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Doppeltaufe auf der Elbe in Hamburg

Zwei neue Feuerlöschboote in Hamburg getauft

Hamburg – Zwei neue jeweils 35,50 Meter lange und 7,80 Meter breite Löschboote sollen die Schlagkraft der Feuerwehr Hamburg bei Einsätzen im Hafen und auf der Elbe weiter erhöhen. Die Flotte Hamburg, ein Tochterunternehmen der Hamburg Port Authority (HPA), die alle Behördenschiffe der Hansestadt betreibt, hatte die Neubauten bei Damen Shipyards in Polen und den Niederlanden innerhalb von 30 Monaten bauen lassen. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 20 Millionen Euro.

Die beiden neuen Löschboote der Feuerwehr Hamburg sind farblich auf das Design der Schiffe der Flotte Hamburg abgestimmt. An Bord der beiden 35,50 Meter langen neuen Einheiten gibt es ausfahrbare Arbeitsbühnen. Foto: Timo Jann

Am Donnerstagnachmittag wurden die „Dresden“ und die „Prag“ – benannt nach Partnerstädten der Hansestadt – getauft. Noch läuft die Ausbildung der Crews, aber bald sollen die Löschboote einsatzbereit sein. Gebaut wurden sie als Mehrzweckboote. Eines wird die Feuerwehr Hamburg mit eigenem Personal ständig besetzen. Das Schwesterschiff wird die HPA für ihre Zwecke nutzen, etwa für Brückeninspektionen. Bei Bedarf stellt die HPA es mit der Schiffsbesatzung der Feuerwehr zur Verfügung und nimmt Einsatzkräfte auf.

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Zum Einsatz kommen auf den neuen Löschbooten andere Feuerwehrleute als auf Europas größtem Löschboot, der 2018 in Dienst gestellten „Branddirektor Westphal“. Hintergrund: beide Schiffstypen sind völlig unterschiedlich. Getauft wurden die beiden Neubauten durch Dresdens  Zweite Bürgermeisterin Annekatrin Klepsch und Hana Třeštíková, Stadträtin für Kultur, Denkmalschutz, Ausstellungswesen und Tourismus in Prag.

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Das Einsatzgebiet umfasst den Hafen einschließlich der Fleete und Kanäle, elbaufwärts reicht es bis Lauenburg. Das wird möglich, weil die Neubauten nicht zuletzt dank absenkbarer Aufbauten nicht so hoch sind wie die „Branddirektor Westphal“, die nicht unter Brücken durchfahren kann. „Die neuen Feuerlöschboote ‚Prag‘ und ‚Dresden‘ sorgen für Sicherheit im Hafen und können mit ihren Plugin-Hybrid-Antrieben emissionsfrei fahren“, freute sich Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher. Die Batterien an Bord haben eine Größe von 315 kWh und können an Landstrom angeschlossen werden. Bei 7 Knoten (die Höchstgeschwindigkeit beträgt 12 Knoten) liegt die rein elektrische Fahrzeit bei 2 Stunden.

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Verschiedene Wasserwerfer an Bord können pro Stunde bis zu 2.500 Kubikmeter Löschwasser bis zu 150 Meter weit und 70 Meter hoch abgeben. An Bord gibt es außerdem eine ausfahrbare Arbeitsbühne. Zur Crew gehören mindestens zwei Besatzungsmitglieder, die je nach Lage von weiteren Einsatzkräften ergänzt werden. Wenn die beiden Schiffe in Dienst gehen, sollen sie die 1982 und 1984 gebauten Löschboote „Branddirektor Krüger“ und „Oberspritzenmeister Repsold“ ersetzen.

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