Trockene Vegetation entlang der Strecke

Güterzug löst auf Fahrt fünf Brände aus

Trier (RP) – Funkenflug an einem defekten Rad löste am gestrigen Abend gleich fünf Brände entlang einer Bahnstrecke im Kreis Trier-Saarburg und in der kreisfreien Stadt Trier aus. Verantwortlich dafür war ein teilweise auch mit Gefahrstoffen beladener Güterzug. Mehrere Feuerwehren mussten ausrücken, um die ausgedehnte Reihe an Einsatzstellen abzuarbeiten.

Der Zug befand sich aus der Stadt Konz (Kreis Trier-Saarburg) kommend auf der Weststrecke. Aufgrund einer verkeilten Bremsanlage überhitzte sich während der Fahrt das Rad eines Waggons. Dies sorgte für Funkenflug, so dass an verschiedenen Orten die angrenzende Böschung und Gestrüpp in Brand geriet. Im Kreis Trier-Saarburg passierte dies an zwei Orten. Im Stadtgebiet Trier selbst brannte es gegen 18.50 Uhr zwischen Zewen und Euren. Insgesamt waren hier drei Areale betroffen.

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Die Integrierte Leitstelle löste für die Stadt Trier Großalarm aus. Alle Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet fuhren zur Brandbekämpfung direkt die Einsatzstellen an oder hielten sich in den Feuerwehrhäusern für weitere Lagen bereit. Auf der Hauptfeuerwache wurde ein Löschzug für die überörtliche Bereitstellung vorgehalten, da im gesamten Landkreis zahlreiche Einsätze mit größeren Flächenbränden die Wehren beschäftigten.

Für Brände an fünf Orten, ausgelöst durch Funkenflug eines defekten Radsatzes, sorgte ein Güterzug am gestrigen Dienstagabend entlang der Weststrecke bei Trier. Foto: Presseamt Stadt Trier/Michael Schmitz

Da einige Waggons auch Gefahrstoffe geladen hatten, zog die Feuerwehr Trier zusätzlich ihren Gefahrstoffzug hinzu. Die Kräfte gingen zu einer genaueren Lageerkundung vor, als der Güterzug über das zuständige Stellwerk im Bereich Trier-West zum Stehen gebracht wurde. Dabei stellte sich heraus, dass sich die mit Gefahrstoffen beladenen Waggons nicht im Bereich des heiß gelaufenen Radsatzes befanden. Das Risiko von austretenden Gefahrstoffen habe daher nicht bestanden.

Gegen 19.40 Uhr konnte durch den Einsatz von rund 80 Feuerwehrleuten der Wache 1 und Wache 2, der Freischicht der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren Zewen, Euren, Kürenz, Irsch, Mitte und Olewig „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Bundespolizei Trier nahm Ermittlungen auf.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Hallo Sven,
    zwei Berliner Feuerwehrleute absolvieren derzeit einen Teil ihrer Ausbildung in Trier.

    Grüße aus der Redaktion
    Sebastian

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Hallo,
    wie kommt es denn dazu, dass auf einem Foto des Presseamtes Stadt Trier zu den aktuellen Bränden im Kreis der Stadt Trier ausgelöst durch einen defekten Waggon, ein Feuerwehrmann in Einsatzkkeidung der Berliner Feuerwehr zu sehen ist?

    MfG

    Auf diesen Kommentar antworten

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