Dachöffnung notwendig

Feuerwehr räumt Wohnung für Brandbekämpfung

Stuttgart (BW) – In der Nacht auf Mittwoch ist es im Stuttgarter Süden zu einem Wohnungsbrand gekommen. Die Feuerwehr erhöhte die Alarmstufe wegen Flammenüberschlags auf das Dach. Eine Bewohnerin wurde gerettet und an den Rettungsdienst übergeben.

Die Feuerwehr öffnete bei dem Wohnungsbrand in Stuttgart-Süd die Dachhaut und räumte die Brandwohnung, um Glutnester im Dachbereich abzulöschen. (Bild: 7aktuell.de | Hald)

Gegen 23:40 Uhr meldeten Anrufer über den Notruf 112 eine Rauchentwicklung im Treppenraum eines Wohngebäudes im Stuttgarter Süden. Beim Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich die Lage: Eine Wohnung stand in Brand, die Flammen hatten bereits auf den Dachbereich übergegriffen. Der ersteintreffende Einsatzleiter erhöhte daraufhin die Alarmstufe, sodass weitere Einheiten der Feuerwehr sowie Kräfte des Rettungsdienstes nachgefordert wurden.

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Eine Person konnte durch die Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden. Nach Angaben des Einsatzleiters wurde die Bewohnerin zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

Für die Brandbekämpfung öffneten die Einsatzkräfte die Dachhaut und räumten die Brandwohnung aus, um Glutnester freizulegen. Die vorgefundene, stark vollgestellte Wohnung erschwerte die Löscharbeiten erheblich. Neben der Brandbekämpfung führten die Einsatzkräfte maschinelle Belüftungsmaßnahmen durch und nahmen Schadstoffmessungen vor. Unterhalb der Brandwohnung stellte die Feuerwehr einen leichten Wasserschaden fest.

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Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Feuerwehr das Gebäude an die Bewohner. Da der Energieversorger die Versorgung des Hauses infolge des Brandes außer Betrieb nehmen musste, konnten die Bewohner jedoch nicht in ihre Wohnungen zurückkehren und kamen bei Angehörigen unter. Insgesamt waren rund 58 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie sechs Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz.

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