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FF schafft sich ungewöhnliche Technik an

Pumpfass für die Feuerwehr

Eschach (BW) – Vor allem in ländlichen Gegenden und bei Vegetationsbränden greifen Feuerwehren gerne auf Pumpfässer aus der Landwirtschaft zurück. Die Vorteile: Ohne großen Aufbau kann mit so einem Fass und dem Nebenantrieb eines Traktors fast jede offene Löschwasserentnahmestelle angezapft werden. Deshalb hat sich die FF Eschach ein eigenes Pumpfass zugelegt.

Feuerwehrfahrzeug
Auf der rechten Seite des Feuerwehr-Pumpfasses sind unterschiedliche Saugschläuche angebracht. Als Zugfahrzeug dient ein Traktor des Bauhofs. Foto: Heino Schütte

Auch an Hydranten kann ein Pumpfass aufgefüllt werden. Dazu kommt die gute Geländegängigkeit eines solchen Gespanns. Moderne Versionen fassen bis zu 28.000 Liter. Der Nachteil: Anschlüsse und Armaturen sind meist nicht kompatibel mit denen der Feuerwehr. Oft sind die Fässer aufgrund ihrer eigentlichen Aufgabe verschmutzt. Daher ist es besser, das Wasser nur über einen offenen Behälter als Puffer an die Feuerwehrpumpen weiterzureichen.

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Die FF Eschach ist im Besitz eines eigenen, für ihre Bedürfnisse umgebauten Pumpfasses. Es wird bei Bedarf mit dem kommunalen Bauhof-Traktor der Gemeinde (1.800 Einwohner) zur Einsatzstelle gebracht. “Die Markung unserer Gemeinde umfasst mehr als 20 Quadratkilometer mit vielen Außengehöften und Wohnplätzen, dazu große Waldgebiete”, erklärt Kommandant Peter Wahl. “Wir waren auf der Suche nach einer Ergänzung für unsere beiden Löschgruppenfahrzeuge (LF) 8/6 und LF 16-TS, um bei einem größeren Brand eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen sowie bei Wasserförderung über lange Wegstrecken einen Puffer zu besitzen.” Besonderheit: Das LF 16-TS ist mit 1.200 Meter B-Schlauch aufgelastet.

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Das gebrauchte, 4.000 Liter fassende Pumpfass hat die Feuerwehr von einem Landwirt übernommen. In Eigenarbeit haben Mitglieder den Anhänger umgebaut und lackiert. Der Behälter erhielt Storz-Kupplungen. In einem Staukasten links befindet sich eine feuerwehrtechnische Grundausstattung mit Standrohr, Schläuchen, Verteiler sowie Strahlrohren. Auf der rechten Seite sind Halterungen für die Saugschläuche montiert.

Im Feuerwehr-Magazin 1/2020 könnt Ihr einen Einsatzbericht lesen, bei dem eine ganze Flotte von Pumpfässern zum Löscherfolg beigetragen hat.

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Die Ortsfeuerwehr Insel im Stadtgebiet Schneverdingen (Landkreis Heidekreis) besitzt bereits seit 1976 ein Fasswagen mit 4500 l Fassungsvermögen. Dieser Anhänger wird von Landwirten mit zur Einsatzstelle gebracht.

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