Höherer Freibetrag für Feuerwehr

Berlin – Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am Freitag einem höheren Freibetrag für Feuerwehrleute zugestimmt. Somit können Aktive nun 2.400 Euro jährlich an Aufwandsentschädigungen steuerfrei erhalten.

Damit wird der Freibetrag der Anfang des Jahres im Zuge des „Gesetzes zur Stärkung des Ehrenamtes“ eingeführten Übungsleiterpauschale angepasst. Die Steigerung beträgt 300 Euro. „Die Anhebung des Freibetrags erspart Tausenden ehrenamtlich engagierten Feuerwehrleuten zusätzlichen bürokratischen Aufwand, weil sie bis zu dieser Grenze keine Belege sammeln oder Fahrtenbücher führen müssen, um ihre Auslagen nachzuweisen“, meint der Präsident des Deutschen Feuerwehr-Verbandes (DFV), Hans-Peter Kröger.

Der DFV hatte sich zuvor für das Gesetz eingesetzt. Die neue Regelung gilt rückwirkend zum 1. Januar 2013.

10 Kommentare zu “Höherer Freibetrag für Feuerwehr”
  1. Schön für die Kameraden ( Funktionsträger), die eine Aufwandsentschädigung bekommen… Aber was ist mit Allen anderen ehrenamtlichen Kameraden??? Das ist nicht wirklich fair!

  2. glaub mir, das ist es… wenn du zusätzlich 10 stunden die woche noch für die wehr sachen vorbereitest, prüfst, herrichten musst dann is dieser freibetrag schon fair

  3. Und was ist mit denen, die immer parat stehen um die Funktionsträger (Funkwart, Gerätewart, Jugendwart, Pressewart) oder die Löschbezirksführung unterstützen? Die gucken mal wieder in die Röhre… Und so will man das Ehrenamt für Quereinsteiger attraktiver machen? Das ist wohl der falsche Weg…

  4. Keine Frage… es gibt Leute, die arbeiten mehr und haben auch mehr Verantwortung. Aber Alle anderen arbeiten auch nur für Null… Und somit wäre es fair, wenn diese Kam. auch was von dem Kuchen abbekommen. Eines sollte die Politik dabei nicht vergessen, die ehrenamtlichen Kam. sind billigen Arbeitskräfte der Kommunen.

  5. Thorben

    Ehrenamt muss auch Ehrenamt bleiben. Das es dafür kein Geld gibt hat jeder vor dem Eintritt gewusst.
    Und wer nur wegen dem Geld zur F kommt, sollte sich ein anders “Hobby“ suchen.

  6. Hallo ihr macht das freiwillig. Die Aufwandsentschädigung die Funktionsträger bekommen deckt manchmal nicht die zusätzlichen privaten Benzinkosten die man für die Feuerwehr verfährt. Was denkt ihr was ein Gerätewart bekommt.?!!? Also sabbelt nicht so ein Blödsinn. Mehr als 200Euro pro Monat bekommt nur ganz wenige und die sind beinahe tägliche mit der Sache beschäftigt. Wünsche allen einen schönen einsatzfreien Tag.

  7. Sorry aber so ein politischer Schwachsinn.
    Ich denke mal das die ehrenamtlichen Kameraden diesen Freibetrag genauso verdienen wie die Funktionsträger. Und auch die Sache mit den Benzinkosten kann so nicht gelten. Wer kommt denn für die Fahrten zum / vom Übungsdienst, die ganzen Fahrten zum Gerätehaus bei Alarme usw. für die Spritkosten auf ?
    Ich sehe keinen Grund warum Funktionsträger diese teilweise erstattet bekommen und die “wichtigen” Einsatzkräfte nicht. Auf diese Art kann man das Ehrenamt auf keinen Fall stärken. Welche Stadt würde ohne ehrenamtliche Kräfte den heutigen Standart noch halten können ??

    Eine Reform und Stärkung des Ehrenamtes muss dringend her.

  8. V.Clemens

    Es hat wohl keiner Verstanden: Dieser Freibetrag gilt für alle Ehrenamtler. Die größten Nutznießer dürften aber (Kommunal)Politiker wie Ortsbürgermeister und Gemeinderäte gehören. In einer Stadt wie unserer (100Tsd.Ew) kann man als Stadtrat locker auf 500- 1000 Eur/Monat kommen.

  9. rittersleut

    Ich bin rein aus idealistischen Gründen vor nunmehr 26 jahren in die FF eingetreten und seither als Maschinist, PA-Träger usw. voll aktiv.

    Für mich war und ist es nach wie vor kein Anspruch Geld für meine leistung zu bringen. Für mich war ein lachendes Gesicht oder ein “vergelts Gott” von einem Geschädigten immer mehr als Genug.

    Ich kaufe z.B. mein Material für die Brandschutzerziehung inm Kindergarten oder Schule schon immer selbst.

    Das Kameraden, welche durch Ihre Funktionen Anschaffungen tätigen müssen auch dafür entschädigt werden halte ich für absolut fair.

    Für alle anderen gilt “Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr”

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