Brandstifter erzeugen die meisten Waldbrände 2016

Berlin – Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung hat am Donnerstag die Waldbrand-Statistik für das Jahr 2016 herausgegeben. Im Vergleich zu 2015 sinkt die Zahl der Waldbrände. Brandstiftung ist die häufigste Ursache der Feuer.

Am Thumsee in Bayern brannte 2007 und 2014 jeweils ein Wald an einem steilen Hang. Dieses waren mit die größten Einsätze dieser Art in Deutschland. Foto: FF Bad Reichenhall

Insgesamt gab es 2016 über 600 Waldbrände in Deutschland. 283 Hektar Wald standen in Flammen, das entspricht rund 400 Fußballfeldern.

Dabei legten Brandstifter 2016 allein in Brandenburg über 100 Feuer. Lediglich 14 Brände deutschlandweit wurden durch natürliche Ursachen wie Blitzschlag erzeugt.

Die Waldbrandstatistik seit 1991 zeigt, dass Präventionsmaßnahmen und eine bessere Aufstellung der Feuerwehren zur Senkung von Waldbränden geführt haben (Gesamtzahlen linke Skala). Die Zahl von Brandstiftungen ist dabei um ein Vielfaches höher als natürlich entstandene Brände (rechte Skala). Quelle: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Mit Abstand am häufigsten rückte die Feuerwehr zu Waldbränden in Brandenburg aus. Gefolgt von Sachsen-Anhalt und Sachsen. Flächenmäßig war ebenfalls Brandenburg am meisten betroffen.

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Laut Umweltbundesamt erhöht sich das Waldbrandrisiko in den nächsten Jahrzehnten durch den Klimawandel.

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