DFV kooperiert mit Deutschen Wetterdienst

Offenbach (HE) – Zum Auftakt des 7. Europäischen Bevölkerungs- und Katastrophenschutzkongresses unterzeichneten am Mittwoch der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Bonn-Bad Godesberg einen Kooperationsvertrag. Der Vertrag beinhaltet auch den Zugang zu exklusiven Online-Angeboten des DWD. So bekommen die regionalen Leitstellen und die Berufsfeuerwehren über ein speziell eingerichtetes Feuerwehr-Wetterinformationssystem (FeWIS) im Ernstfall wichtige Prognosen für ihre Einsatzplanung bei Orkanen, Schneestürmen, Hochwasser- oder Waldbrandgefahren sowie anderen wetterbedingten Katastrophen.

Vertragsunterzeichnung zwischen DFV und DWD. Foto: Heinz Werner Lamberz / Creativpicture

Die Kooperationsvereinbarung beschreibt zentrale meteorologische und klimatologische Leistungen für den Brand- und Katastrophenschutz. DFV-Präsident Hans-Peter Kröger kommentierte: “Extreme Wetterereignisse fordern die Feuerwehren immer mehr. Der DWD hat mit dem Warnsystem FeWIS neue Vorhersageformen entwickelt, die uns eine bessere Einsatzvorbereitung und -koordination sowie die gezielte Information der Bevölkerung ermöglichen. Wenn sich etwa für das Einzugsgebiet der Elbe Dauerniederschläge ankündigen oder ein Orkan auf Deutschland zusteuert, müssen wir schnell reagieren können. Die Zusammenarbeit von Feuerwehren und DWD ist ein wichtiger Beitrag zur Rettung von Menschenleben und Sachwerten.”

Der Präsident des DWD, Prof. Dr. Gerhard Adrian, betonte: “Der Deutsche Wetterdienst und der Deutsche Feuerwehrverband ziehen bei der Katastrophenvorsorge in Deutschland an einem Strang. Ich freue mich, dass unsere Partnerschaft mit diesem Kooperationsvertrag weiter ausgebaut wird. Das Single-Voice-Prinzip ist dabei ein wichtiger Baustein der Daseinsvorsorge in Deutschland. Davon profitieren alle Bürgerinnen und Bürger unseres Landes in den jeweiligen Einsatzgebieten der Feuerwehren.”

Archivfoto: Sturmeinsatz nach Unwetter im Landkreis Harburg (August 2010). Foto: Köhlbrandt / Feuerwehr
Archivfoto: Sturmeinsatz nach Unwetter im Landkreis Harburg (August 2010). Foto: Köhlbrandt / Feuerwehr
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