Hürth (NW) – Im Stadtteil Hürth-Kalscheuren sind am Montag zwei Lagerhallen vollständig in Brand geraten. Rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten das Feuer unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten auch am Folgetag an.
Mehrere Hallenteile stehen in Vollbrand. Einsatzkräfte der Feuerwehr gehen von außen zur Brandbekämpfung vor. (Bild: 7aktuell.de | Franz)
Bei dem Brand standen die beiden Lagerhallen im Flammen. Im Einsatzverlauf stürzten mehrere Teile der Hallenkonstruktionen ein. Nach aktuellem Stand wurden keine Personen verletzt.
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Die Feuerwehr Hürth war mit rund 150 Kräften im Einsatz und erhielt Unterstützung aus Brühl, Wesseling, Kerpen, Frechen und Köln. Der Schwerpunkt lag auf dem Schutz angrenzender Grundstücke sowie auf der Eindämmung des Feuers. Aufgrund der starken Rauchentwicklung warnten die Behörden die Bevölkerung vor Geruchsbelästigungen und Rauchniederschlag.
Die Stadt koordinierte die Einsatzlage im Stabszentrum. Begünstigt durch die Windrichtung waren Wohngebiete nach Angaben der Feuerwehr überwiegend nicht betroffen. Am frühen Abend meldete die Einsatzleitung „Feuer unter Kontrolle“, die Nachlöscharbeiten sollten sich jedoch noch ziehen.
Auch am Dienstag arbeitete die Feuerwehr weiter an der Einsatzstelle. Über Nacht hatten die Einsatzkräfte das Areal eingeschäumt und suchten anschließend weiterhin nach verbliebenen Glutnestern. Die Zahl der eingesetzten Kräfte wurde zwischenzeitlich reduziert. Zusätzlich unterstützten das THW sowie ein Abbruchunternehmen beim Rückbau beschädigter Gebäudeteile.
Verunreinigtes Löschwasser wurde direkt an der Einsatzstelle abgepumpt. Im Stadtgebiet überprüften Einsatzkräfte an 24 Messstellen die Luftqualität, Auffälligkeiten wurden dabei nicht festgestellt.
Zur Brandursache und zur Höhe des Schadens liegen bislang keine Angaben vor, die Ermittlungen dauern an. Bürgermeister Dirk Breuer dankte den beteiligten Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Polizei und Hilfsorganisationen für ihren Einsatz.