Reportage mit Video

24 Stunden mit einem Blaulichtreporter

Delmenhorst (NI) – Sie sind umstritten, die Blaulichtreporter. Dabei zeigen sie doch die Arbeit der zumeist Freiwilligen Feuerwehrleute im Einsatz: Wie sie Menschenleben retten und Brände bekämpfen. Vielleicht kann die Feuerwehr-Magazin-Reportage in Ausgabe 6/2018 von Philipp Jasper vermitteln, wie die Reporter arbeiten.

Jasper war mit Akteuren den Nachrichtenportals Nonstop News unterwegs, begleitete ihre Arbeit von der Alarmierung bis zum Videoschnitt. Und hakte bei Redaktionsleiter Gerrit Schröder nach.

FM: Herr Schröder, was entgegnen Sie also, wenn Sie jemand als “Berufsgaffer” bezeichnet?

Schröder: Unser Vorteil ist einfach, dass wir durch unsere jahrelange Erfahrung vor Ort wissen, wie Einsatzkräfte arbeiten. Und wir  arbeiten die Informationen professionell und sachlich auf. Gaffern ist oft gar nicht klar, dass sie mit den veröffentlichten Bildern auch Konsequenzen befürchten müssen. Wir wissen im Gegensatz zu Gaffern, wie wir mit unserem Bildmaterial sorgsam umgehen. Fakt ist: Die Neugier der Menschen lässt sich nicht einfach unterdrücken. Wenn wir nicht da wären, würde es viel mehr Gaffer geben!

Die Geschichte dazu in Feuerwehr-Magazin 6/2018
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FM: Aber wo sind da die Grenzen? Was filmen Sie? Wie weit gehen Sie?

Schröder: Wenn es zum Beispiel darum geht, dass eine Person aus einem Fahrzeug gerettet werden muss, dann filmen wir die Rettung, aber nicht die Person. Die Person interessiert uns tatsächlich nur am Rande. Das heißt, wir verstoßen nicht gegen das Persönlichkeitsrecht. Zudem halten wir immer Abstand, sodass wir kaum Nahaufnahmen machen können. Wir wollen aber in jedem Fall zeigen, dass Rettungskräfte, viele auch von freiwilligen Feuerwehren, dort großartige Arbeit leisten.

Das Video zur Reportage

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