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Eine Nummer kleiner

Die Vito-Flotte der BF Dortmund

Dortmund (NW) – Die Anzahl der Feuerwehrfahrzeuge auf Mercedes Vito ist im Vergleich zum größeren Sprinter in Deutschland sehr übersichtlich. Die BF Dortmund schwört allerdings auf den kleineren Vito. Fast 20 Exemplare haben die Dortmunder in den letzten Jahren in Dienst gestellt. 

Gleich 11 neue ELW 1 für den C-Dienst beschaffte die Feuerwehr Dortmund im Jahr 2020. Die Aufnahme entstand kurz vor der Indienststellung auf dem Gelände des Industriemuseums Zeche Zollern. Foto: Feuerwehr Dortmund

Sehr aussagekräftige Daten liefert uns die Fahrzeugdatenbank www.bos-fahrzeuge.info. Dort sind nach Auskunft von Systemadministrator Olaf Wilke 3.843 Feuerwehrfahrzeuge auf einem Mercedes-Sprinter verzeichnet. Feuerwehr-Vitos sind es nur 773 Stück. Der Marktanteil des Sprinters beträgt in der Transporterklasse rund 50 Prozent.

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Nach Auskunft der Pressestelle der Feuerwehr Dortmund sprechen aber eine ganze Reihe von Argumenten für den Vito. Als Pluspunkte werden genannt:

+ ausreichend dimensioniert, um Einsatzstellen mit einem Löschzug oder einer Spezialeinheit zu führen.
+ kompakte Maße.
+ sehr agil und wendig.
+ gute Übersichtlichkeit.
+ günstiger Anschaffungspreis, gerade als Allrad (im Vergleich zum Sprinter).
+ geringer Kraftstoffverbrauch.
+ günstiger im Unterhalt als ein Sprinter.

Und so verwundert es nicht, dass die Dortmunder bereits 2020 elf Einsatzleitwagen (ELW) 1 auf Mercedes Vito für den C-Dienst beschafft hatten. Sie sind auf Mercedes Vito 119 CDI 4×4 mit langem Radstand, Automatikgetriebe und permanentem Allradantrieb ausgestattet.

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Die ELW 1 C-Dienst sind als kleinstes Führungsfahrzeug im gesamten Stadtgebiet verteilt: An den drei Zugwachen, den fünf Grundschutzwachen und am Ausbildungszentrum ist jeweils ein Fahrzeug stationiert. Zwei Fahrzeuge dienen als Reserve.

Einen weiteren Mercedes Vito erhielt das Team der Pressestelle der Feuerwehr Dortmund. Dieses Fahrzeug hat die Firma Comtech auf dem Modell Tourer Pro 116 CDI aufgebaut. Zuvor nutzten die drei Mitarbeiter der Pressestelle einen betagten VW Polo. Die benötigte Ausrüstung und die persönliche Schutzkleidung passten so gerade in das Fahrzeug.

Neues Konzept bei den Wach-Lkw

Jede der acht Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr Dortmund besaß bisher einen Wach-Lkw. Die Mercedes Sprinter mit Doppelkabine und Ladefläche dienten vornehmlich zum Transport von Gerät und Personal. Die BF Dortmund besitzt nämlich keine klassischen Mannschaftstransportfahrzeuge (MTF). Problematisch war, dass verschmutzte und gereinigte Geräte – wie Schläuche und Pressluftatmer – oder Einsatzbekleidung, auf derselben Ladefläche transportiert wurden. Dies entsprach nicht mehr den Anforderungen an eine zeitgemäße Schwarz-Weiß-Trennung.

Als Wach-Lkw setzen die Dortmunder jetzt Gespanne aus Vito-Kastenwagen und Anhänger ein. Foto: Prochnow

Bei der Ersatzbeschaffung gingen die Dortmunder einen neuen Weg. Statt Doppelkabine mit Pritsche und Plane wurden vier Kastenwagen mit Pkw-Anhängern beschafft. Als Fahrgestell dienen auch hier wieder Mercedes Vito in der Version Mixto lang 114 CDI Automatik mit permanentem Allradantrieb. Der Anhänger des Typs Stema Variolux kann mit 750 Kilogramm beladen werden.

Auf der Ladefläche der Vitos sind Aluwannen aus Riffelblech montiert. Hier werden ausschließlich saubere und ungenutzte Ausrüstung, Kleidung und Geräte transportiert. Hauptbrandmeister Dirk Schroer (links) und Brandamtmann Uwe Löwenberg laden gerade PA ein. Foto: Prochnow

In der Mai-Ausgabe 2021 des Feuerwehr-Magazins stellen wir die Vito-Flotte der Feuerwehr Dortmund vor. Diese Woche ist die Ausgabe noch im Handel erhältlich. Sie kann aber auch ganz bequem bei uns im Onlineshop bestellt werden: als gedruckte Ausgabe (portofrei) oder zum sofortigen Download. >>>Hier Mai-Ausgabe bestellen.<<<

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Heul Heul heul
    Vito lang zu klein?
    Was will der C-Dienst alles mitschleppen, Matratze und Bettzeug?
    Schwarz-Weiß-Trennung mittels Anhänger, hallo, besser geht’s wohl nicht! Oder wie trenntst du das im Sprinter, vielleicht mit nem Dachgepäckträger?
    Und wer große Löschfahrzeuge fahren kann, wird wohl auch Vito mit kleinem Anhänger rangieren können (müssen)
    Kosten Nutzen Faktor scheint dich wohl eher nicht zu interessieren!
    Andere Wehren, egal ob BF oder FF würden sich über diese Fahrzeuge freuen

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Heul Heul heul
    Vito lang zu klein?
    Was will der C-Dienst alles mitschleppen, Matratze und Bettzeug?
    Schwarz-Weiß-Trennung mittels Anhänger, hallo, besser geht’s wohl nicht! Oder wie trenntst du das im Sprinter, vielleicht mit nem Dachgepäckträger?
    Und wer große Löschfahrzeuge fahren kann, wird wohl auch Vito mit kleinem Anhänger rangieren können (müssen)
    Kosten Nutzen Faktor scheint dich wohl eher nicht zu interessieren!
    Andere Wehren, egal ob BF oder FF würden sich über diese Fahrzeuge freuen

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  3. Mein Kommentar hier beinhaltet eine große Anzahl Rückmeldungen von Kollegen :
    Ganz viele Punkte zu dem Vito sind hier schöngeredet…
    Der Vito ist definitiv viel zu klein für all die Sachen, die mitgeführt werden (sollen).
    Zudem ist das Fahrzeug total überfrachtet – technische Ausstattung die kaum einer wirklich braucht und die häufig, auch Wochen der Indienststellung, immer noch nicht richtig funktioniert.
    Die Wach-LKW haben nur deshalb den Anhänger bekommen, weil man bei der Planung die erforderliche schwarz-weiß-Trennung für den Transport von z.B. gebrauchten PA`s schlichtweg vergessen hat.
    Der Wach-LKW wird ausschließlich nur mit einem Mitarbeiter besetzt und dieser hat bei Rangierfahrten größere Probleme, weil der um einiges schmalere Anhänger in den Seitenspiegeln erst spät zu erkennen ist.

    Die Sprinter waren um Längen besser !

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