Produkt: Sonderheft: Richtiges Vorgehen bei der Wasserrettung
Sonderheft: Richtiges Vorgehen bei der Wasserrettung
Alles, was Feuerwehrkräfte zum richtigen Vorgehen bei der Wasserrettung wissen müssen – dieses 116 Seiten starke Sonderheft liefert Dir Antworten!
Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

Die Seenotretter

Bremen – Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sichern die deutschen Küsten von Nord- und Ostsee mit rund 60 Seenotkreuzern (SK) und Seenotrettungsbooten (SRB) ab. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Sie ist keine staatliche Einrichtung. Seenotretter und Feuerwehr haben außer der Menschenrettung eine weitere wesentliche Gemeinsamkeit: Der überwiegende Teil aller Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Hier findet Ihr die wichtigsten Infos über die Seenotretter sowie eine aktuelle Liste der gesamten DGzRS-Flotte inklusive technischer Daten.

Rund 180 Hauptamtliche und etwa 800 Ehrenamtliche an 55 Stationen sind rund um die Uhr in Bereitschaft, um Menschen an den deutschen Küsten aus Seenot zu retten. Alarmiert und koordiniert werden die Einheiten von den Disponenten der Seenotleitung in Bremen (kurz MRCC: Maritime Rescue Coordination Centre). Sie funktioniert im Prinzip wie eine Leitstelle der Feuerwehr. Besetzt ist sie mit erfahrenen Nautikern und Funkern.

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Alle Stationen an der Nordsee: Borkum, Juist, Norderney, Norddeich, Baltrum, Langeoog, Neuharlingersiel, Wangerooge, Horumersiel, Hooksiel, Wilhelmshaven, Fedderwardersiel, Deutsche Bucht/Helgoland, Bremerhaven, Cuxhaven, Brunsbüttel, Büsum, Eiderdamm, Nordstrand, Amrum, Hörnum und List.

Alle Stationen der Ostsee: Langballigau, Gelting, Schleswig, Maasholm, Olpenitz, Damp, Eckernförde, Schilksee, Laboe, Lipp/Weißenhaus, Heiligenhafen, Puttgarden, Fehmarn/Großenbrode, Grömitz, Neustadt in Holstein, Trainingszentrum Neustadt in Holstein, Travemünde, Timmendorf/Poel, Kühlungsborn, Warnemünde, Wustrow, Darßer Ort, Prerow/Wieck, Zingst, Vitte/Hiddensee, Breege, Glowe, Sassnitz, Lauterbach, Stralsund, Freest, Greifswalder Oie, Zinnowitz und Ueckermünde.

Die DGzRS-Flotte

Während die SK (ab 20 Meter Länge) überwiegend mit hauptamtlichen Seenotrettern 24 Stunden lang besetzt sind, rücken mit den SRB (7 Meter bis 10,1 Meter Länge) Ehrenamtliche aus. Eine Besonderheit der Seenotkreuzer sind die so genannten Tochterboote (TB) beziehungsweise Arbeitsboote, die am Heck in einer Wanne aufgeslippt mitgeführt werden. Mit diesen Tochterbooten können die Seenotretter Personen nahezu in Höhe der Wasserlinie an Bord nehmen. Anschließend fährt das Tochterboot zurück in die Heckwanne des Kreuzers, auf dem die Besatzung die Geretteten medizinisch versorgen können und an Land bringen.

Durchschnittlich 30 Jahre lang sind die Rettungseinheiten der DGzRS auf Nord- und Ostsee im Einsatz. Rein rechnerisch ergibt sich daraus der Bedarf, jährlich durchschnittlich zwei Neue in Dienst zu stellen. Nach der Wiedervereinigung 1990 standen die Seenotretter vor einer historischen Aufgabe: Es galt, die veraltete Technik in Mecklenburg-Vorpommern schnell zu modernisieren. Dies gelang innerhalb von nur 4 Jahren, nicht zuletzt dank der Unterstützung treuer Förderer der Seenotretter.

Bis auf wenige Ausnahmen bleiben die Namen neuer Einheiten bis zur Schiffstaufe geheim. Alle Kreuzer und Boote sind durchnummeriert und heißen bis zur Einweihung beispielsweise SK 10 beziehungsweise SRB 20. Die Seenotkreuzer gibt es derzeit in sieben (technisch) unterschiedlichen Klassen, SRB in vier. Die historischen Schiffs- und Bootsklassen findet Ihr unten.

