Produkt: Download CO-Warngeräte
Download CO-Warngeräte
Mobile CO-Warngeräte im Überblick. Wie sich Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Hilfe der Warngeräte vor den Gefahren des Kohlenmonoxid-Gases schützen können.
Unglaubliche Szenen in Gütersloh

Absperrungen ignoriert: Feuerwehrmann und Polizist verletzt

Gütersloh (NW) – Unfassbare Szenen haben sich am Montag nach einem Unfall in Gütersloh abgespielt. Ein Autofahrer ignorierte die Absperrungen, fuhr hupend an die Einsatzstelle heran. Ein Polizist und ein Feuerwehrmann erlitten Verletzungen, als sie versuchten sich vor dem Pkw in Sicherheit zu bringen. 

Bei dem ursprünglichen Unfall war ein Fahrer mit seinem Sattelzug aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und mit diesem zur Seite gekippt. Während der 47-jährige Fahrer unverletzt blieb, musste der Lkw mit Hilfe eines Krans geborgen werden.

Anzeige

Als Polizeibeamte aufgrund dieses Unfalls die Gütersloher Straße in Verl absperrten, kam ein 33-jähriger Mann in einem weißen Mercedes in Richtung Gütersloh entlang gefahren. Er fuhr an der Polizeiabsperrung vorbei und missachtete die Anhaltezeichen der Polizeibeamten. Zudem rief er den Beamten zu, dass er nicht warten könne. Schon bevor er an der Unfallstelle ankam, hupte der Mann ohne Unterlass.

Ähnliche Artikel zum Thema:

Nachdem der 33-jährige Verler die erste Polizeiabsperrung passierte, kam er zu der weiteren Absperrung, die aufgrund des verunfallten Lkw aufgebaut worden war. Er fuhr zunächst an einem auf der Straße aufgestellten Streifenwagen vorbei und überfuhr zusätzlich Pylonen auf der Straße. Anschließend fuhr er auf den Unfall zu.

Um einem Zusammenstoß zu entkommen, musste zunächst eine 32-jährige Polizeibeamtin zur Seite springen. Anschließend versuchte sich auch ein 51-jähriger Polizeibeamter aus der Fahrspur des Mercedes-Fahrers zu bringen. Dabei kam es zu einem Kontakt zwischen dem Mercedes und dem Beamten. Der 51-jährige verletzte sich dadurch. Mit einem Rettungswagen wurde der Beamte in ein nahe gelegenes Krankenhaus gefahren. Zudem wich ein 32-jähriger Feuerwehrmann dem Autofahrer aus. Auch der Kamerad wurde durch den Sprung leicht verletzt.

Der 33-Jährige fuhr anschließend mit höherer Geschwindigkeit weiter, missachtete dabei mehrere Rotlicht zeigende Ampeln und konnte letztendlich durch Polizeibeamte in Gütersloh angehalten werden. Der Mann war nach Polizeiangaben sehr aggressiv.

Ein Richter ordnete eine Blutprobenentnahme an. Der Autofahrer begab er sich aufgrund seines emotional schwankenden Verhaltens in ein Gütersloher Krankenhaus.

Entsprechende Strafverfahren wurden gegen den 33-Jährigen eingeleitet. Das Auto des Mannes wurde sichergestellt.

Verkehrsunfall mit Feuerwehr
Bei diesem Unfall in Gütersloh ignorierte ein Autofahrer die Absperrungen. (Bild: Berufsfeuerwehr Gütersloh)
Produkt: Download Gaffer an Einsatzstellen
Download Gaffer an Einsatzstellen
Wirksamer Schutz vor neugierigen Blicken. Wir stellen sechs Systeme vor.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Bei einem grösseren Brand musste die Kreuzung beim Bahnhof gesperrt werden. Eine ältere Dame wollte partout über die Absperrung und an gefüllten Schläuchen (Gefahrenbereich) vorbeiradeln um sich den Umweg von etwa einem Kilometer zu sparen. Dies nachdem eine Polizistin bei der Absperrung etwas weiter vorn an der Strasse die Dame mehrmals weggewiesen hatte. Schliesslich nahm ich der Dame das Fahrrad ab während sie über den Weg zur Strasse ging, trug es bis zur besagten Polizistin und gab der Dame die Wegbeschreibung erneut. Als die Dame von dannen fuhr schüttelte wir beide den Kopf und seufzten.

    Einige der Interessierten, die an meiner Absperrung standen bewunderten meine Geduld mit der Dame und ich konnte sogar beim einen oder anderen “Gaffer” Interesse für die Feuerwehr wecken. (Beim einen nicht bei uns, da das Paar kurz vor einem Umzug stand…)

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Nach dem Artikel fragst du dich das wirklich?
    Warum sperrt man inzwischen großflächig ab?
    Weil es immer wieder Idioten gibt die es Eilig haben, unbedingt Bilder und Videos machen müssen um vor ihren anderen beschränkten Freunden wichtig zu sein und dafür sogar andere gefährden.
    Da man aber nicht alle Deppen einsperren kann muss man eben versuchen abzusperren.

