Pkw gerät unter rangierenden Lkw

Magelsen (NI) – Eine Tote und ein schwer Verletzter sind die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls am Dienstagabend auf der Landesstraße 201 zwischen Hilgermissen und Magelsen (Kreis Nienburg).

Gegen 17.45 Uhr wollte ein Mann rückwärts mit seinem Sattelzug von der Landesstraße in einen Feldweg einfahren. Hier wollte er Rüben aufladen. Zur gleichen Zeit war eine 72-Jährige mit ihrem Ford Focus Kombi aus Magelsen kommend in Richtung Hilgermissen unterwegs. Die Frau fuhr augenscheinlich ungebremst unter den quer auf der Fahrbahn stehenden Auflieger. Die Fahrerin und ihr 15 Jahre alter Enkel auf dem Beifahrersitz mussten durch die Feuerwehr, die mit 65 Kräften aus acht Wehren vor Ort war, befreit werden.

Die 72-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber nach Bremen geflogen. Hier erlag die Frau am späten Dienstagabend ihren schweren Verletzungen. Ihr schwer verletzter Enkel wurde mit dem Rettungswagen in die Medizinische Hochschule Hannover gebracht. An dem Ford Focus entstand Totalschaden. Der Schaden am Sattelzug samt Auflieger, dessen Fahrer einen Schock erlitt, wurde auf 4.000 Euro beziffert.

Unfall zwischen Magelsen und Hilgermissen (Kreis Nienburg): ein Pkw ist unter einen Sattelzug geraten. Foto: Polizei

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Ich kenne zwar die őrtlichen Verhältnisse dort nicht, aber mich wűrde deren AAO doch schon interessieren.

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  2. Viele kleine zuständige Dörfer ohne Rettungssatz vielleicht? Man muss ja immer erst die Gemeinde alarmieren…?

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  3. “…Acht Feuerwehren, davon drei Geräte-, beziehungsweise Rüstwagen waren mit rund 90 Einsatzkräften vor Ort…” Einsatzbericht der Feuerwehren: http://www.feuerwehr-buecken.de/index.php?id=660&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1342

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  4. Ein Teil der Kräfte war mit der Rettung beschäftigt un der der Rest leuchtete den Landeplatz für den Christoph Niedersachsen aus. Daher so viele Wehren.

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  5. Die Zahl ALLER Einsatzkräfte inklusive Polizei, Rettungsadienst und Feuerwehr belief sich auf 90 Kräfte. Für die Landung des Rettungshubschraubers musste Ausgeleuchtet werden. Feuerwehren mit Grundausstattung

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  6. Ich denke mal, es liegen hier ähnliche Verhältnisse, wie bei uns vor. Bei Einsätzen vor 18 Uhr mangelt es in vielen Dörfern an Einsatzkräften. So kann es sein, dass eine Wehr nur mit drei Mann ausrückt. Da vorher ungewiss ist, wieviele kommen, lieber gleich mehrere Dörfer rausklingeln und dann ggf. wieder heimschicken, als nach einer halben Stunde Einsatzzeit zu merken, dass die Kräfte nicht aussreichen!

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