Geldautomaten in Banken geknackt

Polizei schnappt Diebe und findet Spreizer

Weiden (BY) – Im Zeitraum zwischen Dezember 2018 und Anfang Februar 2019 kam es im Nordosten von Bayern zu fünf Einbrüchen in Banken. Die Diebe hatte es dort stets auf Geldautomaten abgesehen – und diese offenbar mit Werkzeug brachial geknackt. Jetzt konnte die Polizei die mutmaßliche Diebesbande festnehmen – und dabei auch ein Spreizgerät sicherstellen. 

“Es ist uns bekannt, dass solche Geräte bei Feuerwehren und dem THW eingesetzt werden”, berichtet Polizei-Pressesprecher Albert Brück gegenüber feuerwehrmagazin.de. Ob das hier der Fall ist, sei unbekannt. “Woher das Gerät genau stammt, ist noch Teil der Ermittlungen.” Für die Polizei sei bei derartigen Ermittlungen stets die Individualnummer solcher Geräte von großem Interesse, da diese Nummern in den so genannten Fahndungsbestand erfasst und schnell abgeglichen werden können.

In dem konkreten Fall hatten die bayerischen Polizisten mit Kollegen aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen kooperiert und so letztlich die dreiköpfige Bande festnehmen können. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um drei  verwandte Männer im Alter von 25 bis 39 Jahren. Einzelne Tatverdächtige hätten auch im Ausland bereits ähnliche Taten verübt, so die Polizei. Dazu zählten Einbrüche in der Schweiz und in Finnland.

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Nach ihrer Festnahme wurden die Männer auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Weiden i.d.OPf dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle gegen alle drei Beschuldigten wegen des dringenden Tatverdachts des schweren Bandendiebstahls in fünf Fällen.

Die Gesamtbeute beläuft sich nach derzeitigem Stand auf über 380.000 Euro. Der bei den Einbruchdiebstählen entstandene Sachschaden beträgt über 135.000 Euro.

 

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die Osteuropäischen Facharbeiter…..

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  2. Feuerwehr Weilersbach wurde ein Spreizer dieser Art laut BR-Fernsehen von heute aus dem Gerätehaus geklaut.

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  3. Für den Einbruch bei der Feuerwehr noch 10jahre extra ohne Bewährung pluss Arbeitsdienst.

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