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Wenn jemand die Meinung vertritt dass eine Strassensperre nach einem Unfall eine unnötige Belästigung ist, dann gehört er 4 Wochen zur Autobahnmeisterei zwangsverpflichtet. Dort gewöhnt er sich dämliche Sprüche am Vormittag des ersten Tages ab.

    Auf diesen Kommentar antworten
  4. ???
    Du bist herzlich eingeladen, bei deiner ortsansässigen Wehr am Dienst teilzunehmen und bei solchen Einsätzen direkt dabei zu sein und zu unterstützen.
    Vielleicht erweitert das den Horizont !

    Auf diesen Kommentar antworten
  5. Deinen Kommentar in die Tonne, aber ganz schnell.
    Straßensperren dienen der Sicherheit der Kameraden.
    Wie dieser Fahrer hast Du auch nichts daraus gelernt!

    Auf diesen Kommentar antworten
  6. Die vorhandenen Vorschriften reichen für eine Ahndung vollkommen aus. Leider gibt es keine konkrete Information zum Gesundheitszustand des Fahrers. Und leider lässt sich dieser Faktor nie als Grund ausschließen. Damit sind für mich einige Kommentare daneben.

    Auf diesen Kommentar antworten
  7. Wir machen aus drei Gründen die Straße zu: 1. Schutz der Einsatzkräfte, weil immer öfter mit 100 km/h und mehr an Unfallstellen vorbeigrast wir – 2. damit die Gaffer mit ihren Handys gar nicht mehr so nah ran kommen (wir können ungestört arbeiten und werden nicht bepöbelt oder bespuckt) – 3. Einsatzmaterial kann auch unbewacht auf der Straße liegen, ohne dass irgendwelche “erlebnisorientierten Jugendliche” Notarztkoffer, Strahlrohre … klauen oder sinnlos in den Straßengraben werfen.

    Auf diesen Kommentar antworten
  8. Du bist wahrscheinlich auch so ein Kandidat. Wenn Straße zu dann zu !! Und Ende!!
    Eine Sperrung ist zwar ärgerlich aber es hat sicherlich den Grund das es um Sicherheit an der Einsatstelle geht. Daher ist jede Sperrung Gerechtigkeit ohne wenn und aber

    Auf diesen Kommentar antworten
  9. > Markus – also wenn es um eine Bergung eines Sattelschleppers geht ist es vollkommen berechtigt eine Sperrung einzurichten. Die eingesetzten Kräfte müssen vor dem sogenannten fließenden Verkehr geschützt werden, gilt auch für die Mitarbeiter der Kranfirma. Desweiteren sollte man mal darüber nachdenken, dass die Feuerwehren und auch die Polizei nicht aus “Spass” eine Straßensperrung vornehmen. Vor wenigen Tagen (9. und 10. März) tobte sich Sturm Eberhard aus, auch hier waren aus Sicherheitsgründen Sperrungen nötig, die teilweise ignoriert wurden. Sollte dann doch etwas passieren, heisst es wieder das hätte doch angezeigt gewesen sein müssen. Es ist sehr einfach immer die Fehler bei den anderen zu suchen. Als Feuerwehrmann a. D. und freier Journalist muss ich mich immer wieder über den ein oder anderen Kommentar wundern.

    Auf diesen Kommentar antworten
  10. Leider kommt ja am Ende nichts raus dabei. Er war aufgeregt, psychische Probleme, Zeitdruck, Unterzucker, Stress und was es sonst noch so gibt. Alles wird rausgekramt, der Arme kann ja nix dafür…
    2 Monate und Geldstrafe, er braucht den Schein ja dringend, bis zum nächsten mal…

    Auf diesen Kommentar antworten
  11. Ihr unsinniger Kommentar ist nicht nachvollziehbar

    Auf diesen Kommentar antworten
  12. Lebenslanges Fahrverbot, Fahrzeug einziehen und verwerten lassen durch die StA.
    Strafanzeige wg. Gefährdung des Straßenverkehrs erstatten, Hohe Geldstrafe verhängen. Das ist das einzige was diese Leute verstehen

    Auf diesen Kommentar antworten
  13. Ich denke das jede Maßnahme um Einsatzkräfte zu schützen erforderlich ist. Und dazu gehört auch Mal eine Straße zu sperren. Außerdem kann man bei diesem Einsatz nicht von einer Kleinigkeit sprechen, die Sperrung war absolut richtig, da sich Einsatzkräfte, Fahrzeuge und sogar ein Bergungskran auf der Fahrbahn befanden!!

