Unter Zwang ins Freie geführt

Mann will brennende Wohnung nicht verlassen: Zwei Feuerwehrleute verletzt

Pinneberg (SH) – Am Dienstag rückte die Feuerwehr Pinneberg zu dem Stichwort „Feuer, Menschenleben in Gefahr“ aus. Dichter Rauch drang aus einem Fenster einer Dachgeschosswohnung, eine Person war dort zu erkennen. Doch diese wollte das Appartement nicht freiwillig verlassen.

Ein Feuerwehrmann versucht in Pinneberg, einen Mann zum Verlassen einer Brandwohnung bewegen.

Es sei nicht das erste Mal, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehr Pinneberg an diese Adresse gerufen wurden, berichtet Torben Fehrs, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg, gegenüber feuerwehrmagazin.de. Auch bei einem anderen Einsatz habe sich der Bewohner bereits geweigert, die Wohnung zu verlassen.

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Doch dieses Mal stellte sich die Lage für ihn als lebensgefährlich dar: Die Küche und das Wohnzimmer des Zwei-Zimmer-Appartements standen in Vollbrand.

Die Feuerwehr nahm eine vierteilige Steckleiter vor, um den Bewohner von dort aus zu betreuen, bis die Drehleiter in dem engen Bereich in Stellung gebracht worden war. Doch der Bewohner wehrte sich dagegen, in den Korb der Drehleiter zu steigen.

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Gleichzeitig hatte ein Angriffstrupp in der Wohnung einen ersten Löschangriff vorgenommen, um die Temperatur zu senken und die Rauchentwicklung zu verringern. Nun rüsteten sich zwei weitere Trupps aus, um zur Menschenrettung vorzugehen.

Die drei Atemschutz-Trupps führten den Bewohner schließlich unter Zwang aus dem Gebäude und übergaben ihn an die Polizei. Dabei wehrte sich der Mann massiv und schlug zwei Feuerwehrleuten ins Gesicht. Bei einer Einsatzkraft verrutschte dabei die Atemschutzmaske, sodass sie Rauchgase einatmete.

Krankenhausaufenthalt nach Rauchgasintoxikation

Beide Kameraden transportierte der Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Einer konnte das Krankenhaus noch am selben Tag mit leichten Verletzungen wieder verlassen. Der Feuerwehrmann mit der Rauchgasintoxikation musste über Nacht bleiben. „Beiden Einsatzkräften geht es mittlerweile den Umständen entsprechend gut“, berichtet der Pressesprecher.

Der Bewohner wurde unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus nach Hamburg gebracht. Genaue Informationen zu den mutmaßlich psychischen Vorerkrankungen liegen dem Kreisfeuerwehrverband Pinneberg nicht vor.

Ein weiterer Atemschutztrupp brachte den Brand schließlich schnell unter Kontrolle und löschte diesen ab. Nachdem die Feuerwehr Pinneberg das Treppenhaus und die Brandwohnung gelüftet hatte, konnte sie nach 2 Stunden wieder von der Einsatzstelle abrücken. Vor Ort war sie mit 42 Kräften und acht Fahrzeugen: MTW, LF 10/6, LF 20/16-P, zwei HLF 20/16, GW-N, DLAK 23/12 sowie LF 20-L.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Müssen wir es uns denn gefallen lassen, so einen Kommentar mit gänzlich fehlenden Satzzeichen, fehlerhafter Grammatik und unkorrekter Rechtschreibung durchlesen zu müssen?

    Den verletzten Kameraden wünsche ich eine gute, schnelle Genesung und dass sie sich davon nicht entmutigen lassen, weiter den wertvollen Dienst zu leisten.

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  2. Müssen wir Feuerwehrleute uns allens gefallen lassen riskieren unser Leben und werden geschlagen beschimpft das kann’s nicht sein liebe Kameraden macht weiter euern Dienst habe große Achtung und Respekt vor euch solche Idioten gibt’s immer bin froh das es euch gibt euch allzeit Gott zur Ehre dem nächsten zu Wehr ein schönes Wochenende und das ihr bei euren kommenden Einsätze immer wieder gesund und unfallfrei im Gerätehaus ankommt danke euch

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