46-Meter-Seenotkreuzer

Der Seenotkreuzer “Hermann Marwede” (SK 29) ist der einzige der 46-Meter-Klasse. Er wurde 2003 für die Station Helgoland gebaut. Die Länge beträgt 46 Meter, die Breite 10,66 Meter, der Tiefgang 2,8 Meter und die Verdrängung 404 Tonnen. Die “Hermann Marwede” erreicht eine Geschwindigkeit von 25 Knoten (46,3 km/h). Drei Propeller werden mit 2.775 PS, 3.700 PS und 2.775 PS starken Motoren angetrieben (gesamt 9.250 PS). Zwei Bugstrahl-Anlagen leisten jeweils 142 PS.

Seenotretter
Die “Hermann Marwede” auf dem Weg von Cuxhaven zu ihrer Station auf Helgoland. Foto: Sven Buchenau

36,5-Meter-Seenotkreuzer

Seenotkreuzer “Harro Koebke” (SK 32) ist der einzige dieser Klasse. Er wurde 2012 für die Station Sassnitz gebaut. Technische Daten: Länge: 36,45 Meter, Breite: 8,2 Meter, Tiefgang: 2,7 Meter, Verdrängung: 220 Tonnen, Geschwindigkeit: 25 Knoten (46,3 km/h), drei Propeller mit 1.578 PS + 3.352 PS + 1.578 PS = 6.508 PS.

Seenotretter
Der einzige Vertreter der 36,5-Meter-Klasse ist SRK “Harro Koebke”. Foto: Die Seenotretter – DGzRS (Bild: Die Seenotretter – DGzRS)

28-Meter-Seenotkreuzer

Bisher sind vier Einheiten dieser Klasse gebaut und in Dienst gestellt worden. Technische Daten: 27,9 Meter lang, 6,2 Meter breit, 1,95 Meter tief, 120 Tonnen Verdrängung, Geschwindigkeit: 24 Knoten (44,448 km/h), Leistung: zwei Propeller mit 1.958 PS = 3.916 PS).

“Anneliese Kramer” (2017, SK 37), Station Cuxhaven

Seenotretter
Seenotrettungskreuzer “Anneliese Kramer”. Foto: Sven Buchenau

“Berlin” (2016, SK 36), Station Laboe
“Ernst Meier-Hedde” (2015, SK 35), Station Amrum

 

“Hamburg” (2020, SK 40), Station Borkum. SK 40 hat seinen endgültigen Namen “Hamburg” noch nicht erhalten. Die Taufe sollte am 19. April an der Elbphilharmonie in Hamburg stattfinden. Schiffstaufe sowie das dazugehörige Konzert in der Elbphilharmonie hat die DGzRS wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Die Feuerwehr auf Borkum hat SK 40 im Hafen empfangen.

 

27,5-Meter-Seenotkreuzer

Zwei SK dieser Klasse sind noch im Einsatz. Die älteren Einheiten waren noch mit der alten Bezeichnung Küstenrettungsschiff (KRS) in Dienst gestellt worden. Technische Daten: Länge: 27,5 Meter, Breite: 6,53 Meter, Tiefgang: 2,1 Meter, Verdrängung: 103 Tonnen, Geschwindigkeit: 23 Knoten (42,596 mk/h), Leistung: drei Propeller mit 781 PS + 1.632 PS + 781 PS = 3.194 PS.

“Alfried Krupp” (1988, KRS 18), Station Borkum, 2020 außer Dienst gestellt und verkauft
“Arkona” (1992, SK 23), Station Warnemünde
“Berlin” (1985, KRS 14), Station Laboe, 2017 außer Dienst gestellt
“Bremen” (1993, SK 24), Station Fehmarn/Großenbrode
“Hermann Helms” (1985, KRS 15), Station Cuxhaven, 2017 außer Dienst gestellt
“Vormann Steffens” (1989, KRS 19), Stationen Wilhelmshaven und Hooksiel, 2017 ausgemustert, anschließend zum Feuerlöschboot umgebaut.

>>Aus Seenotkreuzer wird Feuerlöschboot<<

Seenotretter
Die “Vormann Steffen” ist ein Vertreter der 27,5-Meter-Klasse. Sie ist mittlerweile nicht mehr für die DGzRS, sondern als Löschboot für die Feuerwehr Rostock im Einsatz. Foto: Michael Rüffer (Bild: michaelrueffer.de)

23,3-Meter-Seenotkreuzer

Nur noch ein SK dieser Klasse ist im Einsatz. Alle jemals gebauten Kreuzer sind noch unter der alten Bezeichnung KRS in Dienst gestellt worden. Technische Daten: Länge: 23,3 Meter, Breite: 5,5 Meter, Tiefgang: 2 Meter, Verdrängung: 66 Tonnen, Geschwindigkeit: 20 Knoten (37,04 km/h), Leistung: zwei Propeller mit je 972 PS = 1.944 PS.

