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Im eDossier erläutern wir die Brandgefahren durch Wärmedämmungs-Material und geben Hintergrundwissen für den Einsatz.
Ein Mann lebensgefährlich verletzt

Explosion zerstört Haus in Hamburg

Update: 31. Mai 2021, 18 Uhr

Hamburg-Barmbek – Eine heftige Explosion hat am frühen Montagmorgen ein Haus im Hamburger Stadtteil Barmbek schwer beschädigt. Mehrere Geschosse sind teilweise eingestürzt. Die Feuerwehr Hamburg konnte einen Mann mit lebensgefährlichen Brandverletzungen retten. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht in dem er im Verlauf des Tages starb.

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Nach einer Gasexplosion im Hamburger Stadtteil Barmbek haben Einsatzkräfte einen lebensgefährlich verletzten Mann gerettet und versorgen ihn auf dem Bürgersteig vor dem Gebäude. (Bild: Lars Ebner)

Laut der Polizei ereignete sich die Explosion in dem Wohn- und Bürogebäude gegen 4.30 Uhr. Anwohner hörten einen lauten Knall und verspürten eine Druckwelle. Teile des Gebäudes brachen ein, die Fassade auf der Rückseite sowie Fenster stürzten in die Tiefe. An mehreren Stellen brach Feuer aus. Über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten an. Unter anderem wurde auch von der Teleskopmastbühne (TMB) 53 aus gelöscht. Die an diese Stelle sechsspurige Hamburger Straße, an der das Gebäude in zweiter Reihe steht, musste komplett gesperrt werden. Außerdem stellte die Hamburger Hochbahn den Verkehr auf der Linie U3 ein. Sie verläuft direkt hinter dem betroffenen Gebäude.

Die Explosion hat an dem Haus mehrere Stockwerke teilweise zum Einsturz gebracht. Trümmerteile der Fassade und des Dachs sind herabgestürzt. (Bild: Lars Ebner)

Am Mittag hatte ein Spürhund zunächst in den Trümmern des Gebäudes angeschlagen. Mit einem zweiten Hund wurde die Suche überprüft. Weitere Personen konnte die Feuerwehr in dem Gebäude aber nicht mehr finden. Was die Explosion ausgelöst haben könnte, ist derzeit noch unklar. Laut Aussage der Polizei besitzt das Gebäude keinen Gasanschluss. Die Ermittlungen laufen.

Zweiter Großeinsatz: Feuer auf Schiff

Zu einem zweiten Einsatz wurde die Feuerwehr Hamburg nur wenige Stunden später zur Norderwerft gerufen. Dort hatten sich bei Schweißarbeiten auf dem Einsatzgruppenversorger “Frankfurt am Main” Betriebsstoffe sowie Farbreste entzündet. Das Feuer sorgte für eine massive Rauchentwicklung, der Qualm breitete sich durch die aufgrund der Baumaßnahmen geöffneten Schotten quer durch das Schiff aus. Verletzt wurde niemand alle Soldaten und Werftarbeiter konnten das Marineschiff rechtzeitig verlassen.

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Reportage über die Flughafenfeuerwehr der Millionenstadt Hamburg.

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