Landwirte grubbern Peace-Zeichen in Getreidefeld

Feuerwehr setzt ein Zeichen für den Frieden

Reinstorf (NI) – Einige Kameraden der Ortsfeuerwehr Reinstorf in der Gemeinde Ostheide (Kreis Lüneburg) wollen ein Zeichen für den Frieden setzen. Gesagt, getan: Mit der Unterstützung eines landwirtschaftlichen Betriebes, bei dem ein Kamerad der FF tätig ist, wird ein großes Peace-Zeichen in ein Getreidefeld gegrubbert. Darunter setzen sie die Rufnummer der Feuerwehr: 112. Es ist so groß, dass es nur aus der Luft vollständig zu erkennen ist.

Nach der Ernte beginnen die Arbeiten für das neue Projekt auf dem Feld. Um den Kreis des Zeichens rund zu gestalten, gehen zwei Feuerwehrangehörige vorweg und setzen händisch Wegpunkte in das Feld. Mit einem Grubber folgt anschließend ein Traktor den Punkten und zieht einen perfekten Kreis in die Erde.

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„Wir wollen mit diesem Zeichen daran erinnern, dass wir als Feuerwehr, aber auch aus der Landwirtschaft, Krieg und Gewalt verabscheuen. Im Feuerwehreinsatz wollen wir Menschenleben retten und in der Ukraine wird gerade ein Angriffskrieg gegen die Menschen geführt. Auch der Hunger wird als Waffe eingesetzt. Das ist abscheulich und wir verurteilen dies“, erklärt der stellvertretende Gemeindebrandmeister Christoph Brohm, wie es zu der Idee und der gemeinsamen Umsetzung von Feuerwehr und Landwirtschaft kam.

Das Peace-Zeichen und die 112 aus der Luft: Angehörige der Feuerwehr Reinstorf und eines landwirtschaftlichen Betriebs haben das Symbol mit einen Grubber in den Boden gezogen. (Bild: Freiwillige Feuerwehr Ostheide)

Im Moment befinden sich hundert geflüchtete Familien aus der Ukraine in der Samtgemeinde. Sie sind sowohl bei Privatpersonen als auch in Unterbringungen der Kommunen untergekommen. „Ich begrüße das Engagement unserer Feuerwehren und der Landwirte und hoffe zutiefst, dass derartige Aktionen dazu beitragen, dass dieser Angriffskrieg eher heute als morgen beendet wird!“, äußert sich der Bürgermeister der Samtgemeinde, Norbert Meyer, zu dem Projekt.

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Das Peace-Zeichen ist vom Boden aus nicht in Gänze zu erkennen, aber aus dem Flugzeug hat man einen guten Blick auf das Symbol und die Notrufnummer der Feuerwehr. Über der Gemeinde herrscht regelmäßiger Luftverkehr, vor allem zum und vom Flughafen in Hamburg.

Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Christoph Brohm (links) und das Team hinter der Aktion. (Bild: Freiwillige Feuerwehr Ostheide)

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Und was soll das alles bringen?
    Was hat das bewegt?
    Wen hat das außer den Akteuren interessiert?
    Gibt es jetzt auf der Welt mehr Frieden?

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