Intensivtransportfahrzeug gerammt

Beatmeter Corona-Patient muss umgelagert werden

Hof (BY) – Auf offener Straße musste in Hof am Wochenende ein Corona-Patient mitsamt Bett und Beatmungsgerät in den Gerätewagen Logistik der Feuerwehr umgeladen werden. Ein Pkw hatte zuvor den Intensivtransporter des Bayerischen Roten Kreuzes gerammt, mit dem der Mann von der Hofer Sana-Klinik in ein anderes Krankenhaus verlegt werden sollte. Das Rettungsfahrzeug wurde dabei so schwer beschädigt, dass es die Fahrt nicht fortsetzen konnte. 

Auf offener Straße muss der Patient eines Intensivtransportwagens in Hof nach einem Unfall in einen GW-Logistik der Feuerwehr umgeladen werden. Foto: NEWS5/Fricke

Der Intensivtransportwagen (ITW)  des Rettungsdienstes aus Erlangen war mit Blaulicht auf der Ernst-Reuter-Straße in Hof unterwegs. Eine Pkw-Fahrerin erkannte das Rettungsfahrzeug zu spät und stieß mit diesem zusammen. Im Intensivtransportwagen wurde zu diesem Zeitpunkt ein Corona-Patient transportiert, der beatmet werden musste. Problematisch war, dass es in Bayern nur sechs derartige Fahrzeuge gibt. Ein normaler Rettungswagen kann einen beatmeten Patienten in einem Krankenhausbett nicht transportieren. 

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Die Leitstelle schickte schließlich einen Gerätewagen Logistik der Feuerwehr, in dem der Patient zurück ins Klinikum Hof gebracht werden konnte. Dazu mussten die in voller Schutzausrüstung eingekleideten Rettungskräfte den Patienten auf offener Straße aus dem Transportwagen in den GW-L umladen. “Wir gingen alle in Vollschutzkleidung vor. Somit war die Sicherheit gewährleistet”, erklärte David Döbereiner, der Einsatzleiter Rettungsdienst.

Die Fahrerin des Pkw verletzte sich bei dem Zusammenstoß nur leicht. Der Schaden an den beiden Fahrzeugen wird auf einige Tausend Euro geschätzt. Der Corona-Patient kam zuerst einmal zurück in die Sana-Klinik. Von dort ist er dann später mit einem ITW aus Würzburg doch noch verlegt worden, heißt es. 

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