Rekordfrost erschwert die Brandbekämpfung

USA: Feuer mit Eis bekämpfen

USA – Im mittleren Westen und Norden der USA liegen die Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Zum Teil bei unter -40 Grad Celsius. Eingefrorene Schläuche, Hydranten und Armaturen sowie Löschwasser, das binnen Minuten den Boden in eine Eisbahn verwandelt und natürlich die Wirkung der Kälte auf den Körper selbst machen den Einsatzkräften schwer zu schaffen.

Wie die New York Times berichtet, musste bei einem Hausbrand in St. Paul (Minnesota) die dreifache Anzahl an üblichen Kräften alarmiert werden. Denn: die Einsatzkräfte durften nicht länger als 10 Minuten die direkte Brandbekämpfung vornehmen. Danach hieß es zunächst Aufwärmen in einem bereitgestellten Bus.

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Neben gefrorenen Schläuchen fiel auch ein Ladder Truck (Kombination aus Löschfahrzeug und Drehleiter) aus. Die Feuerwehrleute musste sich vorsichtig bewegen, um nicht auf gefrorenem Löschwasser auszurutschen. Bei dem Einsatz wurde aber niemand verletzt.

Fotos vom Einsatz des FDNY:

Ähnlich erging es den Kräften des New York Fire Department (FDNY). Mit 200 Kräften löschten sie einen Brand in einem Industriegebiet. Zum Teil waren Hydranten gefroren. “Kaltes Wetter ist uns nicht fremd und wir sind entsprechend vorbereitet, wenn es kommt”, sagte der amtierende FDNY-Feuerwehrchef John Sudnik.

So wechselte auch das FDNY ständig die Kräfte durch und setzte auf Busse als Pausenraum zum Aufwärmen. Zudem verfügt die New Yorker Feuerwehr über ein Spezialfahrzeug mit Dampfgenerator zum Auftauen von Schläuchen und sogar Hydranten.

Auch die Kräfte in Chicago haben mit der Kälte zu Kämpfen. So sehen Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung aus:

Und das Highland Fire Department hat gleich eine ganze Sammlung von Eindrücken veröffentlicht:

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Schneefräse zur Brandbekämpfung vor.

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  2. Das ist Langsam nicht mehr normal wie kalt das ist. Ich will gar nicht wissen mit welchen Problemen die dar noch in den USA zu kämpfen haben bei der Kälte

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