Produkt: Feuerwehrfahrzeuge richtig fotografieren
Feuerwehrfahrzeuge richtig fotografieren
eLearning: Dir werden wichtige Grundlagen und spezielle Tipps zum Fotografieren von Feuerwehrfahrzeugen vermittelt.
AluPrime 3 geht an den Start

Neues Aufbaukonzept von Iturri

Wilnsdorf (NW) – Es hat eine gewisse Tradition, dass die namhaften Aufbauhersteller auf der Interschutz neue Aufbaugenerationen vorstellen. Sehr häufig werden die Prototypen zu Messebeginn so gerade fertig. Nach der coronabedingten Absage der Interschutz in diesem Jahr blieb den Firmen etwas mehr Zeit. Als letztes großes Unternehmen hat nun Iturri seine Neuheit präsentiert: „AP3“ – die neue Generation des „AluPrime“-Aufbaukonzeptes.

Der Vorführer von Iturri mit dem neuen Aufbaukonzept “AP3” ist als HLF 20 aufgebaut worden. Foto: Iturri

Der neue Aufbau besteht aus miteinander verschraubten, eloxierten Aluminium-Profilen und bietet somit maximale Flexibilität für individuelle Ausbauwünsche. “Die extrem stabile Aufbaukonstruktion ist auch für höchste, dynamische Belastung ausgelegt und dabei noch etwa zehn Prozent leichter als die bisherige Version”, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. “Durch den einfachen Austausch von Profilen kann AP3 leicht nach- oder umgerüstet werden.”

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Von außen zeichnet sich der „AP3“ durch die bombierte (gewölbte) Aufbauform aus – dies ermöglicht bei einem unveränderten Raumvolumen einen fließenden Übergang zum Fahrerhaus. Die seitliche Beblechung besteht aus Aluminium, die mit der AP3-Konstruktion fest verklebt ist und dem Aufbau damit zusätzliche Stabilität verleiht. Die Bleche sind pulverbeschichtet, so dass eine besonders robuste und kratzfeste Oberflächen-Qualität gewährleistet wird. Die Leuchtenträger am Heck sowie die Kotflügel bestehen aus GfK-Formteilen und sind somit ebenfalls korrosionsbeständig.

Komplett neuer Hilfsrahmen

Der langlebige und robuste Hilfsrahmen ist das verbindende Element zwischen Fahrgestell und Aufbau, Er wurde vollkommen überarbeitet. Der AP3-Aufbau ist zwischen den Achsen (Geräteräume G1 und G2) und hinter der Hinterachse (Geräteräume G5 und G6) tiefgezogen. Im oberen Bereich sind die Geräteräume durch pulverbeschichtete Rollläden (federwellenunterstützt) und im unteren Bereich durch klappbare Auftritte mit neuen Scharnieren samt wartungsfreien Gasfedern verschlossen.

Die Ausrüstung lagert auf Auszügen oder Schwenkwänden. Auf Wunsch ist am Heck (Geräteraum GR) für den Pumpenbedienstand auch eine Klappe als Wetterschutz für den Maschinisten (optional auch mit integriertem Rollladen) realisierbar.

Großer Mannschaftsraum

Der Mannschaftsraum ist in den Aufbau integriert. Die Verbindung zum Fahrerhaus erfolgt über einen groß dimensionierten Ausschnitt mit Faltenbalg. Die Pressluftatmer können auf Wunsch wahlweise in oder entgegen der Fahrtrichtung in den Sitzen angeordnet werden. Unter den aufklappbaren Sitzflächen ist Stauraum zur Unterbringung der feuerwehrtechnischen Ausrüstung vorgesehen. Darüber hinaus verfügen sie über ein von vorne zugängliches Netzfach für die Aufbewahrung persönlicher Gegenstände.

Alle Auftritte auf einer Seite befinden sich auf der gleichen Höhe und sind gleich tief – dies gilt auch für die Auftritte des Mannschaftsraumes und für die abklappbaren Kotflügel. Foto: Iturri

Ergonomische und sichere Geräteentnahme

Die Auftritte sind mit einer rutschfesten (Klasse R13) Beschichtung versehen. Sie sind für eine einfache Handhabung gasfederunterstützt und werden zusätzlich über die Rollläden gegen unbeabsichtigtes Aufklappen gesichert. Die Belastbarkeit beträgt durchgängig 250 Kilogramm. An den Ecken sind sie zur Erhöhung der Warnwirkung jeweils vorne und hinten mit einer gelben Blinkleuchten-/Reflektor-Kombination ausgestattet.

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Alle Auftritte auf einer Seite befinden sich auf der gleichen Höhe und sind gleich tief – dies gilt auch für die Auftritte des Mannschaftsraumes und für die abklappbaren Kotflügel: dadurch wird eine ergonomische und sichere Geräteentnahme ermöglicht.

