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Unfall in der Biogasanlage - was ist beim Feuerwehreinsatz zu beachten?
Diverse Sachschäden gemeldet

Sturmtief Goran sorgt für Feuerwehreinsätze

Bremen – Sturmtief Goran war am Donnerstagvormittag vor allem im Norden und Westen Deutschlands zu spüren. Während auf dem Brocken (1.134 Meter Höhe) volle Orkanböen zu messen waren, gab es im Flachland, vor allem im Nordwesten, Böen mit um die 100 km/h. Die Folge: diverse Feuerwehreinsätze – schwere Schäden wurden bislang jedoch nicht gemeldet.

Für den Donnerstagabend erwarteten Meteorlogen im Westen und Südwesten erneut Böen zwischen 70-90 km/h – in exponierten Lagen auch etwas darüber. 

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Eine Übersicht der bis zum frühen Abend gemeldeten Schäden und Einsätze:

Die Feuerwehr Hückelhoven (NW) meldete drei Einsätze: Ein Baum stürzte in eine Freileitung und riss diese nieder. Einem umstürzenden Baum auf der Bundesstraße 57 konnte ein Lkw-Fahrer zwar noch ausweichen, das Fahrzeug landete dabei jedoch in einem Graben. Ein weiterer Einsatz galt einem teilweise abgedeckten Wohnhausdach, welches gesichert werden musste.

Einige leicht beschädigte Pkw, entwurzelte Bäume, herabfallende Äste und umgewehte Baustellenabsperrungen meldet die Polizei Karlsruhe (BW). Außerdem wurde das Dach eines Hauses auf ungefähr zehn Quadratmetern abgedeckt.

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Die Feuerwehr Schermbeck (NW) berichtete von zwei umgestürzten Bäumen, die Fahrbahnen blockierten und geräumt werden mussten.

Sturmschaden in Schermbeck. (Bild: FF Schermbeck)

Die Freiwillige Feuerwehr Herdecke (NW) rückte zu sieben Einsätzen am Morgen aus. Teilweise gingen mehrere Einsatzmeldungen gleichzeitig ein. Der Einsatzführungsdienst ließ die Feuerwache fest besetzen. Schnell waren alle vier Löschfahrzeuge wegen umgestürzter Bäume und abgerissener Äste im Stadtgebiet unterwegs.

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Gegen die Krone eines vom Sturm entwurzelten Baums fuhr eine Autofahrerin in Groß-Reken (NW). Die 20-jährige Fahrerin erlitt dabei leichte Verletzungen. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 2.500 Euro. Gefahrenstellen ergaben sich aus dem Wettergeschehen auch an anderen Stellen im Kreis Borken. Polizei und Feuerwehr mussten sich an vielen Punkten darum kümmern, dass Fahrbahnen von umgestürzten Bäumen geräumt wurden. Darüber hinaus gab es auch einige umgefallene Bauzäune. In Ahaus hatte der Sturm einen Anhänger auf eine Straße geschoben.

In Haxtum (NI) war ein Trampolin aus dem Garten auf die angrenzende Straße katapultiert worden. Die Polizei sicherte die Gefahrenstelle bis zum Eintreffen der Feuerwehr ab. Innerhalb weniger Minuten war nach Angaben der Feuerwehr die Gefahrenstelle beseitigt und der Straßenverkehr konnte wieder freigegeben werden.

Die Einsatzkräfte im Emsland und der Grafschaft Bentheim (NI) mussten am Donnerstag zwischen 6 und 9 Uhr zu insgesamt 28 sturmbedingten Einsätzen ausrücken. “Im kompletten Inspektionsbereich stürzten Bäume sowie abgebrochene Äste auf die Straßen, Zäune und Baustellenabsperrungen fielen um”, meldete die Polizei. Außerdem kam es zu neun Unfällen. So prallten gleich zwei Fahrzeuge kurz hintereinander gegen einen umgestürzten Baum. Die 27- und 31-jährigen Fahrzeugführer blieben unverletzt. In Groß Berßen wurde ein Bus während einer Leerfahrt von einer Sturmböe erfasst. Der Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle über das Fahrzeug und kam nach links von der Straße ab und landete in einem Graben.

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Die Polizei und Feuerwehr im Kreis Steinfurt ist in der Zeit von Mitternacht bis 9.45 Uhr zu mehr als 20 Einsätzen wegen des Sturms gerufen worden. In den meisten Fällen lagen dicke Äste oder Bäume auf den Straßen. Außerdem flogen Teile einer Holzhütte vom Gelände eines Baumarktes auf eine Straße.

Im Märkischen Kreis kam es bis zum Morgen zu 23 wetterbedingte Einsätze. In fast allen Orten legten sich Bäume über Straßen oder kippten gegen ein Haus oder wehten unterschiedliche Gegenstände weg. Es blieb weitgehend bei geringen Sachschäden.

Kurz, aber intensiv wütete am Donnerstagmorgen der Sturm auch im Kreis Coesfeld. 15 Einsätze verzeichnete die Polizei in nur eineinhalb Stunden. Zwischen 6.30 Uhr und 8 Uhr meldeten die Anrufer kreisweit umgestürzte Bäume und umgewehte Schilder.

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Die Polizei im Kreis Wesel notierte von 3.30 Uhr bis 9 Uhr 24 Einsätze. In Voerde wurde eine Telefonleitung beschädigt. Außerdem fuhr ein Auto gegen einen Baum, der auf einer Fahrbahn lag. Verletzt wurde niemand. Mehrfach fielen Dachziegel von Gebäuden sowie Bäume auf Straßen.

Durch Sturm Goran verursachter Schaden an der Giebelwand in Hückelhoven. (Bild: FF Hückelhoven)
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