Stutensee (BW) – Im Kreis Karlsruhe hat eine brennende Scheune am Dienstagabend auf das Dach eines angrenzenden Fachwerkhauses übergegriffen. Rund 120 Feuerwehrangehörige waren insgesamt im Einsatz und brachten den Brand mit mehreren Löschrohren unter Kontrolle. Die Feuerwehr Linkenheim-Hochstetten unterstützte die Brandbekämpfung am Wohnhaus mit ihrer Drehleiter. Verletzt wurde niemand.
Bei der Brandbekämpfung arbeiteten die Einsatzkräfte auch aus der Höhe. Eine Drehleiter der Feuerwehr Linkenheim-Hochstetten kam im Dachbereich des angrenzenden Wohnhauses zum Einsatz. (Bild: EinsatzReport24 | Melanie Keul)
Die Freiwillige Feuerwehr Stutensee wurde kurz nach 21 Uhr in den Stadtteil Blankenloch alarmiert. Bei der Integrierten Leitstelle Karlsruhe gingen zahlreiche Notrufe ein, wie Feuerwehrkommandant Gregor Peters mitteilt. Gemeldet worden war ein Nebengebäude in Vollbrand.
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Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich alle Bewohner der betroffenen Gebäude bereits in Sicherheit gebracht. Die Scheune brannte vollständig ab. Das Feuer griff über den Dachtrauf auf das direkt angrenzende Wohnhaus über.
Feuerwehrkräfte aus allen Stadtteilen Stutensees bekämpften den Brand mit mehreren Löschrohren. Zur Unterstützung kamen außerdem die Feuerwehren aus Eggenstein-Leopoldshafen, Linkenheim-Hochstetten, Weingarten, Graben-Neudorf und Karlsdorf-Neuthard. Die Feuerwehr Linkenheim-Hochstetten setzte ihre Drehleiter zur Brandbekämpfung im Dachbereich des Wohnhauses ein.
Der Rettungsdienst stand mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug bereit. Hinzu kamen 13 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der DRK-Bereitschaften Blankenloch und Spöck. Susen Eßwein, Organisatorische Leiterin Rettungsdienst, erklärte, die Bewohner seien betreut und die eingesetzten Kräfte während der Brandbekämpfung abgesichert worden.
Die Polizei sperrte mehrere Straßen rund um die Einsatzstelle. Drei Streifenwagenbesatzungen mit insgesamt sechs Beamtinnen und Beamten waren vor Ort. Während der Löscharbeiten stellte die VBK den Betrieb der vorbeiführenden Stadtbahnlinie S2 vollständig ein.
Soweit Betroffene nicht bei Verwandten unterkommen konnten, organisierten Stadtverwaltung und Ordnungsamt eine vorübergehende Unterbringung. Die betroffenen Wohnhäuser sind derzeit teilweise nicht bewohnbar. Zur Brandursache und zur Höhe des Schadens lagen zunächst keine Angaben vor. Die Polizei übernahm die Ermittlungen.