1.000 Euro für schnelles Eingreifen

Opfer eines Brandstifters zahlt „Kopfgeld“ an die Feuerwehr

Leinefelde (TH) – Nachdem ein Brandstifter ein Feuer in einem Betrieb in Leinefelde (Landkreis Eichsfeld) gelegt hatte, setzte Geschäftsführer Jens Gräbedünkel für Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Ergreifung des Brandstifters führen, eine Belohnung von 1.000 Euro aus. Da es der Polizei ohne Mithilfe gelang, den Tatverdächtigen zu fassen, spendet der Mann das Geld. Laut einem Bericht der Thüringer Allgemeinen bekommen die Feuerwehren Leinefelde, Birkungen, Breitenbach, Breitenholz und Beuren, die den Brand gelöscht haben, jeweils 200 Euro von dem Firmenchef. Mit ihrem schnellen Eingreifen hätten die Kräfte unter anderem verhindert, dass gefährliche Chemikalien in dem Gebäude explodieren, so der Geschäftsführer. “Den Einsatzkräften kann man aber eigentlich nicht genug danken”, sagt der Unternehmer. “Für alles finde ich am Ende nur zwei Worte: Respekt und Dank.” 

Da die Polizei den Tatverdächtigen fassen konnte, spendet das Opfer einer Brandstiftung nun die Belohnung an die Freiwilligen Feuerwehren Leinefelde, Birkungen, Breitenbach, Breitenholz und Beuren. Symbolfoto: O. Preuschoff.

Hier geht’s zum Originalbeitrag: “Ausgesetzte Belohnung nun als Dank für Einsatz der Feuerwehr in Leinefelde” (Thüringer Allgemeine; 21.11.2017)

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