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Engagement von Feuerwehr-Produktionsfirma

Werkfeuerwehr Ziegler stellt Tagesbereitschaft für Giengen

Giengen an der Brenz (BW) – Die Albert Ziegler GmbH mit Hauptsitz in Giengen (Kreis Heidenheim) hat mit der Stadt eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Demnach stellt die Werkfeuerwehr des Herstellers von Feuerwehrfahrzeugen und -geräten fünf ihrer Mitarbeiter zur Verfügung, um die Tagesverfügbarkeit der Freiwilligen Feuerwehr Giengen zu unterstützen.

Luftaufnahme des Ziegler-Stammwerkes in Giengen an der Brenz. Mitglieder der Werkfeuerwehr stärken in der Großen Kreisstadt nun die Tagesverfügbarkeit der Freiwilligen Feuerwehr. Foto: Ziegler

Im vergangenen Herbst startete die Firma Ziegler eine Umfrage unter ihren Mitarbeitern. Diese sollte klären, welche der beschäftigten Feuerwehrleute im Ernstfall Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Giengen unterstützen würden.

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Hintergrund: Abends und am Wochenende sei die Verfügbarkeit der FF Giengen mit etwa 150 Kräften generell gut – “Tagsüber aber arbeiten viele davon im weiteren Umkreis und können dann beim besten Willen nicht schnell vor Ort sein”, sagt Ordnungsamtsleiter Uwe Wannenwetsch.

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Fünf Mitarbeiter erklärten sich schließlich bereit, die Tagesverfügbarkeit der FF zu stärken. Im Falle eines Einsatzes werden sie mit einem Fahrzeug der Werkfeuerwehr zum Feuerwehrhaus gebracht, heißt es in einer Pressemitteilung. Daraus ergäbe sich ein wichtiger Zeitvorteil: Fahrer und Fahrzeug stehen bereit, eventuell lange Wege zum Privatfahrzeug entfallen.

Sämtliche organisatorische Details, unter anderem die Alarmierung der WF-Mitarbeiter und Haftungsfragen seien in der Kooperationsvereinbarung geregelt. Bei einem gleichzeitigen Einsatz auf dem Werksgelände bliebe der Brandschutz sichergestellt, da noch ausreichend Mitarbeiter der Albert Ziegler GmbH dem Team der Werkfeuerwehr angehören.

Zufrieden mit einer wegweisenden Kooperation: vorn – René Pol, CSO Albert Ziegler GmbH, OB Dieter Henle, Youjun Luan, GF Albert Ziegler GmbH; hinten – Hans Mayr, Vertriebsleiter Deutschland Albert Ziegler GmbH, Uwe Wannenwetsch, Ordnungsamtsleiter, Udo Borchert, Kommandant Ziegler Werkfeuerwehr, Hans-Frieder Eberhardt, Stadtbrandmeister (v. l. n. r.). Foto: Ziegler

“Wir bedanken uns für dieses großartige Engagement”, freute sich Oberbürgermeister Dieter Henle (parteilos) bei der Vertragsunterzeichnung am 6. März 2019 – gemeinsam mit der Ziegler-Geschäftsführung und den Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr. “Die Firma Ziegler geht damit weit über das hinaus, was sie als Arbeitgeber hinsichtlich der Freistellung von Feuerwehrleuten tun müsste. Gleichzeitig gewinnen wir professionelle Feuerwehrleute für unser Einsatzteam, die hier in Giengen arbeiten und die das Thema aufgrund ihrer beruflichen Ausrichtung auf besondere Weise leben!”

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Da hat Herr Hurst wohl Recht. In anderen Kommunen wird eine solche WF-Bereitschaft mit MLF oder ähnlichem vorgehalten und erreicht deutlich bessere Eintreffzeiten. Ganz zu schweigen davon, dass der Weg zur E-Stelle gefährlicher wird durch die o.g. Umwege.

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  2. Und warum fahren diese Leute den Umweg über das Giengener Geraetehaus? Die Hilfsfrist würde doch deutlich kürzer, wenn mit einem Fahrzeug die Einsatzstelle direkt angefahren wird. Die Berufsfeuerwehr Karlsruhe z. B. hat ihre HLF grundsätzlich 1:5 besetzt.

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