Berlin – Zum Jahresbeginn 2026 hat die DRF Luftrettung den Betrieb des Rettungshubschraubers „Christoph 31“ übernommen. Der Wechsel erfolgte ohne Unterbrechung im Dienstbetrieb. Bereits am Neujahrsmorgen startete die Besatzung zu ihrem ersten Einsatzflug unter neuem Betreiber.
Mit dem Jahreswechsel wird der RTH „Christoph 31“ in Berlin nun von der DRF Luftrettung betrieben. Foto: DRF
Mit dem 1. Januar 2026 hat die DRF Luftrettung offiziell den Betrieb des in Berlin-Steglitz stationierten Rettungshubschraubers (RTH) „Christoph 31“ übernommen. Die Einsatzbereitschaft wurde nahtlos aufrechterhalten, wie die Leitstelle der Berliner Feuerwehr mitteilte. Der Hubschrauber hob am frühen Morgen des Neujahrstages zu seinem ersten Einsatzflug unter neuer Verantwortung ab. Zuvor hatte ab 1987 fast vier Jahrzehnte lang der ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) „Christoph 31“ betrieben.
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Einsatzgebiet, Einsatzauftrag und Dienstzeiten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang bleiben unverändert. „Christoph 31“ ist weiterhin auf dem Gelände der Charité Campus Benjamin Franklin stationiert. Die Alarmierung und Einsatzkoordination erfolgen wie bisher über die Leitstelle der Berliner Feuerwehr.
Im Rahmen des Betreiberwechsels stellt die DRF Luftrettung künftig das fliegerische Personal, bestehend aus Piloten und HEMS Technical Crew Members. Die notärztliche Besetzung übernimmt weiterhin die Charité – Universitätsmedizin Berlin. Damit bleibt das bewährte Konzept der gemeinsamen Verantwortung von Feuerwehr, Klinik und Luftrettung bestehen.
Der Betreiberwechsel ist Teil eines Vergabeverfahrens, das auch technische Modernisierungen vorsieht. „Christoph 31“ ist nun mit einem Hubschrauber des Typs H135 im Einsatz, der aktuellen Anforderungen der Luftrettung entspricht. Zudem wurden sowohl die Qualifikationen des fliegenden Personals erweitert als auch die medizinische und einsatztaktische Ausstattung modernisiert.
So verfügen alle drei in Berlin eingesetzten Luftrettungsmittel künftig über mobile Blutgasanalysegeräte. Außerdem wurde zusätzliche Ausrüstung integriert, die vor allem bei Wasserrettungseinsätzen wertvolle Unterstützung bieten soll.
Christoph 31 bleibt damit ein zentraler Bestandteil der integrierten Notfallversorgung in Berlin und Umgebung, berichtet die Berliner Feuerwehr. Auch unter neuem Betreiber trägt der RTH entscheidend dazu bei, Patientinnen und Patienten schnell und qualifiziert zu versorgen.