Dachbalken bereits thermisch stark aufbereitet

Kaminbrand beschäftigt Feuerwehr über Stunden

Hattingen (NW) – Gemeldet war der Feuerwehr Hattingen ein Dachstuhlbrand in Efringhausen. Vor Ort entpuppte sich das Ereignis allerdings als Kaminbrand. Der Einsatz war aber nicht weniger aufwändig. 

Aus dem Korb der Drehleiter wird anfangs die Kaminabdeckung entfernt, damit der Schlot gekehrt werden kann. Foto: Herkströter

Bereits bei der Anfahrt sahen die Feuerwehrleute Rauch aus dem Dachbereich aufsteigen. Da sich der Rauch bereits im Gebäude verbreitet hatte, waren alle Bewohner ins Freie geflohen. Bei der Erkundung stellte die Feuerwehr dann fest, dass es sich um einen Kaminbrand handelte. Da der Schornstein und einige Dachbalken bereits stark thermisch aufbereitet waren, brachten die Kräfte unverzüglich ein Strahlrohr im Gebäude in Stellung. So hätten sie bei einem Entstehungsbrand sofort eingreifen können. Wegen der enormen Verrauchung musste alle Kräfte im Gebäude Atemschutz tragen.

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“Gleichzeitig zu den Maßnahmen im Gebäude wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um den Kamin zu kehren und die brennenden Ablagerungen zu entfernen”, heißt es in einer Pressemitteilungen der Feuerwehr Hattingen. “Dazu musste zunächst die Kaminabdeckung mit technischem Gerät entfernt werden.”

Dank der Drehleiter ließ sich der Schornstein des Wohnhauses mit Nebengebäuden sehr gut erreichen. Foto: Herkströter

 Aus dem Korb kehrten die Feuerwehrleute dann immer wieder den Kamin. Im Inneren entnahmen weitere Kräfte die gelösten Rußbrocken. Im Freien wurden diese dann abgelöscht. Zeitgleich brachte die Feuerwehr einen Hochleistungslüfter in Stellung und belüftete die Wohnräume. 

Wegen des großen Bedarfs an Atemschutzgeräten kam auch der Abrollcontainer Atemschutz zum Einsatz. Letztlich dauerte der Einsatz fast vier Stunden. Rund 60 Feuerwehrleute waren vor Ort. Der Löschzug Mitte besetzte während der Zeit die Hauptwache, um den Grundschutz für die Stadt aufrecht zu halten.  

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