“Fritz Behrens” (1981, KRS 13), Stationen Büsum und Greifswalder Oie, 2009 ausgemustert
“Hannes Glogner” (1991, KRS 22), Station Langeoog, 2018 außer Dienst gestellt
“Minden” (1985, KRS 16), Stationen Wilhelmshaven und List, 2013 außer Dienst gestellt
“Nis Randers” (1990, KRS 20), ohne feste Station, 2020 außer Dienst gestellt, verkauft und im Juni 2020 nach Kroatien verschifft.

“Vormann Jantzen” (1990, KRS 21), ohne feste Station
“Vormann Leiss” (1985, KRS 17), Stationen Bremerhaven, Nordstrand und Amrum, 2015 ausgemustert

23,1-Meter-Seenotkreuzer

Aktuell sind alle vier Einheiten dieser Klasse im Einsatz. Technische Daten: 23,1 Meter lang, 6 Meter breit, 1,6 Meter tief, Verdrängung: 80 Tonnen, Geschwindigkeit: 23 Knoten (42,596 km/h), Leistung: zwei Propeller mit je 1.350 PS = 2.700 PS.

“Bernhard Gruben” (1997, SK 28), Station Hooksiel
“Hans Hackmack” (1996, SK 26), Station Grömitz
“Hermann Rudolf Meyer” (1996, SK 25), Station Bremerhaven

Seenotretter
Die “Hermann-Rudolf-Meyer” von der Station Bremerhaven ist ein Vertreter der 23,1-Meter-Klasse. Foto: Sven Buchenau

“Theo Fischer” (1997, SK 27), Station Darßer Ort

20-Meter-Seenotkreuzer

Alle sechs dieser kleinsten SK-Klasse sind derzeit im Einsatz. Technische Daten: Länge: 19,9 Meter, Breite: 5,05 Meter, Tiefgang: 1,3 Meter, Verdrängung: 38 Tonnen, Geschwindigkeit: 22 Knoten (40,744 km/h), Leistung: ein Propeller mit 1.630 PS.

“Berthold Beitz” (2017, SK 38), Station Greifswalder Oie
“Eiswette” (2009, SK 30), Station Nordstrand
“Eugen” (2009, SK 31), Station Norderney
“Fritz Knack” (2018, SK 39), Station Olpenitz
“Pidder Lüng” (2013, SK 34), Station List

Seenotretter
Zur 20-Meter-Klasse gehört “Pidder Lüng”. Foto: Die Seenotrettre – DGzRS / Felix Kersten

“Theodor Storm” (2011, SK 33), Station Büsum

9,5-/10,1-Meter-Seenotrettungsboote

Alle 31 gebauten SRB dieser Klasse sind im Einsatz. Technische Daten: 9,41/10,1 Meter lang, 3,61 Meter breit, 0,96 Meter tief, Verdrängung: 7 Tonnen, Geschwindigkeit: 18 Knoten (33,336 km/h), Leistung: ein Propeller mit 320 PS.

“Casper Otten” (2001, SRB 56), Station Lauterbach

Seenotretter
SRB “Casper Otten” gehört zur aktuellen 9,5/10,1-Meter-Klasse. Foto: Die Seenotretter – DGzRS/Martin Stöver

