Endlich bessere Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern

Nach Kritik: 20 Millionen Euro für Feuerwehr-Ausbildung

Malchow (MV) – Die verheerenden Waldbrände im vergangenen Jahr haben auch in Mecklenburg-Vorpommern für Kritik an der Ausbildung innerhalb der Feuerwehren gesorgt. Im Fokus steht die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz in Malchow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte).

Das Landesinnenministerium von Mecklenburg-Vorpommern hat nach Kritik angekündigt, 20 Millionen Euro in die Feuerwehr-Ausbildung zu investieren. Symbolfoto: Hegemann

Die Ausbildung von Verbandsführern kam in den vergangenen Jahren zu kurz. Weder 2016 noch 2017 bot die Landesschule Lehrgänge an. Laut “Norddeutschem Rundfunk” (NDR) waren nicht genug Lehrkräfte vorhanden. So steht in den nächsten Jahren der Ausbau der Kapazitäten für die Qualifizierung von ehrenamtlichen Feuerwehrleuten im Mittelpunkt. Im Dezember 2018 startete nun ein erster Verbandsführerlehrgang. Für 2019 plant die Lehranstalt drei weitere Qualifikationsmaßnahmen.

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Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister, Lorenz Caffier (CDU), kündigte an, bis zu 20 Millionen Euro in den Ausbau und die technische Ausrüstung der Landesschule zu investieren. Das Land möchte die Gelder unter anderem auch für die praktische Ausbildung ausgeben und zusätzliche Übungsflächen anlegen.

Hier geht’s zum Originalbeitrag “Geldspritze für ehrenamtliche Feuerwehrausbildung” (Norddeutscher Rundfunk vom 7. Januar 2019)

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