Kurioses Phänomen

Reiche Kalifornier leisten sich private Feuerwehren

Kalifornien (USA) – In Kalifornien leisten sich immer mehr wohlhabende Menschen eine private Feuerwehr. Wie “süddeutsche.de” berichtet, rücken die kommerziellen Brandschutzfirmen schon an, bevor überhaupt ein Feuer ausgebrochen ist. Sie überprüfen die Villen ihrer Auftraggeber und machen Fotos getreu dem Motto: “Siehe, Euer Eigenheim ist sicher”. Hinter diesen Alarmierungen stehen keine Leitstellen, sondern die Versicherungen der Hausbesitzer. Manches Haus blieb deshalb in diesem Jahr von den verheerenden Busch- und Waldbränden verschont, während von den Häusern der Nachbarn nur Schutt und Asche übrigen waren, heißt es in dem Artikel. Dass Versicherungen den Brandschutz sicherstellen, sei ein relativ neues Phänomen. Es gewinne aber stetig an Bedeutung, weil die Waldbrände 2017 so schlimm und die staatlichen Feuerwehren überlastet gewesen wären.

Hier geht’s zum Originalbeitrag: “Wer reich ist, gönnt sich seine private Feuerwehr”(“süddeutsche.de, 15 November 2017)

 

Ein Kommentar zu “Reiche Kalifornier leisten sich private Feuerwehren”
  1. So ein System wäre doch auch in Deutschland nicht verboten.
    Es gibt ja durchaus Firmen die Brandschutz stellen zb die ganzen Werksfeuerwehren aber auch sogenannte Betriebsfeuerwehren die keine offiziellen Wehren sind.

    Wenn diese nun den Auftrag haben ein Objekt zu schützen spricht rechtlich nichts dagegen solange es keine offizielle Feuerwehr mit entsprechenden Verpflichtungen ist.

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