“Eckernförde” (2004, SRB 59), Station Eckernförde
“Emil Zimmermann” (2000, SRB 53), Station Fedderwardersiel, bis 2020 in Puttgarden
“Elli Hoffmann-Röser” (2004, SRB 60), Station Baltrum
“Fritz Thieme” (2018, SRB 68), Station Wangerooge
“Gerhard Elsner” (2019, SRB 73), Station Schilksee
“Gillis GullBransson” (1999, SRB 48), Station Brunsbüttel
“Hans Dittmer” (2017, SRB 66), Station Juist
“Hans Ingwersen” (2000, SRB 52), Station Travemünde
“Heiligenhafen” (2000, SRB 55), Station Heiligenhafen
“Heinz Orth” (1999, SRB 50), Station Freest
“Henrich Wuppesahl” (2015, SRB 65), Station Neustadt
“Hertha Jeep” (1999, SRB 51), Station Stralsund
“Horst Heiner Kneten” (2006, SRB 62), Station Hörnum
“Konrad Otto” (2006, SRB 64), Station Kühlungsborn
“Kurt Hoffmann” (2005, SRB 61), Station Glowe
“Mervi” (2018, SRB 72), Trainingszentrum Neustadt
“Nausikaa” (2006, SRB 63), Station Vitte/Hiddensee
“Neuharlingersiel” (2000, SRB 54), Station Neuharlingersiel
“Nimanoa” (2017, SRB 69), Station Damp
“Paul Neisse” (2003, SRB 58), Station Eiderdamm
“Peter Habig”
(2019, SRB 74), Station Wilhelmshaven
“Romy Frank” (2020, SRB 77), Station Puttgarden
“Secretarius” (2017, SRB 67), Station Langeoog
“Ursula Dettmann” (2018, SRB 71), Station Gelting
“Walter Rose” (2003, TB 32), 2003 – 2012 Tochterboot der “Hermann Marwede”, Trainingszentrum Neustadt
“Werner Kuntze” (1999, SRB 49), Station Langballigau
“Wilma Sikorski” (1999, SRB 47), Station Norddeich
“Wolfgang Wiese” (2018, SRB 70), Station Timmendorf/Poel
“Wolfgang Paul Lorenz” (2019, SRB 75), Station Horumersiel
“Woltera” (2002, SRB 57), Station Lippe/Weißenhaus

8,9-Meter-Seenotrettungsboote

Bei diesen Booten handelt es sich um die jüngste Klasse in der gesamten DGzRS-Flotte. Bisher sind erst zwei dieser SRB in Dienst gestellt worden. Technische Daten: Länge: 8,9 Meter, Breite: 3,1 Meter, Tiefgang: 0,88 Meter, Verdrängung/Leergewicht: 3,2 Tonnen, Geschwindigkeit: 38 Knoten (70,376 km/h), Leistung: 2 x 200 PS.

“Hellmut Manthey” (2018, SRB 76), Station Maasholm

 

“Manfred Hessdörfer” (2019, SRB 79), Station Breege

8,5-Meter-Seenotrettungsboote

Aktuell sind noch vier SRB dieser Klasse im Einsatz. Technische Daten: Länge: 8,52/8,28 Meter, Breite: 3,1 Meter, Tiefgang: 0,95/0,85 Meter, Verdrängung: 5,5/4,6 Tonnen, 18 Knoten (33,336 km/h), Leistung: ein Propeller mit 220 PS.

“Asmus Bremer” (1987, KRST 29), Station Kiel-Schilksee, 2012 außer Dienst gestellt
“Cassen Knigge” (1993, SRB 36), Station Norddeich, 2017 außer Dienst gestellt
“Crempe” (1994, SRB 43), Stationen Neustadt und als Reserveboot, 2018 außer Dienst gestellt
“Baltrum” (1994, SRB 44), Stationen Baltrum und Horumersiel, 2019 außer Dienst gestellt
“Bottsand” (1994, SRB 45), Station Laboe, 2014 außer Dienst gestellt
“Dornbusch” (1993, SRB 35), Stationen Vitte und Breege, 2019 ausgemustert
“Franz Stapelfeldt” (1990, KRST 31), Stationen Puttgarden, Maasholm, Reserveboot und Kiel-Schilksee, 2015 ausgemustert
“Gerhard ten Doornkaat” (1992, SRB 33), Station Ueckermünde
“Günther Schöps” (1992, SRB 32), Station Timmendorf, 2018 ausgemustert
“Hellmut Manthey” (1993, SRB 40), Station Lippe, 2018 außer Dienst gestellt
“Hermann Onken” (1993, SRB 41), Station Fedderwardersiel, 2020 außer Dienst gestellt
“Jens Füerschipp” (1993, SRB 42), Station Gelting, 2018 außer Dienst gestellt
“Karl von Well” (1992, SRB 34), Station Damp, 2017 außer Dienst gestellt 
“Marie Luise Rendte” (1988, KRST 30), Stationen Brunsbüttel, Ueckermünde und  Kiel-Schilksee, 2012 ausgemustert
“Otto Behr” (1993, SRB 39), Station Zinnowitz
“Putbus” (1993, SRB 37), Station Lauterbach, 2017 außer Dienst gestellt
“Stralsund” (1994, SRB 46), Station Prerow/Wieck
“Walter Merz” (1993, SRB 38), Station Schleswig

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7-Meter-Seenotrettungsboote

Aktuell sind noch drei SRB dieser Klasse im Einsatz. Die Besonderheit an ihnen ist, dass die Boote am Strand per Trecker vom Trailer ins Wasser gelassen werden. Diese Technik ist nötig, wenn die DGzRS-Station über keinen Liegeplatz im Hafen verfügt oder es keinen Hafen im Ort gibt. Technische Daten: 7 Meter lang, 2,5 Meter breit, 0,5 Meter tief, Verdrängung: 3,5 Tonnen, Geschwindigkeit: 22 Knoten (40,744 km/h), 295 PS (auf Hamilton-Jet).

