Winterglätte

Glatte Straßen: Zwei Feuerwehrfahrzeuge rutschen ab

Bremen (HB) / Kurenbach (NW) – Winterliche Straßenverhältnisse haben in den letzten Tagen zu zwei voneinander unabhängigen Unfällen mit Feuerwehrfahrzeugen geführt. Sowohl in Bremen als auch im Bereich Kurenbach rutschten Fahrzeuge auf schneeglatter Fahrbahn von der Straße ab. Verletzt wurde niemand.

Ein Kleintransporter der Feuerwehr Bremen kam auf schneeglatter Fahrbahn von der A27 ab und blieb seitlich auf einem Grünstreifen liegen. (Bild: Feuerwehr)

In Bremen kam es am Sonnabendmorgen zu einem Unfall mit einem Fahrzeug der Feuerwehr. Gegen 10:25 Uhr geriet ein Kleintransporter, der für Versorgungsfahrten zwischen den Feuer- und Rettungswachen eingesetzt wird, auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern. Das Fahrzeug kam auf der A27 in Fahrtrichtung Hannover in Höhe des Stadtwaldsees von der Fahrbahn ab und blieb auf der Seite liegend auf einem schneebedeckten Grünstreifen liegen. Der Fahrer blieb unverletzt. Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache 7 bargen den stark beschädigten Transporter mit schwerem Gerät. Anschließend brachte ein Abschleppfahrzeug das Fahrzeug zur Feuer- und Rettungswache 1. Die Feuerwehr Bremen empfahl angesichts der Witterung, Fahrten möglichst zu vermeiden und die Fahrweise den Straßenverhältnissen anzupassen.

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Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremen sichern die Unfallstelle auf der A27 und bereiten die Bergung des verunglückten Versorgungsfahrzeugs vor. (Bild: Feuerwehr)

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Ein weiterer Vorfall ereignete sich bereits am Freitagabend bei einem Einsatz der Löscheinheit Söven. Auf der L125 zwischen Kurenbach und Lanzenbach im Rhein-Sieg-Kreis hatte sich aufgrund des verschneiten Wetters ein Verkehrsunfall ereignet. Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle rutschte das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) der Einheit von der Fahrbahn in einen Graben und fuhr sich dort fest. Auch in diesem Fall blieben alle Beteiligten unverletzt.

Über die Leitstelle erhielt die Einheit später die Information, dass ihre Unterstützung an der ursprünglichen Einsatzstelle nicht mehr erforderlich sei. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf die Bergung des eigenen Fahrzeugs. Mit Hilfe der Seilwinde eines auf dem GW-L2 der Einheit Mitte verlasteten Geräts gelang es schließlich, das HLF aus dem Graben zu ziehen. Anschließend konnte die Rückfahrt nach Söven angetreten werden.

Nach dem Eigenunfall ihres Hilfeleistungslöschfahrzeugs nutzten Einsatzkräfte der Löscheinheit Söven die Wartezeit bei winterlichen Bedingungen für den Bau eines Schneemanns. (Bild: Fuhrmann)

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Gleiches gilt für die teils h o c h gelobten Schleuderketten. Gemäß Prüfungen und auch Zulassungen heißt es da richtig ; Anfahrhilfen !!! Die Funktion, Betrieb, wird ja nur über Hinterräder durch andrücken von kleinen Rollen, Rädern auf die Reifen hergestellt. Vorgabe auch : Mindestgeschwindigkeit gemäß Herstellerangaben. Somit auch bedeutende Einschränkung zur vermeintlichen Allzwecknutzung und Sicherheit. Bei Nutzung Bremse mit Reduzierung Geschwindigkeit bis unter 20 kmh ( ??) fallen die Kettenstreifen voll ab. Ebenso keine Funktion ergeben sich bei : Neuschneelagen ab ca 8-10,oo cm (je nach Herstellerangaben und auch Reifengröße. Ein Irrtum zu Forderung Einbau an Feuerwehr -fahrzeugen ist auch der dazu immer angesetzte Vortrag und Beispiel zur Verwendung an Winterdienstfahrzeugen aller Größen und Betriebsstellen (Bund bis Kommunen) ,, Die haben die ja auch und sind für den Winterdienst zuständig.” Bedeutender Unterschied zur Feuerwehr : 1. Diese Fahrer auf den schweren LKW sind Vollprofis.2. Kennen ihr Fahrzeug in allen Betriebszuständen genau. 3. Dazu eben auch erfahrene Winterdienstler zu jeder Tageszeit und auch jeder Witterung..4. Zum Betrieb der Schleuderketten : Durch die vorgegebene Tätigkeit zur Schneeräumung !! wird ja hier die entspr. hinderliche Schneelage schon beseitigt. Die Grundausrüstung unserer fahrzeuge umfasst auch immer : Schneeketten für die Antriebsräder. Viele Wehren (ob BF oder FF) achten sehr genau auf entspr. Vorgaben und ziehen die Ketten schon sehr früh auf. Gibt aber leider nachwievor leider etliche Besserwisser mit Bla, bla..Falsch auch Aussagen : bei Fahrten auf schneefreien Straßen sind ja die Ketten sehr schnell kaputt. Was ist aber sicherer,verantwortungsvoller, sowie auch viel billiger ???? Nachweis auch eigener Einsatz : Meldung PKW Brand auf Gemeindestraße. Voll schneefrei sowie trockene Hauptstraßen, ca 4 km bis Einsatzstelle. Einsatzfahrzeug LF 8 Allrad mit 4 x Schneeketten. Von der Hauptstraße dann zur Einsatzstelle selber, ca 200,- m, starkes Gefälle, sowie stark u. voll vereist. Ohne Ketten hätt dies totalen Unfall mit mind verletzten Einsatzkräften und auch Totalschaden ergeben. Ein Ein Beitrag von einem erfahrenen Einsatzfahrzeug – sowie Winterdienstfahrer, LKWfahrer,…….

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  2. Naja auch mit eingeschaltetem 4×4 rutscht man in den Graben. der hilft ja nur beim anfahren und vorran kommen, nicht beim Bremsen oder beim schleudern wegen zu hoher Geschwindigkeit.

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  3. Wäre vielleicht interessant ,ob die Fahrzeuge mit 4×4 Antrieb ausgestattet sind und dieser eingeschaltet war.

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