Neuheiten für Feuerwehr und Rettungsdienst

RETTmobil 2019: Kartenvorverkauf hat begonnen

Fulda (HE) – Am Mittwoch, 15. Mai 2019, ist es wieder soweit: In Fulda wird die 19. RETTmobil eröffnet. Bis zum Freitag, 17. Mai, können Besucher auf dem Messegelände Fulda Galerie Neuheiten aus den Bereichen Feuerwehr und Rettungsdienst bewundern sowie am Fachprogramm teilnehmen.

RETTmobil Fulda aus der Luft
Feuerwehrfahrzeuge auf der 18. RETTmobil 2018 in Fulda. (Bild: Michael Rüffer)

Bereits jetzt lassen sich Eintrittskarten zur RETTmobil 2019 online zum Vorverkaufspreis bestellen. Außerdem sind Anmeldungen zu den Workshops und Fortbildungen im Rahmen des Fachprogramms möglich.

Zu den Themen der Fortbildungen zählen “Massenanfall – MANV-Einsätze im Vergleich”, “Achtung Stau! Rettung von eingeklemmten Lkw.Fahrern”, “Praktische Lkw-Rettung”, “Wetterkapriolen  Gefahren durch Blitzschlag”, “Großschadenslagen, Erfahrungen aus der Praxis” sowie “Tiefbauunfälle”.

Auf der Messe wird die Feuerwehr Fulda wieder tägliche Vorführungen zur Technischen Hilfeleistung anbieten.  So zeigt sie in Verbindung mit den Firmen Lukas und Vetter das Befreien aus Zwangslagen mit modernen hydraulischen und pneumatischen Rettungsgeräten sowie das Anheben von Lasten. Unter Beteiligung von Dräger und Vetter führt sie zudem den Einsatz von Leckdichtkissen vor. Hierbei ist die Kommunikation der Einsatzkräfte durch eine Funkatemschutzmaske ein Schwerpunkt.

Ein Ausstellerverzeichnis der RETTmobil erscheint am 15. April 2019. Nach Angaben der Messe Fulda GmbH ist die Messe bereits restlos ausgebucht. Erwartet werden wieder deutlich über 500 Aussteller, die aus 20 meist europäischen – Ländern kommen. Dazu zählen auch namhafte Unternehmen aus der Feuerwehrbranche, darunter die großen Einsatzfahrzeughersteller.

Hier geht es zur Website der RETTmobil 2019.

Rückblick: 18. Rettmobil 2018

 29.618 Besucher strömten zur 18. RETTmobil nach Fulda. Sie konnten sich Neuheiten und Präsentationen von 540 Ausstellern aus 20 Nationen angucken. Auch die Fans von Einsatzfahrzeugen kamen wieder auf ihre Kosten. Seit Jahren sind auch die großen Feuerwehrfahrzeughersteller immer dabei.

Interessante Vorführungen auf der Rettmobil 2018. Foto Martin Engel

Brisante Themen wie Amok, Terror und Gewalt gegen Rettungskräfte prägten die 3-tägige Veranstaltung aus Fachmesse, Fortbildung, Mobilität und Qualität. Gleich zum Auftakt hob Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, ein Thema hervor: “Die Gewalt gegen Einsatzkräfte bereitet mir Sorgen – fast täglich gibt es Meldungen über Vorkommnisse. Der Deutsche Feuerwehrverband hat nun eine Kampagne gestartet und will mit gezielten Aktionen über das ganze Jahr informieren.”

>>Gewalt geht gar nicht! Feuerwehrverband startet Kampagne

Außerdem gestaltete der DFV während der Rettmobil das 5. Symposium der Stiftung “Hilfe für Helfer”. Die Veranstaltung bot mehr als 70 Interessierten aus ganz Deutschland die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Im Mittelpunkt stand die innere Stärke, über die Feuerwehrkräfte neben der Kenntnis von Technik und Taktik auch verfügen müssen, um belastende Einsätze erfolgreich und ohne bleibende Folgen abarbeiten zu können. Die fachliche Fortbildungsveranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Fulda statt.

RETTmobil 2018 in Zahlen

  • Der größte Ansturm auf das Branchenereignis wurde am zweiten Messetag, dem Donnerstag, mit 12 210 Fachbesuchern registriert. Am Mittwoch waren es 10.050 Leute, am letzten Tag 7.358. Zum Vergleich die Zahlen aus 2017: 525 Aussteller sowie 28 512 Besucher.
  • Die Gesamtbilanz aller 18 Messen: knapp 6.500 Aussteller und über 346.500 Besucher.
  • Die Aussteller präsentierten sich auf dem über 70.000 Quadratmeter großen Gelände mit 20 Hallen und großem Freigelände.

Im Off-Road-Bereich zeigten Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und die Bundeswehr bei spannenden Aktionen ihr Können. Die Fuldaer Feuerwehr hatte ein spannendes Fortbildungsprogramm für Einsatzkräfte vorbereitet: Vorführungen der Höhenrettungsgruppe und Einsatz einer neuen 42 Meter hohen Teleskopmastbühne.

 

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