Aktion „Platz für Retter“ der BF Hamburg

Feuerwehr Hamburg: Es wird eng für Falschparker

Hamburg – Bei ihrer Aktion “Platz für Retter” will die Hamburger Feuerwehr Falschparker darauf aufmerksam machen, wie eng es für sie werden könnte, wenn sie selbst mal in Not geraten.

Die Feuerwehr Hamburg veranstaltete zusammen mit der Polizei Hamburg am Mittwochabend die Aktion “Platz für Retter”, bei der die Sensibilität für Falschparken erhöht werden soll. Dazu ging es mit einer Drehleiter durch enge Seitenstraßen auf der Suche nach falsch geparkten Fahrzeugen, die im Einsatzfall ein erhebliches Risiko darstellen. Foto: Dominick Waldeck

Am Mittwoch fuhr die BF dafür mit einer Drehleiter der Feuer- und Rettungswache Barmbek F23 durch die Stadt. In etlichen Straßen musste der Maschinist minutenlang durch Pkw-Labyrinthe manövrieren. “Verzögerungen, die Menschenleben gefährden oder sogar kosten können”, sagt Feuerwehrsprecher Jan Ole Unger.

Bei einem Gebäude, in dem es bereits häufiger zu Bränden mit Menschenleben in Gefahr kam, überprüften die Hamburger die Feuerwehrzufahrt. Ergebnis: zugeparkt. Doch die Feuerwehrleute waren nicht alleine: Die Polizei ließ einen Pkw abschleppen und schrieb zwei weitere auf. Bei fünf Fahrzeugen konnten die Kräfte die Halter feststellen, die ihre Wagen nach einem aufklärenden Gespräch eigenständig entfernten.

In unserem eDossier “Feuer auf Containerschiff” schildern wir den Ablauf der 83-stündigen Personal- und Materialschlacht im Hamburger Hafen, die selbst Deutschlands zweitgrößte Feuerwehr an ihre Grenzen bringt. Ein 300 Meter langes Containerschiff brennt. Die Feuerwehr löscht zeitweise mit Kohlendioxid und verbraucht 65.000 Liter Schaummittel.

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Da offenbar alle Pkw-Fahrer Einsicht zeigten, zieht die Feuerwehr eine positive Bilanz aus der Aktion. Auch in Zukunft sollen “Platz für Retter”-Maßnahmen zusammen mit der Polizei stattfinden.

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