Einsatz für Feuerwehr Flöha

Unglaubliche Bilder: Fußgängerbrücke in Vollbrand

Flöha (SN) – Eine noch bis Chemnitz sichtbare gewaltige Rauchwolke zeugte von dem Brand einer Brücke in Flöha (Kreis Mittelsachsen). Aufgrund massiver Hitzeeinwirkung knickten zum Teil Stahlträger ein, brennendes Bitumen kleckerte in den unter der Brücke liegenden Fluss. Und plötzlich fiel in mehreren Tausend Haushalten und Einrichtungen die Stromversorgung aus.

Wie es von offizieller Seite heißt, ging am Freitag gegen 15 Uhr der Notruf über einen Kleinbrand an einer Fußgängerbrücke ein. Etwa zur gleichen Zeit fiel in großen Teilen der Stadt der Strom aus. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, stand die Brücke bereits in Vollbrand.

Die Rauchwolke war bis nach Chemnitz sichtbar, brennendes Bitumen kleckerte wie Magma in die Zschopau. Während die Freiwillige Feuerwehr Flöha einen Löschangriff mit mehreren Strahlrohren aufbaute, ließ sie die FF Falkenau sowie die FF Niederwiesa alarmieren. 

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Die rund 50 Kräfte bekamen nach rund 1,5 Stunden das Feuer unter Kontrolle. Um die Ausbreitung des verflüssigten Bitumen in dem Gewässer zu verhindern, errichtete die Feuerwehr eine Ölsperre.

Nachdem die Rauchentwicklung zurückging, zeigten sich die Ausmaße des Brandes. Die Brücke war stark deformiert. Brückenelemente hatten sich zu beiden Seiten ausgedehnt und die Stahlträger waren eingeknickt.

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Auf der Autobahn 8 bei Denkendorf (BW) verpasst der Fahrer eines 40-Tonners eine Kurve. Er rast ungebremst in die Baustelle einer unterirdischen Röhre des Bahnprojekts „Stuttgart 21“. Der Sattelzug prallt gegen eine Spundwand und verkeilt sich – mit dem Fahrerhaus über einem 10 Meter tiefen Schacht hängend. Die 3,5-stündige Rettung des eingeklemmten Fahrers verlangt der Feuerwehr alles ab.

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Außerdem diente die Brücke als Flussquerung einer Fernwärmetrasse sowie für mehrere Strom-, Telekom- und Antennen-Kabel. Wie es in einer Mitteilung der Stadt heißt, konnte die Elektroversorgung zwar nach kurzer Zeit wiederhergestellt werden, doch mehrere tausend Haushalte blieben ohne Telefon- und Internetanschluss.

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