahrgut mit den Logos der Firmen Metz und Schmitz auf Jelcz-Fahrgestell mit angekuppeltem Ölschlengel-Anhänger. Foto: Metz

Aufgebaut worden war der GW-G auf einem polnischen Fahrgestell der Marke Jelcz. Dieses 1952 als staatlicher Betrieb zur Produktion von Fahrgestellen gegründete Unternehmen besteht noch heute und fertigt am Standort Jelcz-Laskowice immer noch Lastkraftwagen und militärische Spezialfahrzeuge. Die Motoren stammen unter anderem von Cummins, Iveco, MAN und Mercedes.
Die Ausstattung für Gefahrgutunfälle lagerte in einem Kofferaufbau mit einer jeweils zweigeteilten Hub-Roll-Wand (HuRoWa) auf beiden Fahrzeuglängsseiten. Unter anderem gehörten ein Stromerzeuger 5 kVA, Beleuchtungsgruppe und Überfässer dazu. Für die bessere Entnahme der Geräte waren an den unteren Bordwänden Klapptritte angebracht. Angekuppelt war zudem ein einachsiger Anhänger mit zwei Haspeln für insgesamt 200 Meter Ölschlengel. [2071]

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