Sicherheit am Dach

Das begehbare Dach besteht komplett aus einer durchgehenden Sandwichplatte mit einer rutschfesten Oberfläche (R13). Es ist am Heck über eine automatisch beim Abklappen schräg stehende Aufstiegseiter zugänglich. Die vollkommen neu ausgeführte Leiterlagerung ermöglicht eine bequeme und sichere Entnahme vom Boden aus.

Die vollkommen neu ausgeführte Leiterlagerung ermöglicht eine bequeme und sichere Entnahme vom Boden aus. Foto: Iturri

Neues Druckzumischsystem: E-Spume 

Mit dem E-Spume kommt ein neues Druckzumischsystem im AP3 zum Einsatz. Es steht in mehreren Varianten zur Verfügung und kann bis zu 48 l/min zumischen. Es wird elektrisch (24 Volt) angetrieben. Mit dem E-Spume können praktisch alle, aktuell angebotenen Schaummittel verwendet werden. Dadurch wird ein großes Einsatzspektrum vom Netzmittelbetrieb mit geringsten Zumischraten bis zur Produktion von Leicht-, Mittel- und Schwerschaum ermöglicht.

Einsatzstellenhygiene und LED-Licht

Die auf einem Schlitten montierte Hygienestation mit Spendern für Seife, Desinfektionsmittel und Papierhandtücher ermöglicht eine optimale Einsatzstellenhygiene. Der Anschluss vom Löschwassertank kann optional mit einem speziellen Trinkwasserfilter ausgestattet werden.

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Der neue AP3 ist komplett in moderner LED-Technik ausgeführt. Die Geräteraumbeleuchtung erstreckt sich über die gesamte Höhe des Geräteraumes und ist gut geschützt hinter den Rollladenführungsschienen montiert. Die durchgehende Umfeldbeleuchtung ist in einer Alu-Leiste auf dem Dach angebracht, die schon den Bereich direkt am Fahrzeug ausleuchtet. Wahlweise sind auch indirekt beleuchtete Griffstangen lieferbar.

Die integrierten LED-Kennleuchten auf dem Fahrerhausdach erweitern auf Wunsch die Ausstattung, heckseitig am Aufbau werden diese serienmäßig verwendet.

Die Detektion von offenen Geräteräumen erfolgt über berührungslose Kontaktschalter. Daneben ist optional auch eine spezielle Geräteraumüberwachung (Türschließkontrolle) mit individueller Anzeige im Fahrerhaus-Display erhältlich.

Von außen zeichnet sich der „AP3“ durch die bombierte (gewölbte) Aufbauform aus – dies ermöglicht bei einem unveränderten Raumvolumen einen fließenden Übergang zum Fahrerhaus. Foto: Iturri

Vorführ-HLF 20 auf MAN TGM 13.290 4×4

Aufgebaut wird der AP3-Aufbau von Iturri auf allen gängigen Fahrgestellen mit unterschiedlichen Radständen. Er kann sowohl als Löschfahrzeug als auch als Rüst- oder Gerätewagen, mit Mannschaftskabine oder in der Truppvariante, realisiert werden.

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Das Vorführfahrzeug ist als Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 auf einem allradangetriebenen MAN-Fahrgestell (MAN TGM 13.290 4×4 BL FW; Euro 6) mit luftgefederter Hinterachse und einer zulässigen Gesamtmasse von 15.500 kg realisiert worden. Mitgeführt werden 2.000 Liter Löschwasser und 120 Liter Schaummittel. In den Geräteräumen G1/G2 sind Drehwände eingebaut und der pneumatisch ausfahrbare und elektrisch verstellbare Lichtmast ist mit sechs LED-Scheinwerfern bestückt. Die Schiebleiter wird sicher vom Boden aus entnommen.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Hallo Herr Schüler.
    Ich gebe Ihre Anfrage an meinen Kollegen weiter, der Ihr Bundesland als Außendienst betreut.
    Liebe Grüße vom Iturri Außendienst für BaWü und die RB Schwaben, Ober- und Niederbayern.

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  2. Da würde ich doch mal beim Hersteller anfragen und nicht hier beim Feuerwehrmagazin 🙂

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  3. Tut mir Leid das sagen zu müssen,
    Aber dieser Aufbau ist nicht neu, den hat Iturri nur aus der Konkurs- Masse von Gimaex übernommen, und vielleicht ein paar Verbesserungen vorgenommen!!!!

    Der Aufbau sieht genauso aus wie von Gimaex.
    Das finde ich schon dreist, einen bereits vorhandenen Aufbau als neu zu deklarieren.

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  4. SEHR SCHÖNES FAHRZEUG, KANN MANN FÜR NÄCHSTES JAHR EINE VORFÜHRUNG BEANTRAGEN UND WO BELAUFEN SICH AKTUDIE KOSTEN?

    Mit freundlichen Grüßen
    Schüler Daniel
    OWL Rautenkranz

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