Tipps zum richtigen Vorgehen bei der Tierrettung

Katze auf Baum, Pferd in Morast, Kuh in Güllegrube und Schlange in Wohnung – die Liste der Alarmierungsstichworte ließe sich endlos weiterführen. Aber wann ist die Feuerwehr verpflichtet zu helfen und wann handelt es sich um einen Gefallen für die Tierbesitzer. Hier sind einige Tipps zum Vorgehen:

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Ein Rauhaardackel ist nach 24 Stunden aus einem Kanalrohr gerettet, nachdem ein Minibagger 1,5 Meter tief gebaggert hatte. Foto: CAP/B. Herrmann

Die rechtlichen Grundlagen bei einer Tierrettung sind die eine Seite. Doch wie sieht es mit der öffentlichen Wahrnehmung der Handlungen der Feuerwehr aus? Ein Bürger bittet diese um Hilfe und sie kommt einfach nicht. Schlecht. Es empfiehlt sich deshalb, bei freien Kapazitäten eine Führungskraft in einem Kommandowagen zur Lageerkundung zu entsenden.

Im persönlichen Gespräch vor Ort kann der besorgte Bürger vermutlich beruhigt oder es können eventuell weitere erforderliche Schritte eingeleitet werden. Der Betroffene wird so in seiner Not nicht alleine gelassen und gut betreut. Gerade in ländlichen Regionen wird das von der Feuerwehr erwartet.

Beispiel für eine außergewöhnliche Tierrettung

In der Juni-Ausgabe des Feuerwehr-Magazins könnt Ihr einen fünfseitigen Einsatzbericht über die Rettung eines Dackels lesen, der die Feuerwehr 24 Stunden an der Nase herumgeführt hat.

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Seit dem 1. August 2002 ist der Tierschutz in Artikel 20a des Grundgesetzes (GG) festgeschrieben. Auch in den Landesverfassungen ist das ausdrücklich geregelt. Das bedeutet, es gehört zu den Staatszielen, Tiere zu schützen. Und die Feuerwehren sind als Teil der Exekutive Teil des Staates. Es würde den Rahmen sprengen, jedes der 16 Landesgesetze (meist Brandschutz- oder Feuerwehrgesetze) einzeln darzustellen und zu erläutern, ob und in welchem Umfang die Rettung von Tieren zu den Pflichtaufgaben der Feuerwehren gehört.

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Wann ist eine Tierrettung ein Einsatz für die Feuerwehr und wann muss der Besitzer oder Halter des Tieres für die Kosten des Einsatzes aufkommen?

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Letztlich spielt das auch erst eine Rolle bei der Frage, wer denn nun die Kosten des Einsatzes zu tragen hat: Die Gemeinde, weil die Feuerwehr das Tier retten musste, oder der Tierhalter, weil die Feuerwehr freiwillig Hilfe geleistet hat? Vor allem ist diese Frage für den Tierhalter beziehungsweise dessen Versicherung interessant. Wenn Ihr mehr zu gesetzlichen Regelungen und Zuständigkeiten bei der Tierrettung wissen wollt, könnt Ihr Euch einfach das eDossier in unserem Feuerwehr-Magazin Shop runterladen. [568]

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