Innenangriff zu gefährlich

Sylt: Dachstuhlbrand am Strand

Westerland (SH) – Unmittelbar neben dem Strand von Westerland auf Sylt hat ein Großbrand am Donnerstagmorgen das Restaurant „Badezeit“ zerstört. Gegen 6.15 Uhr war der aus noch ungeklärten Gründen ausgebrochene Brand über den Notruf gemeldet worden. Vier Stunden später hieß es „Feuer aus“.

Zunächst waren Feuerwehrleute aus Westerland und Tinnum alarmiert worden, später folgen auch noch die Kameraden aus Rantum. 80 Feuerwehrleute mit 17 Fahrzeugen waren vor Ort.

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Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen bereits Flammen aus dem Dachstuhl des in den 1950er Jahren errichteten Gebäudes. Es steht direkt neben dem berühmten Hotel „Miramar“. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug der FF Westerland fuhr direkt auf die Promenade, die neben der „Badezeit“ über eine Notfallzufahrt erreicht werden kann. Das Teleskopmastfahrzeug folgte. Aus der Friedrichstraße, der Hauptfußgängerzone der Inselmetropole, wurde die Löschwasserversorgung aufgebaut. Mehrere Trupps bekämpften den Brand mit dem Wenderohr des TMF und über handgeführte Strahlrohre zunächst im Außenangriff. Wegen Einsturzgefahr galt ein Innenangriff als zu gefährlich. Und tatsächlich: Teile des Daches brachen während der Löscharbeiten zusammen.

Die Flammen breiteten sich rasend schnell in dem Restaurant „Badezeit“ an der Promenade von Westerland auf Sylt aus. 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz. (Bild: Timo Jann)

Polizisten des Inselreviers evakuierten in der Zwischenzeit aufgrund der extremen Rauchentwicklung mehrere Häuser in der Nachbarschaft. Böiger Wind drückte die schwarze Rauchwolke über die Düne in Richtung Stadt. Einige Bewohner wurden vorsorglich vom Rettungsdienst begutachtet, es gab aber keine Verletzten.

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Trotz des Großeinsatzes der drei Insel-Feuerwehren gilt das Gebäude als Totalverlust. Die Kriminalpolizei versucht jetzt, die Brandursache zu ermitteln.

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