Bauernhof

Hallenbrand: Wasserversorgung über 700 Meter aufgebaut

Margarethen (BY) – In der Nacht zu Freitag, dem 13. März, ist eine landwirtschaftliche Maschinenhalle in Margarethen, Gemeinde Bodenkirchen (Kreis Landshut), ausgebrannt. Zahlreiche Feuerwehrkräfte waren im Einsatz. Verletzt wurde niemand, der Schaden liegt nach ersten Schätzungen der Polizei im sechsstelligen Bereich.

In Margarethen in der Gemeinde Bodenkirchen stand eine landwirtschaftliche Maschinenhalle in Vollbrand. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen. (Bild: Pressefotografie24 | Götz)

Kurz nach 1 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle in Essenbach ein Notruf ein – gemeldet wurden Feuerschein und Knistern. Die Disponenten gingen zunächst von einem Dachstuhlbrand an einem Wohnhaus aus und schickten die Feuerwehren aus Bodenkirchen, Velden/Vils, Haunzenbergersöll und Bonbruck sowie Kräfte der Kreisbrandinspektion zur Einsatzstelle. Vor Ort zeigte sich dann: Eine Maschinenhalle auf einem Bauernhof stand bereits in Vollbrand.

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Das Gebäude lag ausreichend weit abseits von Stall und Wohnhaus, sodass für beide nach den vorliegenden Angaben keine unmittelbare Gefahr bestand. Die Kräfte eröffneten den Löschangriff mit drei Rohren, teilweise unter Atemschutz. Für die Wasserversorgung musste die Feuerwehr Haunzenbergersöll zunächst die Saugstelle in der Bina freilegen, ehe von dort gefördert werden konnte. Parallel dazu wurde ein Unterflurhydrant in Betrieb genommen. Außerdem arbeiteten die Kräfte aus den Fahrzeugtanks.

Im weiteren Verlauf rückten die Wehren aus Pauluszell, Eberspoint, Wurmsham und Harpolden (Kreis Mühldorf a. Inn) nach. Sie bauten eine zweite Versorgungsstrecke von einem rund 700 Meter entfernten Löschweiher bis zur Einsatzstelle auf.

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Die Feuerwehr Vilsbiburg richtete die Führungsstelle ein, die anfangs von der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung aus Tiefenbach unterstützt wurde. Das Führungspersonal traf sich in regelmäßigen Abständen zur Lagebesprechung. Die Verpflegung der Einsatzkräfte übernahm der Malteser Hilfsdienst Velden/Vils. Zur rettungsdienstlichen Absicherung standen zwei Rettungswagen, ein Notarzt und der Einsatzleiter Rettungsdienst bereit.

Um verbliebene Glutnester zu erreichen, ließ die Einsatzleitung die ausgebrannte Halle gemeinsam mit einem örtlichen Abbruchunternehmen kontrolliert abtragen. Gerätschaften, Hackschnitzel und Stroh brachten die Kräfte dabei ins Freie. Die Nachlöscharbeiten sollten noch eine Weile andauern.

Personenschäden gab es keine. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf einen sechsstelligen Betrag. Zur bislang ungeklärten Brandursache hat die Kriminalpolizei Landshut die Ermittlungen aufgenommen.

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