    Auf diesen Kommentar antworten
  14. Die Polizei sperrte für die Bergung des LKW die Straße bestimmt nicht umsonst.
    Also ist das ja wohl ein überflüssiger Kommentar, schon mal daran gedacht?
    Also erst einmal Nachdenken und dann kommentieren.

    Auf diesen Kommentar antworten
  15. Die Sperrungen erfolgen wegen genau solchen Verkehrsteilnehmern , die rücksichtslos an Einsatzstellen vorbei rasen und die Helfer dadurch in Lebensgefahr bringen !

    Auf diesen Kommentar antworten
  16. H. W. Kind
    Wie schon kommentiert, ist dieser Mensch nicht fähig ein Fahrzeug zu führen und stellt eine große Gefahr für andere Menschen dar. Aber auch er wird wieder eine Ausrede haben, die ein Richter wieder milder stimmt und kommt wieder mit dem blauen Auge davon.

    Auf diesen Kommentar antworten
  17. Also für mich ist da mindestens Fahrerflucht, Wiederstand gegen die Staatsgewalt, Nötigung und Gemeingefährliches Verhalten (oder wie das Juristischkorrekt auch heißt) dabei, da läst sich sicher ne lange Liste an Delikten zusammen Sammeln zumal es ja auch zu verletzten gekommen ist.
    Ich glaub nicht das das so billig wird.

    Auf diesen Kommentar antworten
  18. Wegsperren! Das Auto wurde als Waffe missbraucht. Danach Sicherheitsverwahrung in einer geschlossenen Anstalt wäre eine Möglichkeit.

    Auf diesen Kommentar antworten
  19. Ich finde für so ein Verhalten nicht einmal Worte,die nicht aggressiv und wütend sind. Wenn ich so etwas lese,dann platzt mir der Kragen. Wie kann man denn absichtlich die Leben anderer in Gefahr bringen nur um pünktlich an seinem Ziel zu sein? Ich danke Ihnen für ihren Einsatz bei der Feuerwehr und das Sie einer der unzähligen Helden sind,die ihr eigenes Leben riskieren um unseres ggf zu retten. Leute wie Sie,haben meinen größten Respekt.

    Auf diesen Kommentar antworten
  20. Man darf sich aber auch mal ruhig die Frage stellen, für welchen Quatsch mittlerweile ganze Straßen dicht gemacht werden. Ist oft nicht nachvollziehbar und das führt zu solchen Situationen.

    Auf diesen Kommentar antworten
  21. Leider sind die Gesetze viel zu sanft.
    Ich würde dem Fahrer für 2 Jahre den Führerschein entziehen und ihn anschliessend wieder ganz von vorne beginnen lassen. Inklusive einer einjärigen Psychologischen Therapie und einer Mindeststrafe von 5000€ bis 10000€.
    Da wir unser Leben freiwillig für alle Menschen und Tiere riskieren und Familie besitzen, sollte alleine zu unserem Schutz die Strafen härter werden.

    Auf diesen Kommentar antworten
  22. Dem muß die Fahrerlaubnis fuer immer entzogen werden, er hat damit gezeigt, daß er nicht fähig ist ein Fahrzeug zu führen u. Hat Menschen leben auf Spiel gesetzt.

    Auf diesen Kommentar antworten
  23. Führerschein weg ist das beste was dann noch hilft, und eine Saftige Geldstrafe ab 1000 €aufwärts, der würde diesen Vorfall bis an Sein Ende bereuen.
    Weil ich bin auch in der FFW und verstehe solche Menschen nicht die die Gesundheit und das Leben anderer mit purer Absicht in Kauf nehmen!!!

    Auf diesen Kommentar antworten
  24. Charakterlich nicht geeignet ein Fahrzeug zu führen. Entzug der Fahrerlaubnis auf Lebenszeit und hohe Geldstrafe zu gunsten einer gemeinnützigen Organisation

    Auf diesen Kommentar antworten
  25. Zurück zu den drakonischen Strafen! Solche Rowdy-Typen bekommen leider immer nur die Milde der Gummi – §§§ als Bonus, und machen dann ungeniert weiter, statt sie mal auf dem Marktplatz öffentlich auszupeitschen und weitere Strafen folgen zu lassen… gez. Rabiatus

    Auf diesen Kommentar antworten
  26. Ich finde so ein Verhalten wirklich unglaublich. Welche Frage sich bei mir immer wieder aufdrängt, wie realitätsfern solche Menschen sein müssen. Hat er wirklich gedacht wenn er sagt er hat keine Zeit dann ist das in Ordnung oder wenn er durch die Absperrung fährt und er Menschen anfährt, dass dies keine Konsequenzen hat?

    Verstehe ich wirklich nicht.

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren