Hydrant defekt: vergeblicher Körpereinsatz

Weinheim (BW) – Unachtsamkeit dürfte die Ursache für eine Wasserfontäne in der Weinheimer Fußgängerzone (Rhein-Neckar-Kreis) am Freitag gewesen sein. Kurz nach 11 Uhr war der Fahrer eines Paketdienst gegen ein gesichertes Baustellen-Standrohr in der Fußgängerzone gefahren. Durch den Zusammenstoß wurde das Standrohr umgeknickt und zerstörte den unter Druck stehenden Hydranten.

Nachdem das Standrohr nicht mehr im Hydrant festsaß, sprudelte die Wasserfontäne auf die  Straße. Die Feuerwehr Weinheim, Abteilung Stadt, wurde gerufen, da Anlieger befürchteten, dass die große Wassermenge umliegende Geschäfte fluten könnte.

Nach der ersten Erkundung durch Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden. Die Kanalisation bewältigte die Wassermengen. Mit vollem Körpereinsatz versuchte ein Feuerwehrmann das Wasser zunächst mit einem Hydrantenschlüssel abzustellen. Allerdings war der Unterflurhydrant so stark so beschädigt, das es nicht mehr möglich war, ihn lokal abzudrehen. Die Stadtwerke stellten daraufhin in der gesamten Fußgängerzone die Wasserzufuhr ab. Nach rund einer halben Stunde war zumindest das akute Problem gelöst, anschließend sollte der Hydrant repariert werden.

Nach einem Unfall strömt aus einem Unterflurhydranten in Weinheim Wasser aus. Ein Feuerwehrmann versucht vergeblich, den Hydranten zu schließen. Foto: Mittelbach/Feuerwehr

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Leider war ja das Wetter nicht entsprechend. Sonst hätte es sicher Spass gemacht…

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  2. hm also körpereinsatz schön und gut aber total unnötig, sorry. lass das wasser doch laufen und dreh am hauptschieber ab.. hm versteh ich nicht?!?

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  3. naja als feuerwehrmann muss man auch am ort versuchen der lage herr zu werden d.h versuch unternehmen den hydranten abzustellen

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  4. ich hätte soviel wie möglich ausgezogen, da wir nicht alles nass, weil bei den wassermassen auch alles unter der jacke nass wird

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  5. @eike: sieht auch Super aus wenn die Feuerwehr nur rumsteht und auf die Stadtwerke wartet. Psychologische einsatzführung nennt man den Einsatz. Ich hätte es auch zumindest versucht. Held des Alltags, ob nun erfolgreich oder nicht.

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  6. warum hat er nicht einfach die 2 schieberkreuze zugedreht die die leitung versorgen?

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  7. so nass wurd ich garnet 😀 war besser als nur rumzustehen da muss ich Benjamin zustimmen sieht wirklich net gutaus wen mann nur rumsteht und meine klamotten waren gleich wieder trocken hat net lang gedauert

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  8. Einer muß Nass werden, einer muss es versuchen ! Uns auch schon mal passiert!

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  9. Wer kennt sich denn in seiner Stadt schon so gut aus,dass er immer weiß wo der nächste Hauptschieber zum absperren ist?!

    Ich finds auch gut das er es wenigstens versucht hat! Hätt ja klappen können!

    Davon abgesehen sieht es schon etwas Heldenhaft aus, wenn sich einer nur mit einem Hydrantenschlüssel “bewaffnet” den tosenden Wassermassen stellt! 😀

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