Wasserversorgung über 400 Meter

Waldbrand unter Hochspannungsleitung

Rohrsen (NI) – Bei einem Waldbrand nördlich des Triftwegs, Kreis Nienburg/Weser, sind am Montagnachmittag rund 4.000 Quadratmeter Waldfläche durch das Feuer zerstört worden. Rund 65 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Für die Löschwasserversorgung richtete die Feuerwehr zunächst einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen ein und baute anschließend eine Wasserversorgung über 400 Meter auf.

Unterhalb der Hochspannungsleitung hatte sich das Feuer über die Waldfläche ausgebreitet. Einsatzkräfte führen dort Löscharbeiten durch. (Bild: Kreisfeuerwehr Nienburg/Weser | Henkel)

Gegen 16:25 Uhr am Montag hatten mehrere Personen eine starke Rauchentwicklung bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die zunächst alarmierten Feuerwehren aus Rohrsen, Drakenburg, Haßbergen und Heemsen orientierten sich bei der Anfahrt an der sichtbaren Rauchwolke.

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Beim Eintreffen brannten nach Angaben der Kreisfeuerwehr Nienburg/Weser mehrere hundert Quadratmeter Waldfläche. Das Feuer breitete sich weiter nach Norden aus. Den Einsatzkräften gelang es, eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

An der Brandstelle stand zunächst jedoch keine gesicherte Wasserversorgung zur Verfügung. Zudem fehlte der Feuerwehr ein genauer Überblick über das betroffene Gelände. Deshalb wurden die wasserdichte Mulde der Ortsfeuerwehr Nienburg sowie die Drohne der Technischen Einsatzleitung nachalarmiert.

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Tanklöschfahrzeuge (TLF) versorgten die Einsatzstelle zunächst im Pendelverkehr mit Löschwasser. Parallel stellten weitere Kräfte eine Wasserversorgung über eine Strecke von 400 Metern her. Die zusätzlich angeforderte Mulde aus Nienburg wurde schließlich nicht mehr als Wasserpuffer benötigt.

Nach dem Löschen des offenen Feuers beschäftigten Glutnester die Einsatzkräfte weiter. Eine Drohne mit Wärmebildkamera unterstützte dabei, Hitzesignaturen aufzuspüren. Beim Ablöschen von Brandnestern kamen Einsatzkräfte unter Atemschutz zum Einsatz.

Unter Atemschutz löschen Einsatzkräfte auf der betroffenen Waldfläche Brandnester ab. (Bild: Kreisfeuerwehr Nienburg/Weser | Henkel)

Oberhalb der Brandstelle verläuft eine Hochspannungsleitung. Vorsorglich wurde deshalb auch das Energieversorgungsunternehmen zur Einsatzstelle gerufen, um mögliche Schäden festzustellen.

Die Ursache des Feuers ist nicht bekannt. Die Polizei nahm bereits während der Löscharbeiten Ermittlungen auf.

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