3 Fahrzeuge gerettet

Feuerwehrhaus durch Flammen zerstört

Bechhofen (RP) – Ein Brand vernichtet am Sonntagmorgen (21. Dezember) um 4:30 Uhr das Feuerwehrhaus der FF Bechhofen (Kreis Südwestpfalz, Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land). Das Gebäude brennt vollständig aus. Drei Fahrzeuge werden gerettet, sieben Feuerwehrleute vorsorglich medizinisch untersucht.

Ein Feuer vernichtet am frühen Sonntagmorgen das Feuerwehrhaus der FF Bechhofen (RP). Foto: Feuerwehr Bechhofen

Gegen 4:30 Uhr steht beim Eintreffen der ersten Einheiten das 1995 in Betrieb genommene Feuerwehrhaus bereits in Vollbrand. Rund 60 Kräfte aus Löscheinheiten der VG Zweibrücken-Land, aus Bruchmühlbach-Miesau sowie aus Homburg versuchen im Laufe des Einsatzes, weitere Schäden zu begrenzen. Im Außenangriff bekämpfen sie die Flammen. Dafür kommt auch die Drehleiter aus Homburg zum Einsatz.

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Dank erst vor 3 Monaten installierter Rauchmelder auf den in der Halle untergebrachten Feuerwehrfahrzeugen – HLF 10, MZF und RW 1 – können Verbandsgemeindewehrleiter Martin Amann und der örtliche Wehrführer Gregor Weiß diese rechtzeitig aus dem brennenden Gebäude holen. Ein Schaden am Fuhrpark entsteht dadurch nicht.

Nach rund 6 Stunden heißt es Einsatzende. Sieben Feuerwehrleute werden vorsorglich zur ärztlichen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, können dieses jedoch kurze Zeit später wieder verlassen.

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Die Schadenshöhe beläuft sich auf rund eine Million Euro, wie ein Sprecher der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land auf Nachfrage von feuerwehrmagazin.de bestätigt. Zwei der drei Fahrzeuge sind derzeit bei einem Bechhofener Landwirt untergebracht, das dritte kommt vorübergehend zur Löscheinheit Käshofen.

Das Polizeipräsidium Westpfalz teilt mit, dass weder Brandstiftung noch ein technischer Defekt ausgeschlossen werden können, und bittet für die laufenden Ermittlungen um sachdienliche Hinweise.

 

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Zu Deinem Kommentar:

    Thema verfehlt! Der Brand hat die Fahrzeuge NICHT beschädigt, Deine Theorie bricht also komplett in sich zusammen.
    Zumindest hier ist die Ladetechnik in den Fahrzeugen nicht schuld!

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  2. Erst einmal ist den Kameraden großes Bedauern für die offenbar nur leicht verletzten Kollegen auszusprechen, verbunden mit der Hoffnung, das sie wieder ok sind/werden. Das Bedauern bezieht sich nicht zuletzt auch für den immensen Schaden, den das Feuer verursacht hat !!

    Leider ist dem Bericht n i c h t zu entnehmen, ob der gesamte Bereich des FW-Hauses mit Rauchmeldern ausgerüstet wurde. Der Bericht zeigt nur 3 installierte Rauchmelder auf. Dies könnte darauf schließen, das nicht der Gesamtbereich abgesichert war ??
    Im Rückblick auf den früheren Vollbrand der Feuerwehr Treffurt (Landkreis Wartburgkreis/Thüringen) , der zumindest gemäß Vermutungen auf defekte Akku´s von Digigitalfunkgeräten (HRT) eventuell entstanden ist, sollte zumindest beachtet werden, das die in Fahrzeugen (meist nur mit “passiven” Ladeschalen) verlasteten Ladegeräte im Gegensatz z.B. zu Tisch- und hochwertigeren Ladegeräten über keine automatische Abschaltung verfügen, wenn der Akku “voll” geladen ist. D.h., das diese Akku´s dauerhaft geladen werden; zumindest dann, wenn diese Fahrzeuge stromversorgt in der Halle stehen. Derart dauerhaft geladene Akku´s haben den Nachteil, das sie sich im Laufe (wenn auch längerer) Zeit verformen …….und…….mehr ! Zumindest sollten diese Kriterien, die keineswegs überall bekannt sind (!!!) im besonderen Maße berücksichtigt werden.
    Vorstehendes ist bitte nicht !! als Vermutung des entstandenen Schadenfeuers in Bechofen zu verstehen; die Ursache des Feuers steht alleine der Brandermittlung zu. Aber die Hinweise könnten zumindest als Denkanstoß gelten.

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