Technische Hilfeleistung Schiffshavarie

Feuerwehr birgt Eisbrecher im Hochsommer

Lauenburg (SH) – Einer der beiden Einsatzberichte im Feuerwehr-Magazin 1/2018 dreht sich um eine sehr spezielle Technische Hilfeleistung. Auf einer Werft an der Elbe ist ein Eisbrecher beim Slippen in bedrohliche Schieflage geraten. Das knapp 20 Meter lange Spezialschiff droht zu kentern. Mit den Seilwinden zweier Einsatzfahrzeuge, zwei Schleppern und einem Kran stabilisiert die Feuerwehr den Havaristen.

TIMO JANN
Einsatzkräfte und Werftarbeiter verbinden per Schlepper eine Festmacherleine mit der Seilwinde eines Rüstwagens. Foto: Timo Jann

Mit Unterstützung der beiden Werftschlepper “Korl Gau” und “Hein Dau” befestigen Mitarbeiter armdicke sogenannte Festmacherleinen an beiden Slipwagen, auf denen der Eisbrecher halb im Wasser hängt. Eckhoff: “So konnten wir die Distanz überwinden, die uns bei den Seilwinden fehlte”, erklärt Feuerwehrmann und Havariekommissar Ralf Eckhoff.

An Bord der beiden Hafenschlepper werden die schwimmfähigen Leinen mit den Stahlseilen der Seilwinden zweier Einsatzfahrzeuge verbunden. Nachdem Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug 20 und der Rüstwagen 2 an der Vorderachse jeweils durch zwei Radkeile gesichert sind, beginnt der erste Zugversuch. Ob es der Feuerwehr gelingt, das Schiff zu bergen, erfahrt Ihr im kompletten Einsatzbericht in Heft 1/2018.

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