DLAK 23/12 | Mercedes Atego 1630 F/Rosenbauer

1.000. DLAK 23/12 XS geht an die BF Karlsruhe

Karlsruhe (BW) – 1.000 Drehleitern vom Typ L32A-XS hat die Firma Rosenbauer an ihrem Hubrettungs-Kompetenzzentrum in Karlsruhe jetzt gebaut. Das Fahrzeug mit der Jubiläumsnummer musste zur Übergabe nicht weit fahren: Die DLAK 23/12 ging an die BF Karlsruhe. Sie besitzt eine umfangreiche Zusatzausstattung.

Die 1.000. L32A-XS von Rosenbauer blieb in Karlsruhe. Sie ging auf einem Mercedes Atego 1630 F an die Berufsfeuerwehr. (Bild: Rosenbauer)

Auf der Hauptfeuerwache erfolgte die Übergabe der Jubiläums-Drehleiter. Damit sind im Fuhrpark der Feuerwehr drei L32A-XS vorhanden: zwei bei der Berufsfeuerwehr, eine bei einer Freiwilligen Feuerwehr. Bereits seit 10 Jahren fertigt das Karlsruher Werk die Hubrettungsfahrzeuge mit der XS-Technologie (siehe dazu auch Feuerwehr-Magazin Ausgabe 11). Die Buchstaben stehen für „extra small“ und damit für den neigbaren Korbarm mit einer Länge von 4,35 beziehungsweise 4,65 Metern und einem nach innen versetzten Drehpunkt, wodurch dieser „früher“ als bei einer konventionellen Gelenkdrehleiter abwinkelt.

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So kann der Maschinist den Mindestabstand zum Anleiterobjekt verringern, kommt besser an die unteren Stockwerke heran und kann den Korb stufenlos entlang der Fassade nach oben fahren. Damit können auch enge Straßen genutzt werden und mehr Anleiterpunkte erreicht werden, ohne das Hubrettungsfahrzeug neu positionieren zu müssen. Auch das Absetzen des Korbes ist bei einer DLAK XS auf sehr engem Raum (2,5 Meter vor dem Fahrerhaus) möglich. Vorteile ergeben sich zudem im Unterflureinsatz, weil mit abgewinkeltem Korbarm Punkte erreicht werden, ohne dafür das gesamte Fahrzeug schräg stellen zu müssen.

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Als Rettungskorb kam ein HR-500 MF mit 500 Kilogramm Nutzlast zum Einsatz. (Bild: Rosenbauer)

DLAK für Karlsruhe mit 500-Kilogramm-Korb

An die BF Karlsruhe ging eine DLAK auf Mercedes Atego 1630 F mit fünfteiligem Leitersatz sowie einem 4,34 Meter langem neigbaren Korbarm. Ihr Hubrettungssatz erreicht eine Arbeitshöhe von 32 Metern. An seinem Ende ist ein Rettungskorb vom Typ HR-500 MF mit einer Nutzlast von 500 Kilogramm montiert. Abmessungen des Fahrgestells: 10 Meter lang, 2,5 Meter breit und 3,25 Meter hoch. Zulässige Gesamtmasse: 16 Tonnen.

Folgende Sonderausstattung orderte die Feuerwehr Karlsruhe zusätzlich: Safestep (Aufstiegsbeleuchtung am Podium), Safesky (Flutlichtstrahler an der Leiterauflage zur Ausleuchtung des Raums oberhalb des Hubrettungssatzes), sechs Lastösen (4. Leiterteil, Gelenk Korbarm, Spitze Korbarm), zwei Anschlagpunkte am Drehgestell, ARF (Automatische Rückholfunktion), TMS (Target Memory System), VRS (Vertikales Rettungssystem), Hochleistungs-LED im Korbboden sowie links und rechts am Korb, Kameras am Korbarm, an der Korbfront sowie unterhalb des Rettungskorbes.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Gigantisch wie die Physik ausgereizt wird.
    Respekt

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