Dienstag, 17. Januar 2017

Modernes Löschboot für die Hamburger Feuerwehr

15. Juli 2015 von  

Hamburg – Wenn alles klappt wie geplant, wird die Bürgerschaft nach der Sommerpause die Beschaffung eines neuen Löschbootes für die Feuerwehr Hamburg beschließen. Anschließend erfolgt eine öffentliche Ausschreibung. Der Entwurf des Löschbootes ist schon ausgearbeitet. 15 Millionen Euro sind veranschlagt.

Die Computergrafik zeigt das neue Löschboot der Feuerwehr Hamburg. Foto: Hamburg Port Authority

Die Computergrafik zeigt das neue Löschboot der Feuerwehr Hamburg. Foto: Hamburg Port Authority

Mit dem neuen Boot soll ab 2017 die Modernisierung der Boot-Flotte eingeleitet werden. Aufgrund der veränderten Bedingungen im Hafen ist die Modernisierung notwendig. Durch immer größer werdende Containerschiffe erhöhen sich die Anforderungen im Löscheinsatz. Die gegenwärtige Technik reicht teilweise nicht mehr aus, Brände auf den Containerriesen zu bekämpfen.

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Das neue Löschboot soll zirka 40 Meter lang sein. Auf dem Boot werden nach derzeitigen Planungen sechs Wasserwerfer verbaut. Diese können sowohl Löschwasser als auch Schaum bis zu 100 Meter weit werfen. Dies wäre beinah doppelt so weit, wie es die aktuelle Technik ermöglicht. Sollte die Umsetzung nach dem gegenwärtigen Entwurf erfolgen, wäre es das größte Einsatzboot in der Geschichte der Feuerwehr Hamburg.

Kommentare

3 Kommentare zu “Modernes Löschboot für die Hamburger Feuerwehr”
  1. Christian G. sagt:

    Der Entwurf sieht so weit gut aus.

    Nur sollte man den Rumpf lieber wie den eines Schleppers kostruieren, also Gepolstert, damit das Löschboot im Fall der Fälle auch als zusätzlicher Schlepper eingesetzt werden kann. Das würde den Einsatznutzen des Bootes stark erhöhen da es somit Löschboot und Schlepper in einem wäre. (Nennt man das dann eigentlich Löschschlepper?)

  2. Schumi sagt:

    Frage: Macht ein Monitor am Gelenkarm sinn, um auch die oberen Decks (Brücke) der großen Frachter zu erreichen? Oder bringt ein Monitor an einem langen Ausleger zu viel Krängung ins Boot

  3. Christian G. sagt:

    Schumi: Ein auf 15-20 Meter Ausfahrbarer Arm mit einem Monitor wie bei einem Flugfeldlöschfahrzeug sollte kein Problem darstellen was die Krängung angeht da es in der Vergangenheit sogar Löschboote mit einem Standart Drehleiterpark gegeben hat.

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