Akku offenbar in Wertstoffzerkleinerer geraten

Vier Verletzte bei Maschinenbrand

Bruchsal (BW) – In einer Sortierhalle an der Lußhardtstraße in Bruchsal, Kreis Karlsruhe, ist am Montagnachmittag ein Wertstoffzerkleinerer in Brand geraten. Nach Angaben der Feuerwehr befand sich offenbar ein Akku in der Maschine. Vier Personen erlitten Rauchgasinhalationen und wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Ein Akku gelangte offenbar in den Wertstoffzerkleinerer und geriet dort in Brand. (Bild: Feuerwehr Bruchsal)

Die automatische Sprinkleranlage begrenzte das Feuer bis zum Eintreffen der Feuerwehr. Brennendes Material war zu diesem Zeitpunkt über Förderbänder bereits an weitere Stellen innerhalb der Halle gelangt.

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Ausgelöst hatte den Einsatz zunächst die Brandmeldeanlage des wertstoffverarbeitenden Betriebs. Die Feuerwehr Bruchsal wurde um 16:10 Uhr alarmiert. Da beim Eintreffen der ersten Kräfte dichter Rauch aus dem Gebäude drang, wurde das Alarmstichwort auf „B 4 – Brand Lagerhalle“ erhöht. Für die Abteilung Bruchsal löste die Feuerwehr Vollalarm aus. Zusätzlich wurden die Abteilung Büchenau und die Führungsgruppe der Feuerwehr Bruchsal alarmiert.

Unter Atemschutz setzten die Einsatzkräfte mehrere Löschrohre an verschiedenen Stellen der Sortierhalle ein. Nach kurzer Zeit war das Feuer unter Kontrolle.

Für die Nachlöscharbeiten zogen die Feuerwehrleute angebranntes Material teilweise von Hand auseinander. Verbliebene Glutnester lokalisierten sie mit Wärmebildkameras und löschten sie gezielt ab. Rauchabzüge und geöffnete Hallentore dienten dazu, die starke Verrauchung aus dem Gebäude zu entfernen.

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Der Rettungsdienst versorgte vier Personen mit Rauchgasinhalationen und brachte sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Eingesetzt waren ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, ein Notarzteinsatzfahrzeug und drei Rettungswagen.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Bertram Maier informierte sich vor Ort über die Einsatzlage. Unter der Leitung des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Martin Schleicher waren rund 50 Feuerwehrangehörige im Einsatz.

Nach den Lösch- und Belüftungsarbeiten stellte die Feuerwehr die Brandmeldeanlage zurück und übergab die Halle an den Betreiber. Der Einsatz endete um 18:53 Uhr und dauerte 2 Stunden und 43 Minuten.

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