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Wutanfall vor Straßensperre

Autofahrer verliert Beherrschung: Feuerwehrmann fast überfahren

Bielefeld (NW) – In Bielefeld hat ein Mercedes-Fahrer Feuerwehrleute während eines Einsatzes angeschrien und lauthals über eine Straßensperrung geschimpft. Doch das war nur der Anfang: Er setzte mit seinem Fahrzeug zurück, ließ den Motor aufheulen und raste auf die Kräfte zu.

Vor einer Straßensperrung der Feuerwehr Bielefeld bekommt ein Autofahrer einen Wutanfall. (Bild: Symbolfoto: Timo Jann)

Der Vorfall hatte sich bereits vor einer Woche bei einer Bombenentschärfung ereignet. Wie die Polizei aber erst jetzt mitteilte, konnte sich ein Feuerwehrmann nur mit einem Sprung zur Seite vor dem Mercedes retten. Zwar legte der 42-jährige Fahrer eine Vollbremsung hin, das Auto kam allerdings erst hinter der Stelle zum Stehen, auf der zuvor der Feuerwehrmann gestanden hatte.

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Ein Polizeibeamter bekam den Vorfall mit. Die beiden Einsatzkräfte erstatteten Anzeige. Nur sehr widerwillig gab der Mann daraufhin seine Personalien heraus. Er muss sich nun wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Noch gelten bei uns Gesetze.Und das ist gut so. Ob aber die Strafen für einzelne Delikte in der richtigen Rlation zueinander stehen oder aber eine Anpassung erfolgen sollte, ist eine berechtigte Frage.
    Traurig ist, dass hier das gesamte gesellschaftliche Bild mit seinen massiven negativen Veränderungen so prägnant deutlich wird.

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  2. Wenn ich das lese, stellen sich meine Nackenhaare hoch. Leider kommt es viel zu häufig vor, das in gesperrte Einsatzstellen reingefahren und zum Glück keiner Verlezt wird. Was dann pssiert ist noch schlimmer, der Kamerad der mit der flachen Hand auf die Motorhaube klopft soll dann eine neue Haube plus Lackierung zahlen. Es wird hin und her prozessiert und am Ende zahlt die Versicherung der Komune und der Fahrer freut sich. So habe ich es mit erlebt. Selbst ich habe mal eine Rüge bekommen, weil ich mit einer erhobenen Plattschaufel vor einem Auto stand, welches mich auf eine Bundesstraße fast umgefahren hätte.
    Mehr als absichern/sperren geht nicht, den Rest sollte jetzt die Plotik machen, was härtere Bestrafung betrifft.
    Und solche Sachen können auch dazu führen, das man kaum noch Leute uzr Feuerwehr bekommt.

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  3. Gibt es Verhaltensregeln oder Tipps , wie man rechts konform – und sachlich richtig absperrt??
    Wir werden neuerdings zum absperren- und bewachen von Ölspuren missbraucht, bis das zuständige Unternehmen zur Beseitigung eintrifft.

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  4. Ich finde es traurig von unserem Rechtsstaat,was Menschenleben von Rettern wert sind.
    Die Politiker loben die Retter häufig ,aber wenn sie angegriffen werden , wird es kaum geahndet oder verharmlost.
    Da ist es nachvollziehbar wenn sich immer weniger Menschen freiwillig Rettungsorganisationen anschließen.
    Ich finde es traurig das da nicht hart durchgegriffen wird!
    Falls solche Angriffe bestraft werden sollten,sollte man sie veröffentlichen.

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  5. Da merkt man, was der Dank dafür ist, dass die Retter kommen und helfen.

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  6. Die Strafen für so eine Tat sind viel zu lasch. Was wird den passieren? Bußgeld, Punkte und eventuell Führerscheinentzug für 2 bis 3 Monate? Da müsste eine Freiheitsstrafe kommen, weil er es sicherlich in Kauf nahm, den Kameraden oder mehrere zu treffen. Unverständnis und eine Frechheit gegenüber den Rettern ,die für jeden da sind. Ich bin entsetzt ,was sich mittlerweile dahingehend entwickelt hat.

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  7. Wie viele solcher Vorfälle muss es noch geben? Das was wir hier mitbekommen ist ja nur die Spitze des Eisbergs. Die Dunkelziffer liegt viel höher. Wann merken die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft, dass wir hier mit “Aufklärung” und “Appellen an die Einsicht und Vernunft” nicht mehr weiterkommen? Unsere Gesellschaft ist inzwischen so verkommen, dass “keiner” mehr Rücksicht auf den anderen nimmt. Hier helfen nur noch knallharte Strafen, die möglichst sofort erfolgen müssen (z.B. Entzug der Fahrerlaubnis und Beschlagnahmung des Fahrzeuges sofort vor Ort durch die Polizei). Nur so erreiche ich diese Sorte Menschen noch. Diese Art von Strafen spricht sich auch schnell rum und hat Signalwirkung für andere!
    Reden hilft hier leider nicht mehr weiter. Das zeigt leidvoll die tägliche Praxis der Rettungsdienste.

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