“Barsch” (1993, SRB-T 3), Station Wustrow

Seenotretter
Das 7 Meter lange SRB “Barsch” wurde 1993 gebaut. Foto: Die Seenotretter – DGzRS/Alexander Krüger

“Hecht” (1993, SRB-T 1), Station Zinnowitz

“Wuppertal ex Butt” (1993, SRB-T 4), Stationen Kühlungsborn, Zinnowitz und Maasholm, 2018 ausgemustert
“Zander” (1993, SRB-T 2), Station Zingst

Mehr zu den Seenotrettern:

32-Zentimeter-Klasse (Sammelschiffchen)

Bremen – Seit dem Umzug der Redaktion des Feuerwehr-Magazins direkt an die Weser im November 2015 sind die Seenotretter praktisch unsere Nachbarn. Wenige hundert Meter flussaufwärts liegt die Seenotleitung der DGzRS. Seit vielen Jahren verbindet uns eine gute Zusammenarbeit. Da sich die Seenotretter ausschließlich durch Spenden finanzieren, haben auch wir uns im Dezember 2018 dazu entschieden, ein Sammelschiffchen der Seenotretter in unserer Feuerwehr-Magazin-Redaktion aufzustellen.

Seenotretter
In unserer Redaktion steht jetzt ein Sammelschiffchen der DGzRS. Foto: Michael Rüffer (Bild: michaelrueffer.de)

Historische Klassen der Seenotretter

44-Meter-Klasse

“Hermann Ritter” (1977, KRS 10), Station Helgoland, 1988 außer Dienst gestellt
“John T. Essberger” (1975, KRS 9), Station Fehmarn, 2011 außer Dienst gestellt
“Wilhelm Kaisen” (1978, KRS 11), Station Helgoland, 2012 außer Dienst gestellt

17-Meter-Klasse

“Paul Denker” (1967, KRT 01), Stationen Maasholm, Grömitz, Travemünde und SAR-Schule in Neustadt in Holstein, 2005 ausgemustert, seit 2007 im Focke-Museum Bremen

12-Meter-Klasse

“Eduard Nebelthau” (1972, KRST 2), Stationen Travemünde und Heiligenhafen, 2000 ausgemustert
“Siegfried Boysen” (1972, KRST 1), Stationen Nordstrand 1972/1973, Neuharlingersiel 1973 – 2000, Glowe 2000 – 2005, danach Ausbildungsboot an der SAR-Schule in Neustadt/Holstein, 2020  ausgemustert

9-Meter-Klasse

“Carl A. Wuppesahl” (1977, KRST 26), Stationen Fedderwardersiel und Eckernförde, 2004 ausgemustert
“Fritz Behrens”, später “Arthur Menge” (1977, KRST 24), Stationen Langballigau und Schleswig, 2006 ausgemustert
“Hörnum” (1977, KRST 27), Stationen Hörnum und Prerow/Wieck, 2005 außer Dienst gestellt
“Walther Müller” (1977, KRST 23), Stationen Eiderdamm, Freest und Breege, 2006 ausgemustert
“Wilhelm Hübotter” (1977, KRST 25), Stationen Wangerooge und Horumersiel, 2004 ausgemustert

Produkt: Download Löschboote im Einsatz
Download Löschboote im Einsatz
Feuerwehr Hamburg: Europas größtes Löschboot! Und: Umbau eines Seenot-Rettungskreuzers.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Die Seenoretter von Wangerooge mit ihrem SRB Wilma Sikorski hat am 2.8.2015 unserem Hund das Leben gerettet. Nach einer Magendrehung wurden wir nachts ans Festland und durch die Tierrettung zur Tierklinik gebracht. Das konnte nur wegen dem absolut grandiosen Zusammenspiel des MRCC Bremen, der Seenoretter von Wangerooge, der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland und der Tierrettung Friesland geschehen.
    Hier konnte ich als Feuerwehrmann selber und live erleben, wie gut die Zusammenarbeit verschiedener freiwilliger Organisationen klappt.
    http://www.montysagtdanke.de

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